Von Anke Gröner habe ich ein Stöckchen geklaut, das sie auch geklaut hat, daher ist es nur gerecht, wenn ich auch ganz diskret und ungefragt das Teil aufhebe. Ich bin wohl nicht zurechnungsfähig genug für richtige Postings und bevor ich noch mehr seltsame Emails schreibe, schnapp ich mir sowas. Schreiben muss ich jedenfalls. Sonst explodiert mein Kopf.Ich habe gefährliche Träume, Leute.
Hierin handelt es von Details. Und so heißt auch das Stöckchen und darum müssen die Zwischenüberschriften auch unbedingt in englisch sein.
Clothes
Klamotten sind mir nicht sonderlich wichtig, ich bilde mir jedenfalls ein, Leute nicht aufgrund ihrer Kleider zu schubladisieren. Was aber nicht bedeutet, dass ich einen gewissen Stil nicht zu schätzen wüsste, im Gegenteil. Nur hat das absolut gar nichts mit “teuer” oder “Marke XY” oder “ich verlier schlaflose Nächte über den Kram” zu tun. Ich versuche mehr darauf zu achten, Sachen zu tragen, die mir wirklich gefallen und nicht nur das was gerade oben im Schrank lag. Das ist nicht ganz einfach. Aber ich arbeite an mir. Ich habe immerhin einen sehr anschmiegsamen schönen Caban und versuche auch sonst die plastikartigen Anoraks und so weiter gegen richtige Kleidung auszutauschen. Kostet.
Furniture
Die einzigen Möbel die mir gehören sind – mal abgesehen von einem dänischen Bett, einem Ikea Schreibtisch und halbwegs passenden Regalen desselben Herstellers – an die 200 Jahre alt. Die sind ganz schön schwer, das kann ich euch sagen. Aber ich mag sie. Trotzdem bin ich pingelig, was Möbel angeht und mag Wundervolles. Früher war mir nur die Funktion wichtig, heute will ich auch Schönes. Ein wirklich grandioses Sofa fehlt mir, ich hab nur ein günstiges.Es sollte wirklich aufsehenerregend sein, bittesehr. Ein Sofa für wichtige und möglicherweise unaussprechliche Vorgänge.
Sweet
Da denke ich ehrlich gesagt eher an Jemanden als an etwas Essbares. Aber ich mag Shortbread. Und seltener Schokolade, aber nur in der richtigen Gesellschaft und eher keine Zartbitter. Und manchmal Lakritz. Der soll nämlich die männliche Libido runterfahren. Das muss hin und wieder eben auch sein, sonst könnte es schlimme Folgen geben. (Außerdem mag ichs. Zugegeben.)
City
Bielefeld und Umgebung. Da komm ich wech. Ich mag Hamburg und finde Berlin spannend, Köln ist toll und Dortmund … ist besonders. Ich würde gern mal wieder nach London kommen, aber nicht wieder allein. Heimweh habe ich nach Personen, nicht nach Orten.
Drink
Ich mag Bier. Staropramen derzeit vor allem, aber das kriege ich ja nicht überall. Schweren, roten Wein und Cherry und Port. Und Martini dry auf einem kleinen Eisberg. Ehrlich gesagt trinke ich nicht mehr so viel Alkohol und ich mag die allermeisten Softdrinks überhaupt nicht. Dafür einige Cocktails, niemals aber Mixies. Zu süß ist das Zeug.
Music
Ich höre im Moment die Fleet Foxes. Anderen Indiekram, vor allem Sachen mit schönem Gesang und akustischen Instrumenten. Herbstmusik.
TV
Dr. House, Doctor Who, Torchwood, Pushing Daisies und dann und wann etwas komisches. Gibt’s ja nicht so oft. Auch wenn es nicht so scheint, ich schaue nicht besonders viel fern und es wird trotzdem weniger.
Film
Ja, und bitte gern im Kino. Ungern allein.
Workout
Jogging im Wald und gelegentlich auf dem Stepper. Aber ich muss gestehen – seitdem ich mit Kindern zu tun habe, brauche ich das alles nicht mehr so dringend. Ich wiege wöchentlich weniger. Bald habe ich gar keinen Bauchansatz mehr! Damenwelt, sei erschüttert.
Pastries
Backwerk? Keine Blähbrötchen, bitte. Scones sind toll. Und Quarkbällchen! Nachtrag: Wie könnte ich Pflaumen/Zwetschgenkuchen vergessen? Und Apfelkuchen! Aber die sollten am besten hausgemacht sein. Sonst stimmt da irgendwas nicht.
Coffee
Tea, please. Ansonsten sollte der Kaffee bitte sehr gut sein. Manchmal gern maßlos mit diversen Zusätzen getunt, dann wieder schwarz ohne alles (nur mit Tässchen).
