Januar 2006

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Es sind die Pixies.

Wenn Frank es sagt

Q: You recording a new album?

A: Yeah, but I need to write some good songs. These Pixies have gotten a little uppity. They’re like, ”What if it’s not as good as the old records?”

… dann wird es wohl wirklich kommen. Verdammt, ja.

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… nicht “bald”, sondern schon jetzt möglich. Relativ einfach, und ohne Eingriff in die Software. Mehr auf Customize Talk. Das werde ich nun auch einmal probieren.

Update:
Aha. Ihre Lösung ist also, die ICQ, Jabber, AIM usw Transporte anderer Jabber Server zu verwenden – das geht natürlich prinzipiell, ersetzt aber nicht das Problem der Transporte generell: Da über den Server über eine einzige IP (und nicht über tausende Einzel IP) auf die Server von AOL usw zugegriffen wird, ist es von deren Seite ein Leichtes, unliebsame (werbefreie) Nutzer ihrer Services zu sperren.
Im Grunde also keine Lösung, die da angeboten wird. Warten wir ab, bis Google selbst reagiert – sie haben ja nicht ohne Grund einen Teil von AOL (inkl. AIM/ICQ)gekauft.

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Nun, du hast es geschafft, Dir einen Nickname auszudenken, und bist eingeloggt. Beides ohne sich dabei bis aufs Blut zu blamieren und dazu gezwungen zu sein, eine neue Identität annehmen zu müssen. Erstaunlich, nicht wahr? Allein wäre das mit Sicherheit schiefgegangen. Du hast vielleicht sogar schon einige Stunden überstanden, und dabei sogar ein paar Minuten Spass gehabt.

Vielleicht sind Dir dabei ein paar Namen aufgefallen, die scheinbar immer anwesend sind. Diese können wir Regulars oder Stammis nennen. Um sie dreht sich die heutige dritte Lektion, von der wieder Dein Leben abhängen könnte.

Lektion 3: Stammis

  • Der Stammi hat häufig eine grosse Klappe. Komm nicht auf die Idee, dieselben Rechte zu haben, weil das hier ein freies Land ist, und außerdem das Internet der ultimative Ort der freien Kommunikation. Du hast unrecht. Sobald Du einen Chat betrittst, gilt das Recht der Moderatoren, VIPs und Operatoren.
  • Moderatoren, VIPs und Operatoren (OPs) können Dich rauswerfen, oder sogar bannen, wie sie wollen. Der Moderator ist ein fürchterlicher Feind. Die allermeisten Sachen, die Du als Neuling lustig oder interessant findest, hasst der Moderator inbrünstig. Dazu gehören:
    • Farben
    • Scripte
    • Auto-Reconnect
    • Dauernde Wiederholung von Zeilen wie “Gar keine devoten Schlampen hier?”
    • Einfügen von Text mit langen, sehr neuen, sehr komischen Witzen
    • Kurz: Alles, was Dir das Leben einfacher und unterhaltsamer macht -der Moderator hasst. HASST.
  • Moderatoren, OPs und VIPs sind Stammis. Die meisten Stammis kennen die Moderatoren. Der Stammi ist ein fürchterlicher Feind.
  • Der Stammi mag zwar immer online sein, ist aber nicht immer vor dem Rechner, egal wie das aussieht. Er hasst dich vielleicht nicht, wenn er nicht sofort antwortet. Wahrscheinlich aber doch.
  • Der Stammi mag nicht, wenn Du mit deiner Freundin in den Channel kommst und anschaulich demonstrierst, wie ihr immer kuschelt, knutscht und fummelt. Du tust ihm damit weh. Und wirst ihn zu einem Fürchterlichen Feind (TM) machen.
  • Der Stammi schätzt nicht daran erinnert zu werden, dass er IMMER online ist, und scheinbar kein “richtiges” Leben hat.
  • Der Stammi mag auch keine Fragen nach seinem Alter.
  • Auch keine Fragen nach seinem Liebesleben.
  • Wenn Du weisst, wer ein Stammi ist und wer nicht, bist Du vermutlich gerade selbst zum Stammi geworden. Herzlichen Glückwunsch.

