Puuuh again.

Mein vermutlich letztes Referat habe ich heute morgen hinter mich gebracht. Das ging ganz gut, wenngleich die Leute wohl zufriedener mit meiner Leistung waren als ich selbst. Die erste Hälfte habe ich nicht prägnant genug gebracht, da waren zu viele ratlose Gesichter. Naja. Eigentlich referiere ich ziemlich gern. Vielleicht hätte ich doch Lehrer werden sollen?

Dann gab es Schweinshaxe in der Mensa – ja, so etwas gibt es wirklich bei uns – von der bin ich immer noch ziemlich satt. Ja, ich weiß. Verfressen war immer, nur sieht man es mir heute leider in kürzester Zeit an.

Ah, man flüsterte mir meine vermutliche Note für die Diplomarbeit. Damit kann ich zufrieden sein, aber ihm gefiel mein Schreibstil nicht – kein Wunder, ich hasse es unpersönlichen Scheiss zu schreiben. Brr. Und sie haben mich zur Abschlussprüfung zugelassen. Meine Befürchtung, in meinem unnachahmlichen Stil die eine oder andere Prüfung, den ein oder anderen Schein verpennt oder verlegt zu haben, hat sich nicht bewahrheitet. Ich bin wieder einmal ein paar Pfund leichter geworden, leider nur im übertragenen Sinn, nicht auf der Waage.

Irgendwie bin ich jetzt müde, und träg – aber Sen’jin, mein World of Warcraft Server war ein paar Tage nicht erreichbar, und ich vermisse es, Gnorzon durch eine Welt voller Unbillen zu scheuchen. Orcs sind halt nicht zu ersetzen, auch nicht mit putzigen Zwergen. Ich denke, es wird Zeit, sich ein Bier zu schnappen, sich auf Harald Schmidt später am Abend zu freuen – und mein neues altes John Crowley Buch, Dæmonomania zu beginnen – das ist der dritte Teil des ligaturfreundigen Zyklus, der mit Ægypt begann. Der zweite Teil ist leider fast unerschwinglich antiquarisch zu bekommen, aber der Dritte ist auch ohne den Vorgänger zu lesen. In englisch, aber das ist eher ein Gewinn… mehr davon später.

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