*
Nun, wer soll das Stöckchen zugeworfen bekommen? Ich denke automatisch an Meriche, so wie ich fast immer an sie denke in diesen Zeiten, aber ich weiss gar nicht, ob sie überhaupt Stöckchen mag oder sie gleich ihrem Hund zum spielen weiterwirft. Das wäre ja auch sinnvolle Anwendung.
Kate und Mayla auch und der Luca auch. Für die bisher brauche ich auch gar keine Links. Wie siehts mit dir aus, Semia? Und – ganz listig – noch eins, Herr Womke? Natürlich kann auch jeder sonst das Stöckchen klauen. Tut ja scheinbar jeder.
Ich mache jetzt etwas ganz böses. Ich tue so als hätte ich keinen Blog. Eigentlich will ich nur nicht zwei Stöckchen nacheinander dort haben. In Zukunft wird es vielleicht einen eigenen Ort für so etwas geben. Etwas privates. Anders privat. Jedenfalls erstmal hier.
Clothes
Verschieden. Meist achte ich darauf, dass ich gepflegt aussehe. Damit ich mich wohl fühle. Jeans oder auch Cord. Modern gehalten, leicht verwaschen. Gürtel. Hemd oder T-Shirt. Ganz nach Laune. Mantel und Schal. Manchmal eine Mütze. Im Sommer auch gerne Shirt und Sakko. Im Winter langärmlige Shirts. Schwarz oder grau. Orange T-Shirts mit Muster. Hellblaue Fleecejacke. Uralte Converse. Neue Nike. Braune Geox. Schwerer dunkelblauer Mantel, wie man ihn zu Begräbnissen anhat. Beige dünne Stoffhosen.
Manchmal schlüpfe ich gerne in andere Rollen. Zeige der Welt ein anderes Gesicht von mir.
Furniture
Bett, Couch, Schreibtisch. Der Rest ist unwichtig. Momentan habe ich keinen Kasten. Mein Gewand hängt an einer ausgehängten Tür, liegt am Glasregal und überall sonst. Das Mountainbike an die Fensterbank gelehnt. Auch irgendwie Möbel. Ein Klappstuhl mit Lederbezug. Passend zu dem Schreibtisch aus Glas und Metall, der wiederum zum Regal gehört. Die Couch groß, funktional. Ausgezogen gleich groß wie das Bett. Gemütlicher. Das Bett niedrig.
Grundsätzlich habe ich es gerne modern. Aber nicht zu kalt.
Sweet
Kann ich mich gut zurückhalten. Palatschinken sind großartig. Auch zartbittere Schokolade. Cremiges. Milchshakes. Kekse, Kuchen. Kaiserschmarrn. Warm oder kalt. Süß ist meistens gut. Aber meine Haut mag es nicht. In Kombination mit fettigem ganz schlimm. Bekomme ein paar Tage, manchmal nur Stunden, die Rechnung. Dann muss man sich entscheiden. Wie viel verträgt das Gesicht.
Glibbriges geht gar nicht. Und Gummizeug mag ich auch nicht mehr.
City
Wien, Innsbruck, Deutschland. Das ist keine Stadt? Hamburg ist großartig. Berlin mag ich auch. Köln war ich nur kurz. Stuttgart ist nicht so spannend. München hat etwas. Paderborn ist nett. Ich mag Großstädte. San Francisco kann ich mich nur noch dunkel erinnern. Und die kleinen. Nur die dazwischen gehen meist nicht. Innsbruck auch nur, weil es einmal Heimat war. Oder so etwas ähnliches. Der Ausblick dort ist toll. Und das Weekender als Lokal.
Ich brauche Leben. Oder Ruhe.
Drink
Alkohol gab es früh. Manchmal zuviel. Inzwischen nur noch selten. Bei einem Freund habe ich letztens einen tollen Wein getrunken. Als Fahrer gab es immer Erdbeersaft. Wurden mir dann auch mehrere Liter zum Geburtstag geschenkt. In den Szenelokalen Club Mate. Oder Bionade.
Am liebsten immer noch Wasser. Aus Tirol.
Music
Bei http://www.lastfm.de/user/Hatehweo kann man sich meine letzten 28.000 Titel anschauen. Hatte einmal eine Linkin Park Zeit. Mag ich noch immer. Ansonsten lasse ich mich gerne berieseln. Last.fm Tags. Derzeit Grey’s Anatomay, obwohl ich mich von der, einst geliebten, Serie entfernt habe. Sunrise Avenue. Eminem. Rammstein. Deutschen Rockpop und Balladen. Juli, Sportfreunde Stiller, Wir sind Helden. Die Ärzte.
Gerne auf Entdeckungsreise. Gerne nach Gefühlslage.
