Russisches “Baltika 9” Bier ist erstaunlich trinkbar, aber mit Vorsicht zu genießen. Ich finde es amüsant, dass es z.B. auch “Baltika 3″ und “Baltika 6″ gibt; dabei steht die Zahl zufällig auch für die ungefähren Volumenprozente – Nummer 9 schafft lässige 8,5%. Die haben wenigstens keine doofen Werbesprech-Produktnamen. Guter Stoff – etwas süßlich, aber auch wirklich lecker. Das Zeug sollte aber schnell getrunken werden, weil es nämlich sehr schnell absteht. Nicht, dass Bier in meiner Nähe Zeit zum schal werden hätte: Richtig, das ist der Weg in die Verdammnis.
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Angeblich schleiche ich und erschrecke Leute, das wurde mir jedenfalls vor nicht allzu langer Zeit vorgeworfen. Meine Mutter hingegen meinte vor Jahren schon, dass ich als Kind bereits einen “schweren Gang” gehabt hätte, ganz im Gegensatz zu meinem ungleich leichtfüßigeren Bruder. Der knallt dafür ständig die Kellertür; das gleich die Sache wieder aus.
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Ich habe dieser einen ausgesprochen nächtlichen und exzessiven Lebenswandel, den ich im Gegensatz zu meinem geschundenen Guthaben beunruhigend gut vertrage. Gestern habe ich den “stärksten Wodka der Kneipe” mit Bravour und ohne mit der Wimper zu zucken gekippt – und ehrlich gesagt: Der war richtig lecker. Damit habe ich einen wichtigen Initiationsritus überstanden, aber trotzdem … ich trinke doch gar keinen Schnaps. Eigentlich sollte ich von solchem Zeugs lässig zu Boden gestreckt werden. Sehr seltsam. Ich sollte es wohl besser etwas ruhiger angehen lassen, für ein paar Tage wenigstens.
Ach ja, Silvester kommt ja auch noch. Ganz vergessen.
