September 2005

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Spiel mit Gnurk

GnurkSo ziemlich das Erste, was ich nach Abgabe meiner Diplomarbeit getan habe: World of Warcraft installieren, und meine schon allzu lange verschobenen Abenteuer als quasi heroischer Orc-Krieger Gnurk (rechts ein Portrait) zu beginnen.

Es macht mächtig Spass, gebe ich zu. Und die Horde ist eindeutig die Seite der Guten. Obwohl wir misverstanden sind. Wir sind nicht böse oder so. Wir sind cool.

P.S.: Ich bin auf dem Server Forscherliga. Sprecht mich ruhig an… Gnurk ist noch etwas einsam.

Fehlermeldung
Diese ärgerliche Fehlermeldung taucht bei jedem Systemstart wieder auf, und ließ sich bisher auch von keinen Tool automatisch entfernen – ansonsten gibt es eigentlich keine Probleme. Ich will dieses Ding nur nicht mehr wegklicken. Ich würde auch ganz gern wissen, was jetzt eigentlich der Fehler genau ist.
Ich bin leider nach Jahren betonten Linuxens ziemlich bei Null, was mein Windowswissen angeht. Hilfe!

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Jaja, morgen wird abgegeben. Ich habe die gesamte Arbeit mit OpenOffice 1.1.4 und 1.1.5 geschrieben, einige Skizzen mit OpenOffice, ein paar Fotos, die mit GIMP 2.2.8 bearbeitet wurden – es kam für die Arbeit ausschließlich freie Software zum Einsatz. Nicht unbedingt eine Frage meiner Einstellung, lediglich eine der Kosten, und der Kompatibilität: Aufgrund einer vernichteten Festplatte habe ich mittels USB Stick und Knoppix (und später Kanotix) weitergeschrieben – so habe ich dann lieber auch auf XP Rechnern mit der gewohnten Software und unverdrehten Dateien weitergemacht. Die scheinbar öfters in Word vorkommenden Probleme mit langen Dateien waren für mich in OOo absolut unbekannt, auch die Stabilität des Officepaketes war exzellent. Ich hatte in Monaten vielleicht einen Absturz, für den ich vermutlich selbst verantwortlich war, und vorher hat man netterweise meine Daten gesichert, so dass ich direkt weiterarbeiten konnte.

Meine Erfahrungen in Stichpunktform:

  • OpenOffice 1.1.5 ist nicht perfekt von der Benutzerführung her, die erste Seite anders zu gestalten (d.h. als Deckblatt ohne Kopfzeile) hat mir einiges an Zeit gekostet. Zwar ist der Umstieg für MS Office User wirklich nicht allzu schwer, aber ein paar Dinge macht OOo dann doch anders – nicht automatisch schlechter übrigens
  • Der PDF Export direkt aus dem Writer ist super – exzellent, um damit zum Ausdrucken zu gehen – nie wieder ärger mit “verrutschten” Designelementen. Ein paar Features wie ein feiner Index wären aber schön.
  • Aufzählungen und insbesondere Literaturverzeichnisse sind scheisse in OOWriter und eine ganz klare Schwäche. Die Verwaltung ist gut, aber die eigentlichen im Dokument auftauchenden Listen sind nicht benutzbar und für nicht- Kernphysiker gar nicht mal so einfach anzupassen
  • Ich empfehle, eine der verschiedenen Vorlagen für Dissertationen zu verwenden und ggf. anzupassen – zum Beispiel diese

Ich werde wohl bei einer hoffentlich sehr fernen ähnlichen Gegebenheit LyX eine Chance geben; die gute Lesbarkeit eines langen Dokuments ist aber mit wachsender Länge immer wichtiger; je mehr WYSIWYG, desto angenehmer. Gerade nahe dem immer stressiger werdenden Ende der Arbeit ist man um jede Winzigkeit besserer Lesbarkeit dankbar.

Ring ring.

Ich sitze hier – samstags – zuhause, und habe eigentlich nicht allzuviel zu tun, probiere ein paar zumeist schauerliche, gelegentlich brilliante UT 2004 Mods aus, und warte darauf, das mein Kreislauf sich wieder so einpendelt. Damit ich entweder denken oder schlafen kann. Natürlich ist auch kein sinnvoller Mensch (und auch kein sinnloser) in meiner veritablen Sammlung von Instant Messengers zu finden; im IRC : Stille.

Mein Handy klingelt, eine weibliche(!) Stimme meldet sich – eine alte Bekannte, die meine Nummer seit einer Ewigkeit hat, sich aber nie gemeldet hat. Wir unterhalten uns ein paar Minuten angeregt, bis sie sich dazu durchringen kann mir zu sagen, dass sie sich eigentlich verwählt hat – ich bin wohl genau unter einem “Daniel” in ihrer Kontaktliste – und den will sie jetzt lieber anrufen, weil sie sich langweilt. Sie legt auf.

Samstag nacht. Um diese Zeit unglücklich zu sein, ist wirklich dumm.

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net.

Nein, es geht nicht um .net – Microsofts Quasi-Javaersatz, sondern um net, den quasi- “nicht” Ersatz einiger Chatter, Blogger und Forenverunreiniger. Ich weiss nicht genau, warum mir diese Folter der doch an sich harmlosen deutschen Sprache so besonders auf die Nerven geht – aber jedesmal, wenn ich

“Ich glaube, das geht net.”

oder ähnliches lesen muss, komme ich meinem inneren Werwolf aufs unangenehmste näher. Mord! Warum tut Ihr das? Ich hasse es. Hass. Hass.

Ich mache mir jetzt einen Kamillentee. Hass.

Erledigt.

Das Deckblatt kommt noch, der Ausdruck wird gerade korrekturgelesen, aber … ich bin mit der konkreten Arbeit am Text und den Illustrationen meiner Diplomarbeit fertig, und ich bin sogar noch gut in der Zeit, das alles binden zu lassen, bis Ende des Monats. Ich brauche Bier.

Bier ist aber alle.

ich bin vielleicht erledigt…

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