Wieder zurück.

Wer fälschlicherweise annahm, mich am Wochenende online gesehen zu haben, kann sich entspannen: Das war in Wirklichkeit mein Geist.  Ich konnte nicht ganz widerstehen, mein Handy als Modem zu probieren und mal zu schauen, ob mein O2-Internetpack M wirklich nicht mehr Unmengen an Gebüren sammelt, wenn man die 200 MB Guthaben überschreitet. Kommt man drüber, soll die Datenleitung einfach gedrosselt werden. Na, genauer weiß ich es beim Eintreffen der nächsten Rechnung. Wenn ich dann offline sein sollte, bin ich entweder in einem spontanen Wutanfall explodiert oder kann mir fortan nicht mehr die Netzanbindung leisten.

Bis der Telekomtechniker kommt, um einen Blitzschaden festzustellen, das kann dauern. In dieser Zeit habe ich alle Bücher zuendegelesen, die ich je zurückgelegt hatte.  Zuletzt sogar “Endless Things” von J. Crowley. An nichts habe ich länger gelesen, und als ich es am Ende zuklappte, war es doch ziemlich traurig. Vier dicke, langsam Bände, über viele, viel Jahre gelesen und nun ist es vorbei.  Nach manchen Büchern ist man erleichtert, sie endlich durch zu haben, bei manchen ist es eine Art glücklicher Zufriedenheit und hier mehr ein Gefühl von Verlust.

Zumal ich nun nichts mehr zu lesen habe außer dem Internet oder der Zeitung und beides zählt nicht. Ich leide unter Entzug.

Übrigens, je mehr ich lese, desto produktiver schreibe ich selbst.

P.S.: Ich überlege, nun endlich mit Neal Stephensons Barockzyklus zu beginnen. Vielleicht habt ihr auch ein paar Hinweise für mich?

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