TV
Hab ich nicht. Das nationale interessiert mich höchstens bei politischen Diskussionen. Letztens gab es die schöne Aussage eines Verantwortlichen, von wegen “Scheiß Internet” (http://scheissinternet.at). Hat für mich die Lage schön wiedergespiegelt. Ich brauche es nicht. Jedenfalls, wie es hier vorhanden ist. In letzter Zeit gerne amerikanische Serien. Dexter. Auf englisch. Dr. House. Deutsch. Weil ich so angefangen habe. Chuck hat mir gefallen. Grey’s Anatomy war großartig. Die ersten zwei Staffeln. Damals noch im Fernsehen. Musste ich schauen. Jede Woche. Gab mir viel Inspiration.
Was mich interessiert hole ich. Auf visuellen Murks kann ich verzichten.
Film
Wenn ich nicht die richtigen Leute habe, auch alleine. Allerdings nicht im Kino. Alleine im Kino ist schrecklich. Ansonsten alles gute. Auch mal guten Trash. Reine Tragödien interessieren mich nicht mehr. Gerne etwas zum weiterdenken. Action kommt meist gut. Gefühle auch. Gibt auch gutes aus dem deutschen Raum.
Je nach Film.
Workout
Früher Ski fahren. Jeden Winter. Viele Stunden. Auch alleine. Mit einem guten Freund quer durchs Unterholz. Grauenhafte Stürze. Habe meinem Vater einmal zwei Rippen gebrochen. Nicht gesehen und beide in die falsche Richtung gefahren. Die Sekunde habe ich immer wieder vor Augen. Wie ich danach über die halbe Piste flog und den Rest rutschte. Mein Vater der liegen blieb. Weinend hinauf gelaufen. Blut.
Eine Zeit lang habe ich täglich Liegestütz, Sit-Ups, Crunchies und ähnliches gemacht. Habe darüber Buch geführt. Sollte ich wieder anfangen. Manchmal laufen. Gibt einen netten Park in der Nähe. Mit Musik. Mountainbiken mit einem Freund. Letztens dreißig Kilometer. Obwohl wir lange nicht mehr gefahren sind.
Zu wenig Kontinuität. Ansonsten Übungen, Laufen und Radfahren.
Pastries
Süß, pikant. Gefüllt, leer. Beim essen bin ich nicht sehr wählerisch. Aber es gibt sehr wohl Dinge, die mir besser schmecken. Hängt aber nicht mit dem grundsätzlichen Gericht zusammen, sondern dem jeweiligen Ergebnis. Manche Leute können nicht kochen, andere können es, aber nicht dass es mir gut schmeckt. Manche machen es genau, wie ich es gerne habe.
Eigentlich geht es ums Backen. Find ich gut.
Coffee
Kommt auf den Zusammenhang an. Mit einer guten Freundin bei der großen amerikanischen Sternkette. Mit viel Geschmack verfremdet und angenehm süß. Oder kalt. Echter Eiskaffe mit Vanilleeis. Immer mit Zucker. Meist mit viel Milch. Nur eine zarte Kaffeenote.
Auch gerne Tee. Den auch ohne Zucker.
Du läßt mich hier ja fast schon blass aussehen, wenn der Kommentar länger und besser ist als mein Posting
Ah, ich habe ein einziges Mal so einen mächtigen Kaffee mit Sirup und so getrunken – eher gegessen, so gehaltvoll war der – und danach Sushi. Nie wieder, komisch eigentlich. Das waren die großen Zeiten der Völlerei in Dortmund.
Danach Sushi? Also das könnte ich nicht. Essen trifft es aber gut. Vor allem bei den kalten. Wie kann man auch gefrorenes Wasser da reinleeren. Eklig, wenn der Geschmack weg ist. Zumindest kann man dann Milch und verschiedene Pulver hinzugeben, die dort herumstehen.
Und zu dem Kommentar. Das mache ich jetzt öfters. Da bin ich freier, wenn ich einfach irgendwo schreibe. Irgendwo. Und es kommt meinem Gedanken von frei schwebenden Blogbeiträgen näher. Ich veröffentliche, wo es mir beliebt. Dank Semantic Web, in diesem Fall den Google Social Graph, wird es irgendwann möglich sein das ganze zu aggregieren. Bzw. gibt es jetzt schon Seiten, die die eigenen Kommentare aggregieren. Muss ich mir aber erst noch anschauen.
Jetzt wird es schon wieder so lange. Und Qualität ist sowieso subjektiv.
Ach, ich erlaub mir das wortreich sein. Kein Problem. Dann dürft ihr das bitte auch. Hier gehts doch auch um Worte und mehr von den Guten… ist manchmal eben einfach auch mehr.
Und Sushi geht fast immer. Ist ne Frage der Gesellschaft.
Pingback: Aufgefangen » WOMKE