Siebzehn Gute Vorsätze, leicht verspätet

Winterkoteletten

Eigentlich sollte man ja zu Neujahr gute Vorsätze bauen, aber zur neuen Slow-Blogging Staatsphilosophie in der Republicka Gorgmorgicka gehören ja wohl auch einige Punkte, die ich gern verwirklicht sehen möchte. Ich lasse mir mal etwas Zeit – ich denke, so in etwa zwei Tage – und fange mit ein paar wichtigen und überaus ernsten Punkten an. Ich bin sicher, ich werde noch warmlaufen. Aber hier geht’s los:

  1. Nimms einfach nicht so persönlich, Denis. Entspann dich. hab Vertrauen. Hast du doch sowieso. (Stimmt, da hast du recht, Denis.)
  2. Geh zum Arzt mit der verdammten kaputten Schulter, die wird jeden Tag schlimmer und schadet deiner Laune, nicht nur weil du damit regelmäßig beim Bowling verlierst- gegen Grundschüler. Wofür hast du demnächst Urlaub? Genau wie immer: Zum krankwerden und zum auskurieren alter Kriegsverletzungen.
  3. Vielleicht sollte ich langsam mal meine buschigen Winterkoteletten kürzen, die – wenn ich nicht gut aufpasse – im Falle eines verlängerten Winters noch zu einem Backenbart mutieren könnte. Den kann ja keiner wollen, oder? Richtig. (oder?)
  4. Der PC ist soeben kaputt gegangen. Ich habe ja schließlich bald Urlaub, oder? Genau passend. Spiele mit dem Gedanken, die nächsten Monate nichts mehr zu essen und das Mistding durch einen nur so zu finanzierenden iMac zu ersetzen. Das wäre überaus unvernünftig.
  5. Frauen mit Beinkraulfetisch sind die Besten, merk dir das. Ich kenne zwar nur eine mit dieser Besonderheit, aber die ist verdammt gut. Am Ende ein Einzelstück? Das sollte untersucht werden.
  6. Überlege dir sehr gut, wie die Lieferanten deine Polsterecke in deine Wohnung schaffen sollen. Durchs Fenster etwa? Das kann unmöglich Probleme geben, schließlich sind das Profis. Hoffe ich jedenfalls.
  7. Mein PC funktioniert inzwischen wieder. Manchmal muss man nur drüber schlafen und dann… ach, den Spruch kanntet ihr schon? Jedenfalls sollte ich das auch mal beherzigen, mal zur Abwechslung. Ach ja, noch was zum PC: Ich bin sicher, Männer haben nur deswegen diesen Ruf, einen besseren Draht zu Technik zu haben, weil sie mehr davon kaputtmachen und daher mehr Übung im Zerlegen und zusammenbauen haben. Frauen machen son’ Scheiß gar nicht, glaube ich manchmal. So, genug Stereotypen für diesen Text und weiter in eben diesem.
  8. Schreib endlich deine unglaublich lange Geschichte und die vielen kurzen fertig. Alternative: Lern doch mal, wie man Enden schreibt. Du kannst ja nur Anfang und Mittelteile. ndererseits… bei einigen Geschichten kann man auf ein Ende sehr gut verzichten, oder? Das sind aber auch welche, die ich nicht schreibe. Sondern mehr das Leben und so.
  9. Wäre ganz schön, wenn du auch mal fassen könntest, das andere dich so gern haben wie du sie. Oder noch mehr. Oder annähernd so. Oder ganz anders gern. Und dass ihnen auch mal die Worte fehlen, das musst du eben auch mal akzeptieren.
  10. Erobere einen komfortablen Planeten; bis Ende Juni sollte das zu schaffen sein.
  11. Die Feiertagskilos sind immer noch da und bald gelten sie nicht mehr als Feiertagskilos – sondern müssen als Fastenzeitskilos durchgehen. Das klingt gar nicht überzeugend, also… probiers doch mal mit Sport, hmm?
  12. Kauf dir ‘nen Fön und warme Pantoffeln für freundliche Gäste.
  13. Bekanntlich sind kleine Kinder viel gefährlicher als straffällige Jugendliche, jedenfalls für den Autor dieser Zeilen, daher dieser Vorsatz: Keine Berufunfähigkeit durch Invalidisierung in Folge von Arbeit mit Kinder.
  14. Experimente mit Essen. Sei mutig und mehr fressmorg.wikia.com bittesehr auch.
  15. Keine Panik.
  16. Koch für dich genauso motiviert wie für Gäste.
  17. Wenn du mal irgendwann umziehen solltest, dann in eine Wohnung mit Badewanne… und, wenn wir schon dabei sind: Mit Kamin. Aber nicht diese Plastikholzscheite, die von innen ein wenig beleuchtet werden. Kamin.

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