März 2007

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Erinnert ihr euch an mein kleines Posting über die Mongol Rally 2007 ? Ich darf nun das wagemutige Team enthüllen, das ich unterstützen werde, damit die Fahrer auch möglichst lebendig ankommen: Ze Germans! (Es sind Deutsche.)

Bald mehr dazu.

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Etwas Sonne

Ja, es ist zwar kalt und windig – aaaaber.. das hat schon im Februar eine ganze Menge scheinbar wahnsinniger Leute nicht davon abgehalten, vor meinen Augen – Eis! – zu essen. Da ich gerade versuche etwas Produktiveres zu schreiben als uninspirierte Blogeinträge – was macht ihr aus dem Wetter? Was würdet ihr gern tun?

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Dienstweg

Natürlich sollte man außerdem befugt sein. Was ich bisher nicht wusste: Der Dienstweg ist eine sehr schmale Treppe, tief in Nordrhein-Westfalen – kein Wunder, dass es bisweilen nicht ganz einfach ist, das korrekte Verfahren einzuhalten. Sonderlich freundlich sieht er auch nicht aus. Das ist schwerlich überraschend.

Das ist die Sorte Postings, die es bei so schönen Wetter gibt – ich werde meine freundlicherweise zur Verfügung stehende Zeit jetzt möglichst unproduktiv nutzen – und das solltet ihr auch.

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Na gut, auf eine Kaffeelänge schreib ich noch was. Da las ich doch vor nicht allzu langer Zeit in einer Online-Community etwas von jemandem, der dringend eine andere Person suchte. Nämlich eine, die …

[...] Lust und Leidenschaft nicht mit billigem Sex verwechselt, [...]

Das brachte mich doch ins Nachdenken. Eigentlich haben doch Lust und Leidenschaft die angenehme Eigenschaft, immer wieder vollkommen kostenlosen Sex nach sich zu ziehen, oder? “Kostenlos” ist schon ziemlich billig, finde ich. Der Autor will scheinbar klarstellen, dass er nicht so einfach zu haben ist – hey, da mag schon Lust, Leidenschaft sogar Liebe vorkommen – aber billigen Sex – nene – den gibt es bei ihm nicht. Diese herzlose Kommerzialisierung des Zwischenmenschlichen lehne ich entscheiden, aber auch kategorisch ab. Ich sage: Wenn schon Sex… dann kostenlos. Da denke ich mal nicht an mein Konto, da bin ich ganz Romantiker. Hach.

P.S.: Warum habe ich jetzt schon wieder “Sex” in meinen Beiträgen? Das kam ja seit Jahren nicht mehr zweimal täglich vor. Muss wohl am rohen Fisch liegen :)

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Ich habe ein exzessives aber auch sehr entspannendes Wochenende hinter mir, voller interessanter und berichtenswerter Erlebnisse. Die Erkenntnisse meines letzten Postings – dem über Premiumzeit – habe ich gleich umsetzen können: Ich habe enorm spontan eine unvernünftig weite Reise gemacht, um für schockierend kurze Zeit jemand wahnsinnig Tolles zu treffen und unverschämt viel Geld für ein unentschuldbar opulentes Mahl ausgegeben.

Meine Güte, war es das wert?

Natürlich war es das wert, was denkst Du denn?.

Dekadenz fühlte sich selten so gut an – naja, ohne die Beteiligung von Sex jedenfalls – es war einer dieser Abende, von denen man das Gefühl hatte, noch viel mehr sagen zu wollen, einiges gar nicht ansprechen konnte und sowieso einfach zu gar nichts gekommen ist, bevor die Zeit um war. Aber sind das nicht die besten Gespräche: Diejenigen, nach denen man sich wünscht, dass man nocht viel mehr Zeit gehabt hätte, nach denen man einfach die andere Person einfach anrufen möchte, um weiter zu machen? Wenn man mindestens so gern zuhört wie selbst etwas zu sagen? Ich würde das jedenfalls so sehen. Es gibt gute und wichtige Gespräche, nach denen man mehr oder weniger mental erschöpft nach Hause geht – dieses war eines von der inspirierenden Sorte, die ich wirklich viel öfter haben sollte. Aber ich möchte auch dekadent besucht werden, dieses Mal bitte sehr in epischer Länger und Breite – in Cinemascope sozusagen (ergo: mit mehr Bier).

Vielen Dank für das Lesen der Predigt zum Montag, wir fahren fort mit dem üblichen Programm. Bald: Windows Vista!

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Hehres Gut

Früher habe ich nie so richtig ernst genommen, wenn gesagt wurde das Zeit so ein wertvoller Rohstoff sei und sie zur freien Verfügung zu haben ein großer Luxus wäre. Offensichtlich bin ich heute anderer Meinung – aber ich finde, dass nicht jede Zeit so kostbar ist. Nein. Ich spreche von … Premiumzeit.
Das ist genau diese Zeit, die man mit ähnlich beschäftigten signifikanten Menschen nach meistens quälend langen Verhandlungen und Organisierungsphasen miteinander verbringen kann, ohne sich zu verpassend oder an Arbeit oder etwaige ganz dringende Notfälle zu denken. Im Klartext: Unproduktives Beisammensein. Oder auch: Dekadenz in Reinform. Lustvolle Zeitverschwendung (oder gar deren Vertreibung?), meist in Union mit Devisenvernichtung.

Wie gesagt, gar nicht leicht zu organisieren (ich merke es jedes Wochenende) und daher finden solche Gegebenheiten nicht allzu oft statt – leider. Aber hier zeigt sich wirkliche Sympathie und sogar Freundschaft, sowohl beim Warten und sich-nicht-sehen und trotzdem-weiter-Kontakt-halten als auch darin, jemanden “nur” gern um sich zu haben und sich ausschließlich aus diesem Grund gegenseitig Zeit zu schenken. Sowas wünsche ich mir zum Geburtstag.

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