… du hast eigentlich Urlaub und Zeit, so vieles zu tun und Stunde um Stunde rinnt dir zwischen den Fingern hindurch. Morgens liegst du endlos im Bett, nein eher stehst du mittags auf, weil du irgendwann Hunger hast und so etwas wie ein schlechtes Gewissen, obwohl du frei hast und das ja mal irgendwann in Freiheit kam. Du bist Müde und dann noch einmal Müde und dann ist wenig passiert und der Tag vorbei. Eigentlich wolltest du viel mehr schreiben, etwas mit Substanz, aber es klappt nicht recht. Zu Müde. Am Ende des Tages liest du endlich online, wen du lesen willst, aber dir fällt gar nicht ein, was du sagen wolltest, die ganze Zeit spürst du dein Herz schlagen, du freust und freust dich und … dann möchtest du doch einfach nur diese Stimme hören und den warmen Körper fühlen, das Herz schlagen hören und schauen, was passiert, keine Wörter… einfach nur zusammen etwas machen. Egal, was. Ohne Druck.
… aber das ist dann vorbei und du pennst einfach ein. Sie ist schon lange vorher eingeschlafen; du lächelst bei dem Gedanken.
Noch etwas mehr als eine Woche. Immerhin ruhe ich mich aus und vielleicht habe ich irgendwann genug geschlafen, so das ich eines feinen Tages wieder “müde” schreiben kann und die Großschreibung wieder da landet, wo sie eigentlich hingehört.
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