Februar 2006

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Kubuntu Dapper Drake Flight 4

Ja, das ist schon wieder Linux. Sorry. Ich habe die neueste Pre-Release Fassung von Kubuntu in der AMD64 Geschmacksrichtung probiert, die wieder einen guten Schritt nach vorn getan hat. Übrigens funktioniert das Upgrade eines installierten (k)ubuntu nun reibungslos – das war nicht immer so. Ich liste mal ein paar Details auf:

  • Der Bootloader und der Splashscreen/Login sind entschieden aufgehübscht worden. Ich mags. Lange war Kubuntu eine eher generische KDE Version, im Gegensatz zum sehr eigenen Feel des serienmäsigen Gnome Desktop von Ubuntu. Kubuntu zieht scheinbar langsam nach.
  • Kopete suckt nicht mehr. Zu meiner persönlichen Überraschung habe ich keine Fehlermeldung für ankommende Webcamanfragen bekommen, sondern ein sehr gutes Bild und einen scheinbar auch ganz guten Stream von meiner Seite aus. Sehr gut!
  • Druckeransteuerung per KDE System Settings crasht immer noch. Aber das CUPS webinterface unter http://localhost:631 funktioniert sehr wohl, und dort eingerichte Drucker laufen dann auch sehr gut unter KDE. Damit ist Dapper für mich durchaus benutzbar – die Stabilität stimmt nämlich durchaus.
  • X.org 7.0 lässt mich mit meiner GeForce 6600 die netten Composite Effekte in einer wirklich flotten (hardwarebeschleunigten!) Geschwindigkeit nutzen. Schatten sehen toll aus, wirken sich aber negativ auf die Stabilität von X aus. Echte Transparenz hingegen bewirkt kaum spürbare Einbussen bei der Performance und Crashes scheint sie auch nicht auszulösen.
  • Der SIP/Videochat Client Ekiga sieht interessant aus. Ich will den mal probieren, wer mag?

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Band from the pubs

Gestern war die Punkrock Schlager Live Party im Forum; mit der ordentlich transig gestylten Band from the pubs aus Köln. Weil wohl gerade Karneval ist (wir kriegen das hier ja nicht so mit), konnten letztere scheinbar nicht aufhören zu spielen. Als wir in einer Pinkelpause (der ersten!) der Musiker um viertel nach drei entkommen sind, machten sie immer noch keine Anstalten aufzuhören. Das war mal lustig. Besondere Erwähnung verdienen die Bräute, die den akustischen Eindrücken nach höchst populären Menstripper von den Nightmare Boys (wir Männer durften nur mitschauen, wenn wir Kleider ausgeliehen hätten. Dafür waren wir aber zu macho.), und der Kleine Dicke Mann, der Madonnas “Like a Virgin” in deren Stimmlage zum Besten gab.
Janz jrosses Kino.

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Liebe Schüler,

heute werden wir uns etwas genauer mit den Stammis/Regs/Oldies beschäftigen – Leute die dauernd in demselben Channel (oder “Raum”) herumhängen und sonst scheinbar nichts zu tun haben. Es kann für dich lebenswichtig sein, mit ihnen klarzukommen. Eine große Hilfe, um zum Ziel zu kommen, was eigentlich nur “ich will einen Film illegal stehlen” oder “mein Linux will nicht. Hilfe!” oder “Ich will was zum ficken, und zwar schnell” sein kann. Ich kenne euch.

Also paßt gut auf.

Stammikunde. Teil 1.

