Juni 2005

You are currently browsing the monthly archive for Juni 2005.

BBC News berichtet �ber eine schamlose Aktion von Aktivisten:

DalekarmThe 5ft model, believed to be an original from the cult BBC Dr Who series, was taken from Wookey Hole Caves near Wells on Monday.

On Thursday, staff found the plunger arm and a ransom note on a doorstep.

The note read: “We are holding the Dalek captive. We demand further instructions from the Doctor.”

The group, signing themselves Guardians of the Planet Earth, added: “For the safety of the human race we have disarmed and removed its destructive mechanism.”

Ex-Doctor Colin Baker wird wohl die Verhandlungen f�hren. Ha.

P.S.: Die gestrige Episode war wohl die beste der neuen Folgen, und zwar mit Abstand – absolut ph�nomenal! Nat�rlich wieder mit einem fiesen Cliffhanger, aber das ist man ja gewohnt.

Tags: ,

MasochisNIX

Ein Sache, die ich wohl nie verstehen werde: Warum sind eigentlich die richtig, richtig coolen Linuxer so oft allen freundlich, benutzerfreundlichen Entwicklungen spinnefeind, die in den letzten 20 Jahren die Arbeit am Computer erheblich sinnvoller und effektiver gemacht habe?

Weil alles, was nicht auf einer Textkonsole läuft (oder maximal im Framebuffer – das ist dann aber schon ein gemäßigter Guru) – kostbare Resourcen frisst. Jemand, der in der Hauptsache unter X-Window arbeitet – womöglich noch sogar mit einer Maus oder einem anderen intuitiven Eingabegerät – ist schonmal einer, der keine Ahnung hat, oder ein “klickiebuntie” Newbie, der es ja nicht besser weiß.

Ich mag es, Linux auf dem Desktop zu verwenden. Und ich mache das unter Mithilfe von KDE/Gnome. Warum? Nun, ich bin kein Programmierer. Ich muss Sachen schreiben, Grafiken erstellen oder bearbeiten, mit Dateien jonglieren, Kontakte verwalten, und kommunizieren, letzteres in ausgeprägtem Maße. Ich brauche (oder ich mag es einfach) also verschiedene Programme, unter Umständen auch welche, die ich JETZT anwenden muss, und für die ich nicht erst einmal eine halbe Stunde HOWTO Texte lesen kann, bevor ich auch nur daran denken kann, das Tool sinnvoll einzusetzen. Soviel Zeit habe ich nicht übrig – ich bin 30, da wirds knapp mit den Jahren.

Wenn ich unter KDE eine CD mastern will, dann such ich ich mir per Kpackage oder Ksynaptic eine entsprechende Software – nehmen wir einmal das wundervolle K3B. Geklickt, installiert. (Natürlich ist K3B ein Teil von KDE, und in meinem überladenen Desktop bereits installiert – aber wir wollen mal den schlimmsten Fall annehmen). Gestartet Ich ziehe mir die Dateien aus meinem Konqueror-Datenbrowser in mein K3B fenster – das habe ich nämlich mit einem Mausklick auf “neue CD erstellen” parat – CD rein und los gehts. Ich kann euch sagen, liebe Konsolengurus – zu diesem Zeitpunkt habt ihr vieleicht gerade mal die Dokumentation von mkisofs und cdrecords gelesen. GUIs sind ja so schrecklich lahm!

Zumal: Wir haben doch in den allermeisten Fällen Rechner, die deutlich über 1Ghz schnell sind. Und meistens auch mit über 256 MB Speicher, oder? Und einigen GB Festplatte. Meine Kiste ist von 1999, und ich habe echt keine Probleme, KDE und Gnome parallel zu installieren, dazu OpenOffice.org, und auch beim Betrieb habe ich nicht die geringsten Probleme. Das ist natürlich für den Serverbetrieb alles nicht notwendig – aber ich habe auch keinen Server.

Übrigens macht es Spass, in GUI zu arbeiten. Und die aktuellen Linux Desktops sehen verdammt geil aus, insbesondere wenn man sich ein paar Minuten Zeit nimmt, sie einzurichten. Kein Vergleich zur schlichten Eleganz eines Textscreens, natürlich.

Ich könnte natürlich auch ineffektiv und umständlich, aber dafür extrem schnell in der Ausführung, wenn ich mich mal eingearbeitet habe, unter konsole oder in “reinem” X arbeiten – aber warum sollte ich? Nur damit ich zu dem Haufen Puristen gehöre, aber erheblich mehr Stunden vor dem Rechner verbringe, als wenn ich denselben Kram unter Windows abarbeite? Nur weil ich zufälligerweise kein Programmierer bin, und tatsächlich keinen Gewinn darin sehe, meine Diplomarbeit unter Vim in reinem TeX-Quelltext zu tippen?

