März 2008

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Über solche Themen wollte ich ja nicht übermäßig bloggen, oder? Oder waren das Pickel? Das waren Pickel! Puh, dann kann ich weitermachen. Wir sind uns ja inzwischen einig, dass Männer exotische und wundersame Lebewesen sind – aber exotischer und seltsamer sind sie nur in ihren immer seltener werdenden natürlichen Rückzugsgebieten, wie zum Beispiel Briefmarkensammlervereine – auf häufigsten aber wird man ihr unverfälschtes Verhalten auf dem Männerklo erleben. Zwar schrieb ich dereinst schon einmal über dieses Thema, aber es ist so ergiebig … und außerdem muss ein kleines Gegengewicht zu den vielen Texten über Frauen auch mal sein.

Hier also einige weitere Beobachtungen aus meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz:

  1. Der Bescheuklappte. Dieses Subjekt steht augenscheinlich nervös vor dem Pissoir. Er schaut niemals zur Seite. Selbst säueresabbernde Saturnianer links und recht neben ihm persuadieren ihn zu keinem Wimpernzucken. Schaut, da rinnt langsam ein Tropfen Schweiß über seine Schläfe. Aber er hat eine Mission und er wird sie erfüllen. Fall er, nun ja, kann.
  2. Der Kabinenjunge. Egal ob noch jemand anwesend ist, dieses Exemplar erledigt seine Geschäft in einer Kabine. Warum? Er ist nicht etwa pee shy. Natürlich hat er gute und nachvollziehbare Gründe. Es ist nicht etwa die Angst vor einem unvorteilhaften Vergleich. Nein, die Kabinenjungen sind zu 70% Außerirdische mit … nun sie sehen da unten einfach anders aus und Tarnung muss eben sein. Die anderen 30% lassen die Kabinentür immer offen, um ihre Menschlichkeit zu beweisen. Diese 30% stellen die mit Abstand beunruhigendere Variante.
  3. Der Echte Mann. Dieser Typos ist sich darüber vielleicht nicht immer bewusst, aber in Wirklichkeit ist er ein Barbarischer Held, der niemals vor der Zivilisation sein Knie beugen würde. Er isst im stehen. Er stirbt im stehen. Er liebt, nein: Er zeugt im stehen. Daher kommt auch auf dem WC etwas anderes nicht in Frage. Im Gegensatz zum Bescheuklappten tut der Echte Mann alles, um die ansonsten gefürchteten Seitenblicke zu provozieren – natürlich würde er selbst lieber (im stehen) sterben, als selbst herüber zu blinzeln. Verwendet gern seltsame Methoden, um die Aufmerksamkeit potentieller Opfer zu gewinnen. Er brummt und röhrt und seufzt entspannt. Er spricht mit etwas, selbst wenn niemand anderes im Raum ist. Es sei denn, er spricht mit … nein, niemals.

Keine Fortsetzung folgt. Oder doch?

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Fressmorg-Mitschreiberin Saciel hat gewagt, selbst grünes Curry zu machen (das ist der ganze Beitrag in diesem Kink), was ich ganz klar linkwürdig finde. Hier ein Auszug.

Green Curry I:
“Hello my dear friends of happy cooking!

Now I’ve got my new camera (not that I’m a good picture taker…) meet my todays fruit of work:

Since my last try, this time I tried to get everything I need for my favourite dish- green thai curry. But first I have to make some paste.

Most people just get some green curry paste from the asia shop or supermarket (depending on where you live, except for anywhere near thailand). But I don’t like things where I have no Idea what is in it. Also, I’m intolerant to lactose and that icky stuff is in everything made by the industry.

Some people say that making thai curry paste yourself is a hellotawork, especially green one.
Yes.
It is.
I’ve done it through- twice.”

(Via Recipe Maven.)

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Es ist viel zu früh, man hat mir eine dringend benötigte Stunde gestohlen – sei verdammt, Zeitumstellung! – von der ich jede einzelne Minute vermisse, mein Kopf fühlt sich schlimm an und ich habe Durst und ich sollte auf keinen Fall jetzt hier ein paar Zeilen schreiben, weil ich aufstehen, aufstehen! muss – dennoch, dieses elende Gestammel ist Beitrag Nummer 2000 auf gorgmorg.de. Uff! Sowas Schräges kann ich heute morgen eigentlich kaum verkraften.

