Google Wave ist bei mir weitgehend vom Tisch gewesen, bis sich ein paar neue Möglichkeiten angeboten haben, die ich zuerst bei Rouven im NW-Blogspot gesehen habe.
Ihr könnt nicht nur einen kleinen Text bewundern, sondern auch nachvollziehen, wie er entstand und welche Änderungen ich vornahm1. Außerdem – und das fände ich klasse – schreibt doch einfach mit, ändert etwas, kommentiert einfach was ihr wollt2 und kritzelt rum. Keiner muss sich dafür anmelden. Zum mitschreiben muss man sich anmelden.
Update: Leider funktionierts bisher wohl nicht im Internet Explorer und in diversen Netbooks. Doppelklick in den Text zum kommentieren und bearbeiten. Die meisten Leute haben Probleme mit Wave; insbesondere damit, ihren richtigen Namen nicht in voller Länge einzubauen. Anonyme Bearbeitungen – also ohne Login – hatte ich bisher gar nicht. Also eher: Misserfolg.
Wer die erste halbwegs fertige Version des Blogposts lesen will, findet die mit einem Klick auf…
Donnerstag war ich mal schlau und riskierte mein Leben
Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, war es sehr weise schon am Donnerstag reichlich und ausgesprochen entspannt einzukaufen – dabei hatte ich überhaupt nicht daran gedacht, dass der Erste Mai sozusagen vor der Tür stand. Kein Wunder, schließlich kann man mit Feiertagen schwerlich zusammenstoßen, wenn man etwa eilig die Wohnung verlassen will. Dafür können sie meines Wissens auch keine Platzwunden bekommen; es gleicht sich also wieder aus.
Du kaufst also geruhsam ein, isst Abendbrot und verziehst dich unter Missachtung aller anstehenden Hausarbeiten auf den Siegfriedplatz, um dort die nächsten Stunden mit gepflegtem Nichtstun zu verbringen. Eine gute Sache, vor allem wenn man nicht aufstehen muss und man Getränke gereicht bekommt. Doch dann dieses furchterregende Flappen hinter dir, das unverkennbare Geräusch riesiger ledriger Schwingen, die im Begriff sind, einen mächtigen Körper in Bewegung zu setzen! Ist es doch falsch, sich in Sicherheit zu wiegen, wenn man sich der Dekadenz Des Nichtstuns und der Dekadenz Des Rechtzeitigen Einkaufs hingab? Ist es dann nicht am dochEnde gerecht, ein Opfer der legendären und grauenhaften Siggi-Riesenfledermaus zu werden die (wie jedermann weiß) nur die Gehässigen verfolgt?
Oder vielleicht handelte es doch nur um eine Liegedecke, die jemand direkt hinter dir ausschlagen musste, in genau dem falschen Moment?
Vermutlich war es das. Hofffentlich.
Es ist also ganz in Ordnung, sich über das freitägliche Einkaufschaos zu amüsieren, die qualvollen Nachrichten in Twitter zu genießen und sich entspannt zurückzulehnen. Heute habe ich vorsichtig in meinem Kühlschrank nachgesehen. War immer noch gut gefüllt. Puuuh.

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Anonyme Kommentare wird es so schnell auch nicht geben. Der Wave-Account ist auch bei eingebetteten Waves zur Teilnahme erforderlich, was so wohl gewollt ist. Wirklich “öffentlich” ist in der Hinsicht nur der Read only Modus.
Ha, wieder was gelernt. Danke!