Bitte beachtet die wichtigen Inhalte dieser Lektion und seid auch nächste Woche wieder dabei, wenn es heisst: Doktor Bastardos Chatweisheiten, Lektion 4.

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Winterweg

Winterweg
Es ist ja schon verdammt kalt heute, und der Wind ist auch unbarmherzig, wenn man ihn direkt ins Gesicht bekommt. Dafür ist die Sonne dafür besonders angenehm.
Alles sieht so klar aus.

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Schwarze Schuhe

Ich habe seit gestern neue, schwarze Schuhe. Nicht ganz snobbish, aber doch etwas feiner. Gefallen mir gut – ich habe ja schon lange eine Schwäche für englische Treter wie die von Barbour (von denen bekommt man hier meistens nur ihre Wachsjacken), wenn sie wirklich für Männer sind, und nicht für Anzugträger, die scheinbar einen Schuhgeschmack wie männlicher Ballerinas haben.

Dieses sind deutsche Schuhe, aber wieder interessant: Die eigene Haltung verändert sich erheblich, wenn ich sie anziehe. Die englischen sind mehr so im Stil von “Landadel, manchmal mit Mistforke anzutreffen”, diese sind “Stehen sie aufrecht, wenn sie mit mir sprechen. Ich tu es ja auch.”. Ich fühle mich gleich etwas autoritärer. Und ich stehe drauf. Ihr werdet schon sehen, liebe Skla.. Freunde.

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Falls du dich jetzt wunderst: Es handelt sich um Linux, genauer gesagt die KDE-Geschmacksrichtung von Ubuntu. Nachdem mein Upgrade Versuch nicht recht von erfolg gekrönt war, habe ich gestern noch einmal den Flight 3 Pre-Release von CD (AMD64) installiert. Wir haben es hier natürlich mit einer frühen Version zu tun, die man nicht auf Arbeitssysteme installieren sollte. Natürlich tue ich genau das – allerdings habe ich auch meine Dokumente und meine /home Verzeichnisse auf anderen Partitionen ausgelagert, somit bin ich auf der sicheren Seite, falls wieder einmal etwas schiefgehen sollte. Was natürlich passiert. Nun denn, hier meine Abenteuer:

  • Der Installer ist hübscher und flexibler, keinerlei Probleme hier
  • Nach Boot geht alles klar. Bis das System wieder versucht, powernowd zu starten, der auf der AMD64 Plattform nicht läuft. Zum Glück kann man auch “abgesichert booten” (das Bootmenü hat natürlich netterweise auch mein Windows XP beachtet), und so einfach die powernowd datei aus /etc/init.d irgendwoanders hin verschieben, wo sie erst einmal geparkt ist
  • Der Bootvorgang geht rasend schnell. Wirklich ein großer Unterschied, und es liegt sicher nicht nur am 64Bit Code (XP 64 bootet auch flott), dasselbe galt auch für die 32bittrige Upgradegeschichte
  • Eingeloggt in KDE – Netzwerk geht nicht. Na super, in der installation war das kein Problem, da hat Dapper sich freundlich benötigte Pakete aus dem Netz gezogen. Was tun? Netzwerkkarte war zwar erkannt, aber disabled – mit einem Besuch unter KDE -> System Settings -> Netzwerkeinstellungen kann man das Ding wieder anwerfen. Keine Sorge, wenn es nicht zu reagieren scheint – beim nächsten Boot gehts
  • Inzwischen installiert sich auch Java für 64bitter. Sehr nett. Leider noch kein Originalflash, aber die GPL-Flash Alternative ist inzwischen zumindest ein tragbarer Notnagel, wenn man nicht zuviel verlangt

Fazit? Ganz klar, bis zum Release im April gibt es noch zu tun, aber der Status Quo (vom Dezember) sieht schon sehr vielversprechend aus. Das Ding ist merklich schneller. Gerade die Einführung X.org 7.0 und dessen gute Einbettung in die Systemsteuerung von KDE scheint sehr appetitlich. Ich freue mich schon!

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