Das war doch mal wirklich eine Episode nach meinem Geschmack – wieder eine reich aus dem viktorianischen Fundus der BBC ausgestattete Kostümfolge. Mit Queen Victoria! Werwolf! Kung-Fu! Wieder gibt es scheinbar mehrere interessante Details, die sich von Folge zu Folge fortspinnen – Torchwood dieses Mal, letzte Woche gab es das Face of Boe, das dem “einsamen Gott” – dem Doctor – eine Botschaft ankündigte.
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Tags: Doctor-Who, gorgmorg
Das bin ich also.. :
Mit Teilen der Einschätzung stimme ich nicht recht überein – ich finde mich viel autoritärer als dieses Ding. Dennoch interessant.
Schau einer an, das Line up des Stemweder Open Air Festival im August steht schon fest! Dieses Mal sind eher “kleinere” Acts am Start, aber immerhin auch schon bekanntere Namen wie La Vela Puerca, die Rostok Vampires, Lampshade oderLee Buddah.
Nein, nicht das Weblog wurde eingestellt – ich bin endlich in eine einjährige Anerkennungsstelle berufen worden! Für … Geld. Richtiges Geld, nicht sehr viel davon aber immerhin Geld. Das ist doch mal was.
Huldigt mir.
Tags: Leben
Die neue Staffel beginnt mit einer neuen Erde: In New New York – der 15. Inkarnation eigentlich. Nicht die aller-allerbeste Episode der neuen Serie, aber doch eine der besseren – es sieht so aus, dass es mit dem neuen Doctor sehr vielversprechend weitergeht.
Ich kann leider nicht viel über die Handlung verraten, ohne einfach zu viel zu verraten. Hehe. Später.
Tags: Doctor-Who
Gestern abend war ich wieder einmal im X – und es war “Kick Revival Party” (Für Fernleser, das war der Vorgängerladen in denselben Räumlichkeiten, der aber im Grunde in dieselbe Richtung ging. Nur eben nicht renoviert.). Das hätte mir Sorgen machen müssen, auch nachdem ich die leicht angefuselte Gruppe im Sounds ihrem Schicksal und durchaus interessanter Musik überlassen hatte. Aber, denke ich mir, das ist ja auf dem Weg und vielleicht kann ich ja doch noch ein paar Leute treffen, die getroffen werden sollten.
“Revival” bedeutet in diesem Fall natürlich leider, dass längst totgenudelte Stücke als Zombies aufs unheiligste zurück ins Leben holt. Mich schockiert, wie glücklich Leute in meinem Alter zu “Smoke on the Water” abhotten – ein Lied, das meinen Eltern zu doof ist. Und das ist nicht die einzige Gelegenheit. Aus jeder Epoche – und zwar auch aus solchen, in denen Kick noch nicht existierte – wurden die unerträglichsten Radionervensägen aus ihrem wohlverdienten Dornröschenschlaf exhumiert. “Inside” von Stiltskin – wer vermisst es nicht? “Knockin’ on heaven’s door” in der Guns ‘n Roses Version – wer will es nicht wieder hören? Ich. Ich glaube ich bin der einzige.
Eine andere Sache wird mir auch immer klarer (hey, das dauert bei mir) – die grundlegende Humorlosigkeit und Negativität der “alternativen” Musikrichtungen. In welchem Song wird nicht gejammert, gewütet oder gemeckert? Okay, es gibt auch solche. Aber sie sind nicht gerade unglaublich häufig, und Erfolg haben doch eher “düstere” oder “agressive” Sachen, zumindest auf der Tanzfläche. Teens und Twens scheinen in der Tat gern daran erinnert zu werden, dass die Welt ein feindlicher und hässlicher Ort ist, gegen den es zu rebellieren lohnt – sie fühlen sich dann wohl ernstgenommen. Das Schlimmste für einen jungen Menschen: Das Gefühl, verarscht zu werden. Ironie ist für (indie-)Popmusik höchst gefährlich – besser man macht ironieunverdächtige Emo/Hardcore Musik. Wenn man über die 25 hinaus altert, weiss man inzwischen genau, dass die welt ein feindlicher und hässlicher Ort ist, gegen den man vielleicht rebellieren kann, es sich aber nicht immer lohnt. Man muss nicht mehr jeden Abend daran erinnert werden, wie fürchterlich es ist am Leben zu sein. Unter anderem deshalb, weil man das Gewinsel einfach nicht mehr so richtig ernstnehmen kann.
Es sei denn, man ist einer von den über 30jährigen Metallern, die zu Manowars unfassbar schwulen Kriegeroperetten die Fäuste heben. In dem Fall ignorier am besten diesen Beitrag, und tu dem Autor keine Gewalt an. Keine Gewalt. Und Manowar sind NICHT schwul.
He made me a tape of bootlegs and B-sides
And every song on that tape, every single song says
I want our parents to worry about us
All we ever want is our parents to worry about us
It’s what anybody really wants
(Art Brut)
Tags: gorgmorg


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