Natürlich nicht. Der wahre Grund ist ein grundlegendes Mißverständnis: Manche Leute versuchen sich ihre Arbeit zu vereinfachen, damit sie schnell zu anderen Dingen übergehen könne. Wieder andere Leute sehen die Zeit vor dem PC als Selbstzweck, und Quelle für Selbstwertgefühl, cooler und nerdiger zu sein als andere. Wieder 15% Resourcenfreundlicher gearbeitet, Jungs. Viel Spass.

Ubuntiert

Also, Ubuntu ist gut, keine Frage. Mit Sicherheit die glatteste und angenehmste Gnome-Umgebung, die ich je in einem Linux gesehen habe – die Administration geht flott und fein von der Hand – die Anwendungen laufen stabil, und sehen noch dazu gut aus, was ja bei einem Linux nicht immer so selbstverständlich ist. Die KDE Umgebung ist noch lange nicht so weit – insbesondere weil Ubuntu im Gegensatz zum Ur-Debian keinen root User anlegt, sondern alle administrativen Aktionen per sudo [passwort] erledigt, was bei KDE noch einiges an machbarer Handarbeit erfordert. Für Server würde ich Ubuntu vielleicht nicht unbedingt empfehlen, aber für den Desktop ist es wirklich schön, vor allem wenn man Gnome Umgebungen mag. Es ist eigentlich alles da, und Installation und Pflege des Systems sind denkbar einfach und reibungslos.

Ziemlich cool.

Tags:

Eine “alte Bekannte” von mir hat sich mir grade die “Bekanntschaft gekündigt” (vermutlich fühlt sie sich damit besser, als mir stilvoll “Du bist nicht mehr mein Freund!” ins AIM Fenster zu hacken). Man war ja nur bekannt, rückwirkend. Komischerweise ist mir das ziemlich egal, in diesem Moment:

Eine Person, der ich zu Beginn der Woche mehr als drei Stunden lang die Beichte abnehmen mußte, daß ihr neuer Internetschwarm wohl doch ein Arschloch ist, ist plötzlich davon überzeugt, ihn unbedingt nun doch auf eigene Kosten besuchen zu wollen, weil.. na, weil sie ihm gesagt hatte, daß er wohl doch eher ein Arschloch ist – was auch vollkommen nachvollziehbar war.
Nun darf man nichts mehr gegen ihn sagen. Too bad – für mich hatte sie ihn ganz korrekt analysiert, und für mich ist er immer noch ein Arsch. Wenn sie dann plötzlich bereuen muß, “mir soviel von meinem Privatleben berichtet” zu haben… und ich ja irgendwie eh an allem Schuld bin…

Meine lieben Leser, manchmal ist einfach der Moment da, in dem nur noch “Verpiss dich.” angemessen ist. Und das war es dann.

Tags:

Ubuntu

Ich bin gerade dabei, mein Debian Unstable System zu sichern und in ein Ubuntu Linux umzuwandeln – im Grunde eine sehr verwandte Sache, die ebenfalls auf Debian basiert – sich aber eher an Desktopuser wendet, und x.org und so weiter als Standart und nicht als halb-offizielle Anbauten einsetzt- außerdem gibt es das Kubuntu Projekt, welches sich darum kümmert, meinen geliebten KDE Desktop aktuell und geschmackvoll verfügbar zu machen. Na, wir werden sehen. Eine ganze Reihe meiner Freunde sind schon kubuntiert…
Ich hoffe, ich werde sie nicht exkommunizieren müssen.

Tags:

Gestern ging ich auf eine der kleinen Bedürfnisanstalten meiner mehr oder minder geliebten Hochschulen, um mir eine Tasse Leitungswasser zu holen – was immer noch wohlschmeckender ist als der gefürchtete FH-Kaffee. Ich hörte das Rascheln von Papier und , neugierig geworden, schaute ich nach… die Kabine war verschlossen. Zwischendurch hörte mal das Kratzen eines Kugelschreibers, und Umblättern. Und das nachdenkliche Brummen des Eremiten.

Ich habe eine halbe Stunde später vergessen noch einmal nachzuschauen. Ich hab mir das sicher nur eingebildet – oder hat da wirklich einer seine Diplomarbeit auf dem Wasserclosett verfasst? Das, liebe Leser, bleibt weiterhin ein Geheimnis der … Twilight Zone, der Welt des Unerklärlichen.

Tags:

« Older entries

Switch to our mobile site