Eine kleine Anleitung für den Google Reader

Bevor mir Klagen kommen

Natürlich ist das Folgende für die Techies unter euch völlig uninteressant und ich weiss auch dass es noch andere kostenlose Angebote wie Bloglines gibt – aber zum ersten könnt ihr das hier einfach überlesen und zum zweiten verwende ich eben dieses (tolle!) Werkzeug vom bösen Google.

Damit müsst ihr einfach mal klarkommen.

Ich habe vor einer Weile bemerkt, das eine ganze Reihe meiner wohlgeneigten Leser täglich eine Menge Weblogs verfolgen – interessanterweise tun sie das oft, indem sie einfach die entsprechende Webseite direkt ansurfen. Das kann eine Menge Zeit kosten – ich mache das zwar auch, aber für den Normalfall habe ich meinen Google Reader, einen freundlichen Helfer der mir erlaubt, eine erstaunliche Menge Weblogs und Newspages im Auge zu behalten, über Aktualisierungen rechtzeitig informatiert zu werden, und diese Seiten gegebenenfalls auch zu lesen, ohne immer erst die entsprechende Seite aufzurufen. Das ist super und hält oft auf Stunden von sinnvoller Arbeit ab. Du willst das also auch.

Nun, wie geht das? Simpel.

Ich mache – nur für meine lieben Leser – sogar eine kleine Anleitung in vier einfachen Schritten.

  1. Nun, zuerst einmal brauchst du einen Account bei Google. Wenn du schon irgendein Angebot des WWW-Riesen mit Anmeldung verwendest – zum Beispiel das ebenso famose GoogleMail – kannst du diesen Login einfach genauso verwenden. Ansonsten klickst du einfach auf “Create an account now“, was relativ flott geht. Ah, englisch ist leider (noch) Pflicht, aber das kannst du ja. Richtig. Fertig? Dann einfach mit der neuen Emailadresse (ja, du hast nun auch GoogleMail, aber keiner zwingt dich zur Nutzung, oder?) und deinem Passwort einloggen – mit Klick auf “Sign in“, vielleicht gibt es auch noch eine andere Eingabe mit der du nachweisen sollst, dass du ein richtiger Mensch und kein Roboter bist.
  2. Nun hast du ein feines, blassblaugrünes Fenster vor dir, das leider nur eine traurige Leere vorzuweisen hat. Es gibt zwar ein Verzeichnis (“Directory”) mit zigtausend Newsfeeds (das sind die Dinger, die die ständig aktualisierten Neuigkeiten von Websiten enthalten), aber wir wollen ja ein paar bestimmte Seiten haben, oder? Dafür klickst du auf “Add Subscription” und gibst dort einfach einen Suchbegriff oder noch besser die Adresse ein, die du auch zum normalen browsen verwenden würdest. Also beispielsweise “www.gorgmorg.de”.
  3. Wie durch Zauberhand sollten die aktuellsten Beiträge erscheinen. Ist das nicht toll? Es ungelesen Beiträge erscheinen fettgedruckt und werden als gelesen markiert, wenn du sie mit der Maus berührst. Wenn Du – als treuer Leser – schon alles kennst, klicke einfach auf “Mark all as read“, um nur über neue gorgmorgische Meisterwerke informiert zu werden. Du kannst die Readerseite ruhig offen lassen, sie wird automatisch aktualisiert. Sehr empfehlenswert ist es, unter Feed Settings Gorgmorg in einen eigenen Ordner zu packen, um die Übersicht zu wahren – ich habe an die Hundert Newsfeeds und das kann schon ein wenig chaotisch werden. Wähle “Add to a Folder” – als Namen empfehle ich “Besonders gute Weblogs”.
  4. Noch einfacher (jedenfalls für Firefox-Benutzer – für andere Browser kann ich nicht sprechen) ist es, einfach während der Surferei neue Einträge vorzunehmen, mit zwei Mausklicks. Einfach die Seite aufrufen und mit etwas Glück gibt es gleich oben in der Eingabezeile ein kleines Symbol – dieses hier ff1.0rsslogo.png zu sehen.

  5. Tipp

    Es gibt auch einen Feed für Kommentare – wenn du auch über die Diskussionen auf dem neuesten Stand bleiben willst, dann klick einfach Gorgmorg-Kommentare

    Einfach daraufklicken. Oder auf einen entsprechenden Link auf der erwählten Webseite, an dem es “Newsfeed abonnieren”, “RSS” oder ähnlich heisst. Ihr solltet auf einer Seite landen, die mit “Add to Google” betitelt ist. Es gibt zwei Auswahlmöglichkeiten, wählt einfach die rechte -”Add to Google Reader” und alles sollte seinen gewohnten Gang gehen. Viel Spass!

Ihr habt doch nicht etwa geglaubt, dass ich jeden Tag “von Hand” auf gut Glück hundert Websites absuche? Nicht doch. NIcht nur habe ich nicht so viel Zeit, ich bin auch faul.

Nachtrag: Falls etwas nicht funktioniert, beachtet bitte auch diesen Artikel.

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