Ja! Es ist soweit: Ich kann wieder den Himmel sehen! Wer mich vielleicht etwas genauer kennt, weiß vielleicht auch, dass ich an einem bewaldeten Hügel wohne, an dem sich die Wolken vorzugsweise ein Weilchen länger aufhalten. Sich zusammenballen und einen Plausch mit ein paar Tässchen Tee halten, dazu ein paar leckere Kekse und schon ist der Auflauf komplett, der für Stunden, Tage und Wochen kein bisschen an Transparenz gewinnt: Ich habe den unbewölkten Himmel schon seit Wochen nicht mehr für mehr als ein paar Minuten gesehen.
Jetzt ist der Frost da. Jetzt bekomme ich wieder LICHT. Na endlich. Der Nachteil des Frostes für mich persönlich ist eher, dass dieses Haus bald aus gutem Grund neu isoliert werden muss: Es zieht. Bei entsprechend kaltem, beständigem Wind kann ich den Luftzug auf der Haut meines Antlitzes spüren. Zwar bin ich nun entschiedener motiviert und besser gelaunt als zuvor, dennoch lange ich früher als üblich im Bett, dick in Decken eingewickelt und mit einem warmen Notebook auf dem Schoss, um weit hergeholte Geschichten zu schreiben.
Trotzdem. Gut, dass die Tage der atmosphärischen Erbsensuppe für eine Weile vorbei sind.

ich hab keine Heizung und das Haus ist nicht isoliert… oh, wie kann ich das nachempfinden. Gelobt seien Wolldecke, Wärmflasche und Notebook….
Aber prima, dass das Wetter sich entschieden hat, dir Licht zurückzugeben… hier ist es trüb und ARSCH(tschuldigung)kalt….
Grüße an den klaren Himmel