  1. Der Idler. Ist immer online, sagt aber nie etwas, und reagiert sonst auch nie. Trotzdem gefährlich. Möglicherweise liest er einmal am Tag seine umfangreichen Logs durch, und weiss genau, wer wann was böses über ihn oder seinen besten Kumpel gesagt hat. Beunruhigend und möglicherweise gar kein Mensch. Das bringt uns zum nächsten Typ.
    Empfehlung: Unbedingt ignorieren.
  2. Der Bot. Auch wenn manche anderen Stammis mit ihm sprechen, bedeutet es nicht, daß es sich dabei um einen Menschen aus Fleisch und Blut handelt. Sie sind einfach zu bestimmen: Stammis mögen und achten Bots. Newbies (dich) vermutlich nicht.
    Empfehlung: Funktionen lernen, sonst ignorieren.
  3. Die Channel-Mutti. Nicht immer, aber gelegentlich weiblich. Fürsorglich, aber extrem neugierig. Die eigentliche Herrscherin. Sollte um jeden Preis immer persönlich begrüßt werden. Die Mutti ist eine furchtbare Feindin. Sprich sie nicht darauf an, ob sie Kinder hat, und falls ja – warum sie trotzdem fast rund um die Uhr im Chat ist. Die Chatmutti weiss alles. Kuppelt gern.
    Empfehlung: Schmeichel ihr. sie ist wichtig.
  4. Der Antagonist. Ist permanent gelangweilt, und kommt nur gefrustet in den Chat, um sich seine vorhandene oder nur eingebildete hohe Intelligenz bestätigen zu lassen. Der Antagonist ist immer anderer Meinung. Er provoziert gern und läßt sich gern provozieren. Sein größter Alptraum ist, Zustimmung zu finden.
    Einstufung: Armer Irrer – ignorieren, genau wie die anderen Stammis es auch machen.
  5. Der Verbittterte. Der Trauerkloß vom Dienst, gern in Personalunion mit dem Antagonisten. Von Linux im Stich gelassen, von Windows angekotzt, vom Chef nicht geachtet und vermutlich gefeuert, von Frauen tief verletzt und enttäuscht. Vor allem Letztere sind ein heikles Thema. Er baggert alles entfernt weibliche mit erschreckender Energie an, teilt aber sonst gern ausführlich seine (wenig positive) Meinung darüber “wie Frauen nunmal so sind” allen Anwesenden ungefragt mit. Meistens dann online, wenn andere Leute ihre Freizeit ausserhalb des Internet genießen. Daher leicht zu vermeiden.
    Empfehlung: Unbedingt vermeiden, längere Gespräche mit ihm (es sind übrigens fast immer Männer) zu führen. Therapiekosten stehen in keinen Verhältnis.

Nächste Woche mehr. Bis dahin, trainiert gut und nehmt eure Vitamine.

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Ipomoea purpurea ?

Ipomoea purpurea ?
Ich habe vorgestern diese mit Abstand hässlichste Topfpflanze des Ladens gekauft – aus Mitleid und aus Neugierde. Das Ding wächst schockierend schnell, und angeblich handelt es sich um eine Prachtwinde.

Ich sehe aber noch nichts windiges. Dafür aber einiges Kartoffeliges. Wie sich herausstellt, handelt sich bei der Purpur-Prachtwinde um dieselbe Pflanze wie die Süßkartofffel, oder Batate. Interessanterweise sind Teile der Pflanze halluzinogen (und lassen einen angeblich mit den Toten reden), andere dafür sehr nahrhaft.

Eigentlich alles, was man so braucht.

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Der Erfinder von Ren&Stimpy ist nun auch unter die Bloggenden gegangen. Danke, Sven!

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Gringa Loca

Ich habe endlich eine einigermaßen vorzeigbare Version einer Website für die großartige, bald die Welt unter ihren zarten Füßlein akustustisch in den Staub tretende Band Gringa Loca online stellen können. Noch nicht ganz fertig, aber einigermaßen verwendbar.

Der eigentliche Anstoss für das Design, und der Header sind beide aus der kundigen Hand von Desmina, der Co-Designerin und sanften, aber ehrlichen Kritikerin. Von mir sind Rundungen und Rasterpunkte. Und die WordPress-Anpassung.

Besucht die Seite, und hört vielleicht sogar ein paar der Songs an. Aus denen wird noch was!

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