August 2005

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Nein, habe ich noch nicht gesehen. Wie noch keinen Film dieses Jahr – okay, Constantine. Woran liegts? Pärchen. Die gehen lieber zu zweit ins Kino. Wer will mit MIR ins Kino gehen? (und kann etwas Gewalt vertragen?)

Im Film. Ich bin lieb.

Melden. Ihr wisst ja wo ich ungefähr wohne. So Bielefeld und so.

Ihre Filme hatten die besondere Eigenschaft, die Zuschauer träge und dumm zu machen, und das innerhalb von ca. 10 Minuten, und das unter erheblichen Schmerzen. Danach jedoch war man in der idealen Verfassung, die Kifferfreundlichen Werke ausgesprochen komisch und sogar weise zu finden. Natürlich machten Drogen jeder Art diesen Ritus erheblich einfacher.
Nachdem Tommy Chong seine Strafe wegen ausgiebigem kommerziellen Bong-Handelns wohl erledigt hat, gibt es einen neuen Film. Gnade.
Den muss ich selbstverständlich unbedingt sehen.

Ich bin nicht der grösste Fan von Google, und eigentlich ein Freund des Spiegel. Aber was sie sich mit diesem Artikel über Google Talk geliefert haben, ist eigentlich wirklich ein Witz. Ich zitiere mal eine repräsentative Partie:

Davon, dass Google mit dieser Software nun auch den wichtigen Markt der Messaging-Dienste attackiere, kann daher wohl kaum die Rede sein. Google talk sieht lecker aus, ist aber hohl wie ein Windbeutel ohne Sahne: Die Konkurrenz bietet klar mehr.

Ja, die neuerdings bösen Googler, was haben sie sich dabei nur gedacht – nicht nur eine Beta auf den Markt zu werfen, die zudem noch nicht.. fertig ist und von einer begrentzen Gruppe per Einladung getestet wird? So ist das mit Beta, lieber Spiegel. Wenigstens macht Google sowas, und nennt es nicht “Full Version 1.0″.

Und tatsächlich, Beta hin oder her – natürlich kann die Konkurrenz mehr. Natürlich kann der abgebrühte, seriöse Onlinespiegel es nicht unterlassen, erstmal Bildtechnisch dem Neuankömmling eins überzuziehen. Kann ja nicht so viel.

Vielleicht ist Google Talk ja deswegen auch so gut? Vielleicht, weil die paar Features auch wirklich funktionieren und Spass machen? Weil der Client wirklich problemlos auf der letzten kleinen Kiste läuft, ohne 11 MB Speicher zu fressen, wie der vergleichsweise sparsame MSN Messenger? Weil man kein Netzwerkexperte sein muss, um Voicechat zum laufen zu kriegen? Vielleicht ist es aber auch die Tatsache, das wirklich jeder Normaluser Google Talk bedienen kann, wie ich am Beispiel der Freundin meines Bruder erleben durfte. Ich musste da nichts erklären. Weil – das funktionierte einfach. Ganz logisch. Das machte richtig Spass! Und dabei hat Talk nichtmal so wichtige Sachen wie animierte Avatare und eingebaute “4 Gewinnt” Klone.

Das ist ja alles nichts Neues? Okay, kann man so sehen. Aber immerhin hat Google sich wirklich Gedanken um Usability und klares Design gemacht. Ach ja, lieber Spiegel: Es basiert auch auf einem offenen Protokoll. Google ermuntert die Leute sogar, eigene Clients zu verwenden. Aber das ist alles nicht erwähnenswert? Na dann viel Spass. Aber ich muss sagen, journalistisch ist der Artikel fürs Klo – nicht das erste Mal, dass Spiegel Online Distanz vermissten lässt, und sich wieder einmal von einer “coolen” Pseudo-Nerd-Strömung mitreissen läßt – Google ist das neue Microsoft.

P.S.: Und ich vermisse auch einige Dinge in Google Talk. So ist es ja nicht.

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Der neue IM Client vom umtriebigen Suchmaschinenanbieter ist da – auf Basis des offenen Jabber/XMPP Protokolls und mit einem sehr gut funktionierenden Voicechat. Man logt sich mit seinem GoogleMail Account ein (der auf Wunsch bei der Installation angelegt wird – dieser Mailservice wird wirklich perfekt integriert alle Kontakte tauchen auch in Talk auf und umgekehrt, natürlich wird auch über neue Mails unterrichtet. Und so weiter.

Netterweise kann man Talk auch hervorragend über andere Jabber Clients wie meinen geliebten Psi betreiben, so dass abgesehen vom Voicechat eigentlich keine Plattform ausgeschlossen bleibt – ein netter Zug von Google. Nicht-Gmail Jabber Kontakte können auch aufgenommen werden und Nachrichten kommen an, aber der Onlinestatus und Authorisierungen funktionieren noch nicht wie ich mir das wünsche.

SIP Telefonie, und Verbindungen zu anderen Netzwerken wie ICQ/AIM oder MSN sollen auch gerüchteweise bald nachgereicht werden, sobald Verhandlungen erfolgreich waren – technisch kann Jabber so etwas schon seit Jahren; Videochat soll angeblich bereits funktionieren, aber bisher nur mittels iChat, und nicht im googleeigenen Client.

Ach ja, der übrigens vollkommen werbefreie Client. Schlanke 900 KB Download, extrem klares und übersichtliches Design, sanfte Sounds zur Benachrichtigung, ein paar angenehme und wirklich feine Ideen, die die die Benutzungen zu einer wahre Freude machen – Google hat da wirklich gute Arbeit geliefert. Da fällt es auch leicht, die schmale Bandbreite an Standartfeatures zu verschmerzen – kein Filetransfer, Keine Avatars, kein Multiuserchat, keine Wahl an Schriften und Farben. Aber das Ding ist ja noch Beta.

Ich würde sagen: Google Talk hat nichts wirklich Neues, aber es macht Spass. Die etablierten IM Netzwerke von MSN, AOL und Yahoo! haben einen wirklich mächtigen Mitbewerber.

P.S.: Wirklich. Das schreibe ich heute oft, oder? Aber hier ist Morns Posting.

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Interessant: Laut Golem und einigen anderen Seiten soll Google morgen ins IM Geschäft einsteigen, und neben MSN, ICQ, AIM und anderen textbasierten kleinen Nervensägen auch Voicechat-King Skype ein wenig auf den Pelz rück. Gerüchte für solcherlei Maßnahmen sind ja nicht gerade neu, aber die Anwesenheit eines laufenden Jabberservers auf google.com läßt hoffen, daß das wundervolle offene XMPP/Jabber Protokoll verwendet werden könnte. Joy!

Schauen wir mal. Der morgige Mittwoch wird interessant.

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Das geht ja gar nicht. Nach einem einigermaßen produktiven Morgen ist mein Energiehaushalt im Keller. Vor dem Essen und auch nach dem Essen. Irgendwie nagen in mir Zweifel, ob reguläre Arbeitszeiten unbedingt für mich gemacht sind.

Meine enorme Leistungsfähigkeit jedenfalls entfaltet sich eher nachts und morgens.

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