Das geschätze Blonde Alien hat ein Stöckchen aus dem Winkel geklaut und ich glaube, das nehme ich auch mal, so vor dem familiären Tee mit zuviel Kuchen. So weit das bei mir geht. Das ist immer so persönlich und so und das geht euch ja fast schon mal gar nichts an, ne? Nehmt euch doch auch was, vom Kuchen oder Stöckchen.
Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Hoffnung, würde ich sagen. Und viel Neues steht an, darauf freue ich mich. Ein paar altgewohnte Dinge werde ich sicher hinter mir lassen, das wird wohl auch nicht so leicht. Hoffnung und mehr Träume.
2008 zum ersten Mal getan?
Fristlos gekündigt. Und es fühlte sich verdammt gut an, auch wenn es taktisch gesehen vielleicht nicht das Klügste war – in der Sache find ich es immer noch gut und richtig. Ach, verdammt: Es fühlt sich immer noch verdammt gut an.
2008 leider gar nicht getan?
Eine lang ausstehende Verabredung zum Sushi-essen steht immer noch aus.
Spruch des Jahres?
Ich mach keine verdammten Sprüche. Bin ich ein Abrisskalender oder ein Glückskeks? Nein.
Zugenommen oder abgenommen?
Ist das so wichtig? Abgenommen. Gar kein Zweifel, obschon sich die letzten Feiertage sichtbar in Bauchnähe zeigen. Ich hab sicher mehr als 5-6 Kilo weniger als letztes Jahr.
Stadt des Jahres?
Nicht Oberhausen.
Alkoholexzesse?
Oh ja. Diverse.
Davon gekotzt?
Ein Gentleman “kotzt” niemals.
Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Aber sie wachsen immer noch. Etwas grauer auch, aber ich habe beschlossen, das cool zu finden.
Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Weitsichtiger. Auch wenn das vor Jahren mal mittels Brille korrigiert wurde. Ich erlaube mir mehr irre Gedanken, wenn wir den Begriff etwas weiter fassen.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr! Hatte auch direkt damit zu tun, dass ich mehr Geld zur Verfügung hatte. Aber ich habe auch sehr viel mehr gespart als zuvor.
Höchste Handyrechnung?
Ich denke, so 50€ in der Oberhausener Zeit. Sonst weniger. Ich werde mir meinen immer noch viel zu teuren Tarif nochmal genau überdenken, wenn Anfang 2009 der Vertrag ausläuft; ich liebe es ja auch, neue Mobiltelefone auszuprobieren. Mal schauen.
Krankenhausbesuche?
Viel zu viele Besuche, aber ich selbst war glücklicherweise einigermaßen gesund.
Getränk des Jahres?
Staropramen.
Essen des Jahres?
Pasta mit Schafskäse.
Most called persons?
Mein Vater oder mein Bruder.
Song des Jahres?
“Monkey and Bear” von Joanna Newsom.
CD des Jahres?
“Third” von Portishead.
Buch des Jahres?
Weiss nicht.
Film des Jahres?
“The Dark Knight” war wohl für die Kassen der wichtigste Film, aber so beeindruckt war ich nun auch wieder nicht; von keinem Film übrigens. “Lost in Translation” im Orignalton auf Arte war toll.
Konzert des Jahres?
Zong im AJZ.
TV-Serie des Jahres?
Doctor Who, natürlich. Und Pushing Daisies.
Erkenntnis des Jahres?
Das Leben kann sich verdammt schnell ändern.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
- Eine fürchterlich fehlgeleitete SMS.
- Eine fristgerechte Kündigung und die Totalverarsche beim neuen Arbeitgeber, die zur o.g. fristlosen Kündigung führte.
- Eine Menge sinnlosen Streits mit den falschen Leuten.
Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Vertrauen.
Schlimmstes Ereignis?
Eine fast verlorene Freundschaft.
Schönstes Ereignis?
Ein Blogposting und die Mails davor und danach. Und alles drumherum, trotz schlimmer Wahrheiten. Sowieso, Wahrheit kann auch mal etwas Gutes sein. Das war neu, nach all dem ehrlich-und-zerstörerisch-sein in der letzten Zeit davor.
2008 war mit einem Wort?
Wildromantisch.
Schlagworte: Stöckchen


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