Februar 2007

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Ich erinnere mich noch sehr gut an die unerfreulichen Horrorstories, mit bestehender Hardware nach XP zu wechseln, leider ist das bei Windows Vista nicht anders: Meine alte Sitecom EasyCam geht nicht unter Vista und da dieses Modell nicht einmal mehr hergestellt wird, habe ich beschlossen eine neue Webcam anzuschaffen, eine SpeedLink SL 6810. Zu spontan, wie sich zeigt – kein Treiber existiert, um das Wunderding zum Mitspielen zu bringen. Eine Anfrage nach einem Zeitrahmen für einen entsprechenden Treiber beim Anbieter brachte folgende Reaktion:

Sehr geehrter Kunde,
ein Vista Treiber ist zur Zeit noch nicht erhältlich, sobald dieser vorliegt werden wir ihn zum Download unter www.Speed-Link.com im Support bereit stellen.

Wie überaus hilfreich, so weit dachte ich mir das bereits. Die Frage war nach dem “Wann?”, nicht dem “Habt ihr?”. Man sollte eigentlich erwarten können, das ihre Neuheiten auch auf einem OS laufen sollten, das bereits seit fast einem Jahr in Betaform verfügbar ist. Oder? Okay. Scheinbar nicht.
Eine weitere Reklamation, ein weiterer Kunde für Microsofts Hardware Division oder die freundlichen Logitech-Schmiede.

P.S.: So, Microsoft hat mich. Wieder. Warum braucht man 117 MB für einen Webcamtreiber? Sonst ein schönes Stück Hardware.

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Der kater hat ein paar derbe (aber nicht zu ernste) Blessuren an der Hinterpfote davongetragen – er wird nicht jünger mit seinen 11 Jahren, aber trotzdem steckt er selten wirklich bei Schlägereien ein. Jedenfalls ist er momentan so ausgesprochen nett – er erinnert sich sogar, wie man schnurrt – dass ich mich überlege, ob das bei Menschen auch stimmt.

Hm. Sollte das mal probieren. Ich jedenfalls bin im Moment immer müde und gestresst, deswegen aber nicht freundlicher. Andererseits… ist der Gedanke, ein paar Stunden auf dem Sofa vor dem Kamin zu pennen und dabei den Nacken gekrault zu bekommen auch für mich ziemlich interessant. Sollte man man in Versuchsreihen an Menschen experimentell untersuchen.

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Ich habe einen kleinen, wenig funktionellen aber sehr hübschen Uploader für den Bilderservice Flickr gefunden – nur für Vista. Gefällt mir. Genug Technik für heute!

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Es kommt, wie es scheinbar meistens kommt: Nach dem kunstvollen Aufbrezeln eines neuen PC-Systems kommt der Moment, an dem man etwas dramatisch falsch macht und gar nichts mehr geht. So ging es auch mir – Details erspare ich euch – und es war an der Zeit, Vista ein zweites Mal zu installieren – dummerweise hatte ich schon einiges auf dem PC gearbeitet und diese Werke schon so allmählich abgeschrieben, als ich nach Stunden immer noch nicht herausgefunden hatte, wo die Benutzereinstellungen von Vista versteckt werden.

Ich installierte also ganz amateurhaft neu.

Danach merkte ich, das ich nicht nur jede Konfigurationsänderung, jede Installation von Anwendungen usw. ganz bequem nachträglich rückgängig machen kann (das geht jedenfalls bei mir als “Ultimate Edition” Besitzer). Ausserdem kann ich das ganze System oder Teile davon sichern, um später alles einfach wiederherszutellen. Da hat sich doch einiges geändert, ich wäre allerdings ganz glücklich gewesen, wenn ich diese mächtigen Funktionen gleich gefunden hätte. Oder: Es wäre auch schön wenn diese kleinen Spielerreien in der Sidebar auch ganz normal de-installierbar wären oder sogar (!) nicht in der Lage wären, das System instabil zu machen – ein einfacher Netzwerktraffic-Monitor ist nichts, was man sofort als brandgefährlich einstufen würde.

