Die Meinungsfreiheit der Kranken

Wenn man wie ich krank geschrieben ist, kann man gefahrlos Sachen behaupten und sie nach der Genesung wieder dementieren wenn sie mit Fackeln und Forken vor meiner Wohnung aufkreuzen, die bedauerlicherweise im Erdgeschoss liegt. Sachen wie:

“Ich mag Gisberg zu Knyphausens Musik nicht. Seine Liveshows sind lieb, aber absolut farblos und komplett überraschungsfrei. Ich war dabei. Ich bin beinahe eingeschlafen. Im Stehen. Kein Wunder, dass der so viel Erfolg hat.”

“Ich habe ein iPhone und will darüber nicht diskutieren.”

“Ich beginne, den Unterhaltungswert von Adam Sandler komplett neu zu bewerten. Das geht besonders leicht, wenn man vor einem seiner Filme einen Trailer z.B. von “Kokowäh” gesehen hat.”

Tötet mich nicht. Ich bin fiebrig und nicht voll schuldfähig.

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