Eigentlich sollte man darauf trinken, oder? Ich fühle mich so, als hätte ich das bereits das ganze Wochenende lang. Wenn es bloss so gewesen wäre! Scheinbar gibt es etwas nachzuholen, wenn ich den Kater bereits im Voraus durchmache; da steht mir in Zukunft mit diesem Guthaben wohl das eine oder andere Gelage ohne Kopfweh zu. Ich werde das nicht vergessen, liebes Universum – ich komme darauf zurück.

Nun denn, ich hebe meine Tasse schwarzen Tees und proste euch hustend zu.

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wFalls sich jemand wundern sollte: Ich ändere traditionell meine Titeldekoration, wenn sich etwas in meinem Leben wandelt – und da ich schon eine Weile in Oberhausen wohne und arbeite, war es mal wieder fällig.

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Ich dachte, ich schreibe mal etwas über euch, meine Besucher – normalerweise bin ich ja nicht so ein Freund der Statistik, aber ein paar Details fand ich doch erzählenswert; vielleicht sind sie gerade für die Blogger unter euch auch interessant. Legen wir mal los, Googles Suchroboter lassen wir aus. Wir fangen oben an und behandeln einfach mal den Zeitraum des letzten Monats.

Mit den beiden Spitzenreiterinnen hatte ich tatsächlich nicht gerechnet; vor allem nicht, dass das Ergebnis so deutlich ausfallen würde. Mayla wird vermutlich auch etwas überrascht sein, das zu hören – aber die meisten meiner Besucher kommen tatsächlich von ihrem Weblog. Diese Subjekte bleiben auch gern etwas länger und lesen mehr als zwei Beiträge. Ähnlich sieht es bei Meriches ‘The Naked’ aus, deren Leser auch von der gründlichen Sorte sind – außerdem bleiben sie im Schnitt über fünf (!) Minuten, was sonst nicht einmal ansatzweise erreicht wird. Was macht ihr denn bloss die ganze Zeit hier? ;)

EndeNeu bringt mit einem gewissen Abstand zu den oben genannten eher die alten Bekannten zu mir – es gibt nur knapp 3 Prozent neue Besucher – besonders interessant, wenn das auch sehr beliebte Blonde Alien dahinter jedesmal gut 90% neue Besucher herüberschaufelt.
Darauf folgt der Alltagsbrei, von hier kommen weniger aber dafür lesefreudige Wandersleute und Löwenzahns Welt – interessanterweise null neue Besucher – vielleicht ist das nur Löwenzahn selbst? :) Dann kommt die momentan vermisste Lady Maguerite, danach das Podcast Alien1 und kurz nacheinander 2-Blog und 49suns.

Ich war schon überrascht, wie absolut unterschiedlich die Statistiken ausgefallen sind2 und bin nicht sicher, was ich davon halten soll. Die populärsten Blogs sorgen keineswegs für die meisten Besucher bei mir, es scheint auch wenig damit zu tun haben, wo ich selbst Kommentare schreibe. Statistik bringt nicht so viel, eh? Nur eine Erkenntnis: Eure Leser sind so komplett unterschiedlich wie ihr selbst. Das ist doch auch irgendwie tröstlich.

Natürlich bedanke ich mich ganz herzlich für jeden einzelnen Link und jeden einzelnen Besuch.

  1. Katja ist zweimal vertreten und konnte die einzige reine Podcast-Seite platzieren []
  2. Übrigens stammen sie von Google Analytics []

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Das neue WordPress ist erschienen und es hat sich einiges geändert, von dem ihr Nur-Leser oder WordPress.com -Benutzer1 nicht so viel mitbekommen werdet – für uns Personen mit eigenem Webspace, auf dem dann das Blog läuft, ist es ein größerer Schritt. Warum erzähle ich davon? Nun, einige liebgewonnene Eigenschaften von gorgmorg werden eine kleine Pause machen, weil sie nicht mehr so gut funktionieren – die Kommentierer-Hitliste ebenso wie ein paar andere Kleinigkeiten, die deutsche Übersetzung ist auch noch nicht so weit wie ich mir das wünschen würde.
Ansonsten funktionierte das Upgrade ganz gut, allerdings – hier eine Warnung an die anderen Leute mit “eigenem” WordPress – musste ich meine Themes und Plugins neu hochladen, weil das Datenbank-Upgrade sie irgendwie vernichtet hat. Vorsicht also.

Ein paar mehr Eindrücke für “Techies” folgen.

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  1. Üblicherweise dauert es eine Weile, bis euch auch die Neuerungen erreichen []

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