Bettiges Bett, Bequemer bei Bedarf, oder: Gut, dass mein Zelt verstorben ist

Fotos in Stemwede

Ich war gestern auf dem Stemweder Open Air und ich bin ganz froh, dass mein Zelt vor zwei Jahren auf eben dieser Veranstaltung das Opfer eines fehlgeleiteten Traktorfahrers geworden ist; glücklicherweise war gerade niemand darin. Jedenfalls niemand, den ich kannte – ich hatte das Ding verliehen und im Auto gepennt.

So muss ich heute auch nicht in einem solchen schlafen und kann einfach unter Gesichtswahrung heimfahren und dort in einem Bett die Nacht verbringen. Betten sind meiner Ansicht nach sowieso, wenn es um die Wichtigkeit von Erfindungen geht, ein paar Stellen vor dem Rad einzustufen.

Ich habe da überhaupt kein schlechtes Gewissen. Ich schlafe vielleicht noch ein, zwei Stündchen, dann wird nochmal geduscht – noch so ein unterschätzer Luxus – und dann geht es wieder ins Gefecht. Das wird großartig. Allerdings werde ich wohl als einziger so richtig mitbekommen, wie stinkig meine verzelteten Companeros sind. Das ist ein kleiner Preis, den zu zahlen ich bereit bin.

Heute Abend spielt die Mediengruppe Telekommander. Da sollte man dabei sein.

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