- Das Wissen um die Bauarbeiten nebenan, gefühlte 2cm von meinem Kopf entfernte Bohr- und Schleifgeräusche und so weiter, erfüllt mich nicht gerade mit großer Motivation, endlich einzuschlafen.
- Ich habe vielleicht zweimal in meinem Leben absichtlich und bewusst Nachtisch gekocht. Jedes Mal für jemand sehr besondern. Die Frau, für die ich irgendwann mal Nachtisch machen sollte, darf sich für etwas sehr Besonderes halten, denn das ist sie auch.
- Tatsächlich scheint sich schon seit längerem niemand mehr von mir bekochen lassen zu wollen. Habe ich jemand versehendlich vergiftet? Hmm. Sollte besser die Spätfolgen meiner Kochaktionen untersuchen.
- Mit welchem Essen kann man eine erotisierende Atmosphäre schaffen? Abgesehen von Venusmuscheln tut es am besten gutes, nehme ich an. Tipps? Außerdem vermisst: Die Frau.
- Ich habe Hunger bekommen und vermeide besser die Essensthemen.
- Habe vor kurzer Zeit gelernt, dass es Menschen gibt, die ihre Socken bügeln; ein Gedanke, der meinen Glauben an die Zukunft dieses Planeten erschüttert.
- Ich wirke kalt und oberflächlich auf Leute, glaube ich. Sie wundern sich dann immer. Dabei werde ich Tag für Tag weicher und weicher. Mich hauen heute Sachen um, die ich früher lässig weggesteckt hätte. Aber ich kann dabei inzwischen gute Miene bewahren. Komischerweise bin ich wirklich nicht deprimiert. Ich sollte aber.
- Es kratzt im Hals und ich muss schlucken, dann und wann. Noch ist die herbstliche Bronchitis nicht da, aber ich weiss, dass ich mich deswegen nicht zu früh freuen sollte, besser gesagt: Ein paar Tage noch, dann geht es los.
- Ich habe einen Beitrag für das Blog, der mich seit längerer Zeit beschäftigt, seit Wochen, vielleicht Monaten. Aber er will einfach nicht richtig werden. Alle paar Tage tipsel ich daran herum. Frustrierend.
- An sich könnte ich jetzt ja auch wirklich mal schlafen, wenn nicht mein rechter Fuß unerklärlicherweise, dafür umso hartnäckiger jucken würde.

Ich finde gemeinsam kochen gut, aber vom Essen selbst bin ich überfordert. Kommt ja auch sehr stark auf den jeweiligen Geschmack an. Nachtisch ist gut. Etwas süßes, cremiges, aber nicht zu kalt.
Man kann sich ja gegenseitig der Nachtisch sein: Etwas Süßes, Cremiges, aber nicht zu kalt. Das ist auch angenehm
…
Ah, wir sind noch beim essen? Ahem. Ok. Ich esse ja fast alles, aber auch für mich kann es zu süß sein. Götterspeise zum Beispiel ist auch etwas für Kinder. brrr.
Götterspeise war mir nicht zu süß, sondern zu glibbrig.
Äh, ok, kein Essen mehr.
Als Kind habe ich auch Socken gebügelt. Aber lieber waren mir Taschen- und Küchentücher. Da ist das Bügeln einfacher. Und nein, ich werde jetzt für niemanden bügeln. Auch wenn ich es noch immer als angenehme Arbeit empfinde.
Ich würde nicht sagen, dass ich härter werden, aber teilnahmsloser. In vielen Fällen. Selbst bei engen Freunden. Vielleicht zu egozentriert. Nur bei den ganz wichtigen Leuten, werde ich immer sensibler und mitfühlender.
Der Beitrag muss einfach gepostet werden. Ups, jetzt ist er veröffentlicht. Naja, auch egal.
Hmm. Das mit dem teilnahmesloser werden könnte vielleicht bei mir auch sein, ebenso das mit den Wichtigen. Aber der Begriff passt mir nicht.
Das mit dem Bügeln solltest du ausführlicher verbloggen.
Also da ich ja aus der Gastro komme und selbst gern koche könnte ich Dir für ein tolles leichtes Menü für die “entsprechende” Atmosphäre vielleicht folgendes Empfehlen:
VORSPEISE:
Daniele Schinken mit Honigmelone und einem halbtrockenen Weißwein als Begleitung (z.B. Riesling Kabinett, Robert Weil 2007, Rheingau)
HAUPTGANG:
Zanderfilet in Mandelbutter auf der Haut gebraten auf Ratatouille Gemüse dazu Yasmin Duftreis und als Weinbegleitung einen leichten, fruchtigen Rosewein z.B. Rosato 2007/Toskana
DESSERT:
Maracujasorbet auf Ingwer-Zitronengras-Schaum und einem kalten Glas Champagner
..zum Thema Frau, naja, wenn Du einer süßen Dame dieses Menü vorschlägst und es auch noch selbst zubereitest (Rezepte gern von mir), dann sollte ein erotischer Ausgang des Abends nicht so fern sein…
In diesem Sinn, LG TOM
Ich bin kein Freund von Rose, aber das klingt schonmal ziemlich gut. Das klingt sehr gut.
Doch, schick mal das Rezept – unter Kontakt / Impressum weiter oben. Danke!
Ok, gern. Schreibe Dir die Rezepte zusammen und schick sie Dir die Tage gern per Email. LG TOM
*sabber*
Ich wäre sofort überzeugt
Ich auch! Dann brauchst du aber mehr von dem Champagner und noch Bierchen fuer zwischendurch.
@ Mayla: Auf den Tisch sabbern? Pfui!
@Meriche: Champagner habe ich – nur eine Flasche allerdings, für besondere Zeiten eingelagert. Hoffentlich ist der noch gut. (
Wieviel mehr brauchst Du denn?Korrigiere: Die Antwort ist ‘genug Champagner sollte man haben’ . So etwas fragt man eine Dame nicht.). Bier hab ich sowieso im Haus – selbstverständlich.P.S.: Allerdings warte ich noch auf das Rezept, lieber Tom!
P.P.S.: Das wäre übrigens eine echte Herausforderung für meine Kochkünste.
Hallöli, joa ich weiß, hatte viel Stress die Woche mit Job, daher kaum Zeit für meinen eigenen Blog oder Anderes. Habe morgen frei ähh bzw ja schon heute frei, dann mach ich Dir die Mail fertig. LG TOM
PS: Als Champagner würde ich DUVAL LEROY – Fleur de Champagne Imperial Brut empfehlen
Als Apperetif evtl einen Bellini mit Champagner und etwas “Peach Tree”
ich nehm das mal als einladung!
wann kredenzt du denn?
Entschuldigung… *schnell die Spuren aufwisch*
Aber das klingt soooo lecker…
@Tom – Vielen Dank, aber riskier nicht deinen Job für mich. Leib und Leben schon, aber so ein Job…
@Mayla – Angenommen. Es klingt tatsächlich sehr gut.
@Meriche – Es ist ja auch eine Einladung gewesen. Zander geht, sobald ich 1. Das Rezept, 2. eine Küche zur Verfügung habe (oder stellst du eine?) – Champagner und Bier allein gehen ab sofort, sogar in der Woche oder evtl. dem folgenden langen Novemberwochenende? Deine Zeitpläne sind ja auch legendär undurchdringlich, schlag einfach was vor.
Warnung: Ich könnte selbst viel davon essen, weil es wie gesagt … gut klingt. Also, sieh Dich vor.