Der Wind pfeift motiviert um die Ecken des Hauses, ich mache mir Gedanken, wie ich eine halbe Stunde später wohl nach Hause gekommen wäre. Deutlich langsamer nämlich.
Ich weiss ja nicht wie es bei euch ist, aber windumtoste Stunden machen mich gedankenschwer und manchmal auch schreibwütig; jetzt gerade tendiere ich zum ersteren, weil ich auch sehr müde und leider vollkommen nüchtern bin, letzteres werde ich auch wohl nicht mehr korrigiert bekommen, bis ich in die Federn falle. Wobei das allein auch keinen Spaß macht, oder?
Ich habe einen seltsamen Abend hinter mir, so etwas wie einen Sit-in (Nennt man das heute noch so, wenn man jemanden zu mehreren besucht?) bei einer Freundin. Ich bin noch ziemlich groggy nach der ganzen Krankseinzeit und ich habe nicht so viel zu erzählen, also bleibt mehr Zeit zum beobachten. Ich wunderte mich, wie viele Eifersüchtelei und komische, kleine Sticheleien an so einem ganz normalen Abend unter Freunden so laufen, wie viele Unsicherheiten und am Ende, ganz offene Gemeinheiten wie “ich verabschiede mit vor allen, nur nicht von dir.”
Leute reden immer viel von Freundschaft und Zuneigung und lieb haben, aber dann … kommt so etwas wie eben und du bist einfach nur wütend darüber und wünschtest, du könntest es dir erklären. Oder wenn schon nicht dir selbst, dann doch zumindest dem Opfer. Ich glaube und hoffe, dass die, die ich Freunde nenne, anders sind. Und:
(What’s So Funny ‘Bout) Peace, Love, and Understanding?
Schlagworte: Freunde, Freundschaft, Schnee


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