Nicht veröffentlicht:

Ich habe es geschafft, den kitschigsten meiner vielen kitschigen Beiträge nicht zu veröffentlichen. Es tut mir zwar in der Seele weh, ihn euch vorzuenthalten – aber… gleichzeitig gibt mir das willkommene Gelegenheit, mir eigene Qualitäten wie enorme Selbstbeherrschung und untrügliche Geschmackssicherheit hervorzuheben, die leider so häufig übersehen werden – kein Wunder bei meinem vollem Haupthaar, der einem griechischem Gott1 würdigen Brustmuskulatur oder den stahlblauen Augen. Außerdem rieche ich bekanntlich nach soeben erblühten Veilchen, wie sie nur im ostwestfälischen Hochgebirge vorkommen. Ich weiß nicht warum, aber es ist so.

Allerdings fehlt mir jetzt eine angemessene Möglichkeit, mich bei der darin vorkommenden Dame beliebt zu machen. Venusmuscheln wären eine Idee… aber was noch?

  1. nicht Dionysios! []

3 Kommentare

  1. Gängig: Musik und Tanz.

    Wirkungsvoll aber logistisch knifflig: Geeignete astronomische Konstellationen und Ereignisse, wie z.B. Vollmond oder Sternschnuppen.

    Geheimtipp, schlechthin: Weinerliches Zitieren von Saint-Exupery-Texten. Darauf fahren sie alle ab.

    • Musik und Tanz: Ich glaube, da muss ich mir schon mal etwas mehr einfallen lassen. Ich habe außerdem den Verdacht, sie mag andere Dinge.

      Vollmond und Sternschnuppen: Nicht übel. So als Hintergrund. Habe ich bisher kaum beachtet, wenn sie dabei war.

      Kleiner Prinz: Oh nein. Leute, die auf Saint-Exupery und Weinerlichkeit hereinfallen – sind die so zahlreich? Saint-Exupery-Zitierer machen mich grantig. Die Frau, die ich meine, ist wohl anders als Alle. (Aber das wusste ich schon.)

  2. Glückwunsch! Wenn sie Echte Körls statt Kleiner Prinzen bevorzugt, hat die ganze Angelegenheit Substanz.

    (Saint-Exupery und Weinerlichkeit: Frauen, die auf so etwas abfahren, glauben auch an Reinkarnation und ein früheres Leben als römische Pferdepflegerin. Das sagt jetzt nix gegen Saint-Exupery aus; mehr über das Schindluder, das mit seinem Werk betrieben wird…)