Wenigstens war Vista nett genug, das alte Windowsverzeichnis – mit den “User” Dateien, die ihren eigenen Speicherort ausserhalb der c:\windows haben – zu sichern. Inklusive meiner unversehrten Arbeitsmaterialien – die fand ich aber erst, nachdem ich sie bereits ein weiteres Mal angefertigt hatte. Oh, Well…

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Oscars.

Ich gehe jetzt gleich schlafen, aber vorher eine Frage:

Wer hat diesen völlig talentfreien, völlig überforderten, schlechten Fussballkommentator von Arena auf dem roten Teppich interviewen lassen? Katastrophal. Anke Engelke hatte keine Zeit?

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Als glücklicherweise aktuell Nicht-Betroffener ist es vielleicht ganz interessant, das Thema genauer zu beleuchten – herzlichen Dank, liebe Email-Einsenderin! Du hast die Entstehung dieses Beitrags direkt zu verantworten.

Natürlich ist Sex nicht die Lösung. Es scheint einen angenehmen temporären Ablenkungseffekt zu haben, der aber unweigerlich von fürchterlichen Katerstimmungen, Schuldgefühlen und anderen unangenehmen Nebenwirkungen begleitet wird. Ganz zu schweigen von den enormen Risiken, etwa den falschen im falschen Moment und erst recht dem falschen Zusammenhang zu erwähnen. Auch wenn einige Personen scheinbar zur enthusiastischen Selbstmedikation mit Sex neigen, kann die Gorgmorg-Redaktion aufgrund bedenklicher Nebenwirkungen und zweifelhafter Erfolgsquote nur dringend davon abraten (Die Redaktion steht zu weiteren Tests dieser Therapieform gern als Versuchsperson zur Verfügung).

Mindestens ebenso beliebt ist die sofortige Substituierung der vermissten Person durch eine irgendwie ähnliche und/oder gerade verfügbare Ersatzperson. In dieser Expertenrunde sind wir uns aber nach eingehenden Gesprächen darüber einig, dass das Krankheitsbild auf diese Weise nur verschleppt wird und irgendwann zu einem eklen emotionalen Abzeß monumentaler Ausmaße mutiert, der zweifellos irgendwann aufplatzen wird. Ein Gedankenbild, auf das selbst wir gern verzichten würden. Wir raten klar ab.

Lange, gute Gespräche mit engen Freunden oder auch unbefangenen, nicht ganz so eng befreundeten Leuten sind aber genauso wenig hilfreich. Immerhin will man nichts verstehen, sondern jemanden zurück. Immerhin fühlt sich danach der vertrauensvoll erwählte Gesprächspartner wertgeschätzt – im Idealfall, es geht durchaus anders. Letzten Endes hilft nichts gegen Liebeskummer – da muss man einfach durch und zum Glück hat dieses Krankheitsbild üblicherweise nicht ewig Bestand.

Die Rehabilitation dagegen ist von vordringlichster Wichtigkeit. Auf keinen Fall sollte der Patient dauerhaft beschädigt werden, was leider mit beklagenswerter Regelmäßigkeit passiert. Ein bewährtes Mittel ist Alkohol, unter strenger Aufsicht erprobter Therapeuten (vulgo: Saufkumpane) verabreicht – eine temporäre Reduktion der Problemlage auf das Bezahlen der nächsten Runde kann helfen, die Dinge wieder realistisch zu sehen und Verspannungen zu lösen. Durchaus kann so fast automatisch eine Folgetbehandlung nach Sex/Substitution/Gespräch zustandekommen. Bei Überdosierung drohen allerdings Gedächtnisverlust betreffs der abendlichen Therapie und morgendliche Reue.

Liebeskummertherapie ist Arbeit für alle Beteiligten. Vermeidet Liebeskummer.

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