Notizbücher sind viel benutzerfreundlicher als alles was die Elektronikbranche vorzuweisen hat. Selbst Apple kann da nicht mithalten! Dabei brauchen sie nicht einmal Strom und man kann kleine Bildchen reinmalen, wenn man will. Ich will das ziemlich oft, ich nenne sie “Skizzen”. Außerdem wird man von anderen Leuten angesprochen als wenn man sein angeblich mächtig teures Multifunktionstelefon bearbeitet. Glaube ich jedenfalls; ich werde beim Schreiben eigentlich nie angesprochen.
Es gibt noch einen anderen Grund: Man ist dazu gezwungen, seine Ergüsse noch einmal in Ruhe abzuschreiben, wenn man sie mailen oder bloggen will. Eigentlich mag ich es, den zweiten Entwurf ins Reine zu schreiben und an den Formulierungen zu feilen, aber ich bin auch meistens schrecklich faul; mich muss man zwingen.
Ich habe also ein neues schwarzes Notizbuch in Dienst gestellt, welches fast, aber nicht ganz wie eins dieser ein klein wenig zu teuren
Moleskine aussieht.1, es ist relativ weich und hat freundliche runde Ecken. Vor allem aber hat es diesen Gummizug, der die Seiten knitterfrei hält und den man mit einem befriedigenden Flapp! um das ganze Objekt schnalzen lassen kann, wenn man fertig ist.
Das Notizbuch und ich, wir haben beschlossen Freunde zu werden. Ich hätte ihm vielleicht schon einmal etwas über die zu erwartenden Tee-, Bier- und sonstigen Flecken erzählen sollen. Aber ich habe mich nicht getraut; außerdem sieht ein echtes Notizbuch erst dann auch echt aus.
- Ich mag sie unliniert, daher nehme ich die Skizzenbücher [↩]

Ich hab genau das Gleiche… und ich liebe es.
Es ist immer da, wenn ich was schreiben will… ist deutlich günstiger als das bekannte benannte… und es hilft mir immer durch den Tag!
Fein, fein!