Juni 2007

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Auch ein Chihuahua.Laut diesem Test bin ich ein Chihuhaua. Ausgerechnet! Spott aus Richtung der Schäferhündin nebenan ist mir schon mal garantiert. Das ist nicht das schlimmste. Ich sehe da ernste Probleme in Liebesdingen mit allen anderen Hunden, die – nun ja – zufällig keine Chihuhauas sind. So von wegen der Aufstiegshöhe und so.

Aber wir Chihuhaua sind ja sehr intelligent und haben mexikanisches Blut mit viel Feuer – und vermutlich eine enorme Chilitoleranz, die sich auch schon in meinem Menschlichen Selbst manifestiert hat. Ay Caramba! Wir Portable Dogs kriegen das mit den Hündinnen schon hin und sorgen für jede Menge unförmiger Promenadenmischungen.

Eines will ich noch hinzufügen: Ich will, wenn ich schon klein und hässlich bin, doch wenigstens ein Chihuahua mit einer sexy Telefonstimme sein, um Kontakte nicht gleich zu verkläffen. Ach, ja – außerdem wäre dieser Chihuahua im Besitz einer funktionstüchtigen Stehleiter.

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Letzter Tag

So, ich erlaube mir mal dreist, von der Arbeit aus zu bloggen. Ist ja mein letzter Tag und ich glaube, die lesen das hier eh nicht. Und wenn schon, was sollen sie schon machen, mich feuern? Meine extrem umfangreiche, überschwänglich positive Beurteilung habe ich schon seit Wochen.

Genau.

So. Noch eine Stunde oder zwei, dann ist hier Schluss und ich bin endlich frei. Nun, auch nirgends mehr festangstellt, aber es gibt auch noch viele fremde Welten und sogar Jobs zu erkunden. Eigentlich eine spannende Sache, oder? Ich freue mich jedenfalls, endlich einmal auszuschlafen – vielleicht finde ich irgendwann nächste Woche mal Zeit dafür. Ich habe immer noch sehr viel zu tun. Aber hey, ich denke das packen wir an und schaffen das. Also nicht wir, ich. Wird sicher gut.

Okay, der Abschied war natürlich wieder eine billige Ausrede für ein Mitarbeiterfrühstück, in dem ich es irgendwie hinbekommen habe, die hier üblichen rührseligen Reden auf ein Minimum zu reduzieren. Es gab auch keine Lieder, wofür ich den Kollegen ewig dankbar sein werde – ja, richtig gelesen, das kommt bei uns schonmal vor. Ist “würdiger” so, meint der Chef. Ganz böse darüber, das er sich krankschreiben ließ, bin ich nicht. Der Anruf war schon schlimm genug. “Es war schön, mit ihnen zu arbeiten, Herr B. Ich werde sie vermissen, wenn ich ganz alleine im Büro sitze und mich von Klienten etwas bedroht fühle…”. Meine Leser kennen ja meinen nun abgeschlossenen Job als Leibwächter meines Vorgesetzten; ich muss also nicht weitere Details verlieren. Oder seid ihr neugierig? Sicher nicht.

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Theorie

Ich habe die Hypothese, das ich so intelligente und umgängliche Freunde habe, weil nur sie in der Lage sind, meine zusammenhanglose und sprunghafte Ausdrucksweise zu verstehen. Ich nenne das persönlich hochkomprimierte verbale Kommunikation. Das kann ja nicht jeder!

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Einen 4000 Wörter langen Probetext schreibe auch nicht über Nacht – es ist geschafft, das Leben hat mich wieder. Kennt ihr es auch, dass sobald man sich für eine solche Sitzung niedergesetzt und die ersten Worte in die Tasten geprügelt hat, ohne Zweifel schon nach Sekunden ein Anruf/IM/SMS von irgendeiner Person kommt, die unaufschiebbar gerade jetzt deine Hilfe braucht? Nun, ich kenne das sehr gut. Beunruhigend, wie gern man sich manchmal ablenken läßt.

Demnächst: Denis zieht sich zum Schreiben in eine Höhle im Himalaya zurück.

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Ich habe das heute morgen überprüft, als ich mich arbeitslos gemeldet habe. Zwar gehe ich hoffnungsvoll und vielleicht sogar aus guten Gründen davon aus, nicht allzu lange diesen Status inne zu haben, aber es fühlt sich trotzdem wirklich beschissen an. Brrr…

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Nun gut, nachdem ich scheinbar schon mindestens zwei netten Frauen mit dem letzten Stöckchen akute Schmerzen bereitet (ich denke da dich, arme Katja) bzw. Verweigerung vor dem Hindernis ausgelöst habe (und hier an dich, Heldin der Rennbahn), werde nun ich höchstselbst 8 Sachen über mich posten und zwar… haben sie mit Sex zu tun. Nun denn. Ich lege sogar eins drauf, das macht 9.

  1. Ich kann ja gleich mit einer fürchterlichen Sache beginnen: Mein erstes Mal war erst mit 19. (Naja. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm, das zu schreiben.) Das erste Mal war aber wie fast immer katastrophal sowie peinlich, aber auch schön.
  2. Ich mag Frauen mit Kurven, was kein besonderes Geheimnis ist. Ich trauere vermutlich heimlich, wenn Du 2 Kilo abgenommen hast. Aber ich lasse es mir nicht anmerken. Haha! (das bedeutet übrigens nicht, das ich nur “dickere” mag).
  3. Für One Night Stands bin ich nicht so richtig gut geeignet, denn irgendwann ist früh morgens mein Kreislauf sowas von im Keller… okay, den Rest könnt ihr euch denken. Niedriger Blutdruck macht cool und langlebig, hat aber auch Nachteile. One Früher Am Abend Stands sind möglicherweise eine andere Sache. Die habe ich aber auch nicht, ich will auch nie einfach nur einmal mit der Frau ins Bett. So bin ich wohl nicht gestrickt.
  4. Ich bin eigentlich fast immer etwas verliebt in die Person, mit der irgendwann etwas läuft. In seltenen Fällen wird es danach viel, viel schlimmer.
  5. Ich liebe (auch) Frauen, die sexuell aggressiv bis gemeingefährlich sind, sobald sie Beute wittern. Frauen, die Männer trotz Gegenwehr mit ein paar wohlgezielten Blicken in blubbernde Pfützen humanoider Schlacke verwandeln können. Nicht das ich ein hilfloses Opfer wäre… aber trotzdem. Ich mag euch.
  6. Rein devote oder rein dominante Persönlichkeiten finde ich zum Gähnen. Wo bleibt da die Spannung? Ich finde viel interessanter, wenn ich nicht ganz genau weiss, wohin die Geschichte führt.
  7. Egal wie geil ich bin, ich meine nach wie vor jedes Kompliment bitterernst. Ich vergesse auch kaum, was ich da eigentlich gesagt habe.
  8. Eine ganz bestimmte Art, abgrundtief verdorben und lüstern sowie gleichzeitig in der Lage zu sein, eben darüber zu lachen -das ist so ziemlich die sicherste Methode… mein Interesse zu wecken. Insbesondere, wenn sie all das in einen einzigen Blick packen kann.
  9. Dieses Blog wird von einer der fantastischsten Geliebten der menschlichen Geschichte gelesen. Ohne sie würde es sicher nicht mehr existieren. Danke.

Oh, das hat Spass gemacht, zugegeben. Stöckelt es, oder auch nicht. Mein Werk hier ist … getan.

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