Bewegte Bilder

Film und TV.

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David Tennant, Matt Smith. Immerhin tragen sie ihren Pony auf derselben Seite.

Es ist für diesen Weblogbeschreiber nie leicht gewesen, sich von einem Doctor zu trennen – David Tennant hat vier Jahre die Figur gespielt und es ist schade, dass er geht – was vermutlich bedeutet, dass Tennant den richtigen Moment gewählt hat, um abzutreten und den Timelord in die Inkarnation regenerieren zu lassen. Trotzdem, das ist schon irgendwie traurig für mich. Dabei bin ich doch gar nicht sentimental!

Aber der Neue, Matt Smith – der macht sicher seinen Job auch gut, auch wenn er der jüngste aller Doctoren ist und vielleicht noch mehr als die bisherigen Versionen nicht unbedingt eine klassische Schönheit ist. Sieht doch interessant und anders aus.

(Nicht ganz menschlich auszusehen kann auf keinen Fall schaden, wenn man ein 906 Jahre altes Alien spielt.)

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Ich sehe, wenn sich niemand Wichtigeres meldet, schon mal hin und wieder fern. Das macht den Kopf schön leer. Weil ich aber nicht sonderlich oft fernsehe, verstehe ich nicht alles. Vielleicht helft ihr mir ja bei meinen Fragen?

  1. Warum ist Two and a half Men so unbändig erfolgreich? Das ist doch eigentlich eine ziemlich müde Sitcom von der Stange, hat dabei nicht mal ansatzweise schwungvolle Scripts und ich bremse mich hier besser. Na gut, Charlie Sheen ist drin und schaut durchgängig wie ein … nun, wie Mitglied einer bestimmten Hunderasse, deren Name mir nicht einfallen will. Das ist alles. Der bekommt 24 Millionen pro Staffel? Ich kanns echt nicht fassen.
  2. Warum spielt Nicholas Cage in so schauerlichen Filmen mit? Eigentlich kann der Mann doch was und um die Knete allein kann es dem doch wohl auch nicht gehen. In jedem dieser fiesen Machwerke – ich denk da sogar auch an Next mit seiner netten Grundidee und total verhunztem Drehbuch und fürchterlicher Regie – blitzt zwischendurch mal sein Charisma durch – das konnte der mal einen ganzen Film lang. Aber das waren eben auch Filme, die es wert waren.
  3. Ich weiß gar nicht so genau, warum Doctor Who so süchtig macht, ich muss jede Folge sehen, sobald sie in der BBC ausgestrahlt wurde – auf DVDs zu warten ist qualvoll für mich. Und die fiesen Cliffhanger! Warum falle ich immer darauf hinein? Bei jeder anderen Serie nerven sie mich und irgendwann bin ich es satt. Bei Doctor Who nerven sie mich, ich schimpfe… und fiebere bis zu Erlösung mit.
  4. Ich will wieder ins Kino, aber irgendwie klappt es nicht mit der Begleitung oder mit mir. Das hat jetzt nichts mit Fernsehen zu tun, aber das hier ist mein Blog und ich darf zwischendurch mal meinem Unmut Luft machen: Zisch.
  5. Ich glaube, ich mag Monk nicht mehr. Warum?

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Auf eine bestimmte Weise ein Nick-Cave-Tag. Dazu ewig vor mir hergeschobene Abrechnungen. Eigentlich genau der richtige Tag für so etwas: Wenn man schon auf gar nichts Lust hat.

Außer auf…

P.S.: Nun, ich bin fertig und schaue mir nun ‘Ghost Rider’ an, weil ich an meinen Lieblings-Nikolaus-Cage-Fan denken musste. Volles Haupthaar am Cage – nur in diesem Film. Das darf ich nicht verpassen.

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Bastarde!

Am Ende des neuesten Tarantino Machwerks ist Hitler tot und der Krieg vorbei und … das Publikum applaudierte, obwohl es gar keine Premierennacht war. Ich bin nicht sicher, ob es ein guter Film ist, aber ich will sagen, dass die zweieinhalb Stunden in Rekordzeit herum waren und dass ich in Begleitung zweier Leute im Kino war, deren Eltern nicht in Deutschland geboren sind. Die haben sich sehr über den Applaus gefreut.

Ich habe selber auch geklatscht (aber nicht so laut).

Aber wenn die beiden sich so freuen – ich glaube, das hatte nur halb etwas mit dem Film selbst zu tun, sondern mehr mit dem Publikum – dann war es für mich auch ein ganz gelungener Abend.

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Ich habe mehr als einmal gehört, dass es erhebliche Probleme seitens des Studios geben soll, Spike Jonzes Verfilmung von Maurice Sendaks Bilderbuch endlich in die Kinos zu bringen. Zu unkommerziell. Angeblich soll der Film bei Probevorführungen Kindern Angst gemacht haben. Ich persönlich glaube eher, dass einige erwachsene Studiofunktionäre Schiss bekamen. Genau dasselbe ist übrigens dem Buch passiert, damals – 1963.

Where The Wild Things Are

Filmposter

Gerade gestern habe ich mich darüber beklagt. Kurz darauf habe ich diesen Trailer zu “Where The Wild Things Are” gefunden, der frisch im Netz angekommen ist – und ich denke, er gefällt mir ziemlich großartig gut. Ich glaube auch nicht, dass er Kindern nicht gefallen wird – im Gegenteil. Einfach ins Kino bringen, es wird schon alles gut. Tom Hanks produziert das Ding. Der macht doch keine kommerziellen Flops, Universal.

Die Musik im Trailer stammt übrigens von den fantastischen Arcade Fire, außerdem ist unter anderem Karen O von den Yeah Yeah Yeahs am Soundtrack beteiligt. Das wird seit langem der erste Kinderfilm, den ich sehen und hören will. Hoffentlich bekomme ich auch wirklich die Chance.

Der Song von Arcade Fire ist übrigens auf Funeral zu hören – wenn ihr die CD über den Link kauft, bekomme ich einen kleinen Bonus. Das wäre toll.

Update: Der offizielle Soundtrack von Karen O and the Kids ist dieser: Where the Wild Things Are

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Nach einem gar nicht mal so schlechten Tag auf der Arbeit quasi im Gehen während der Beladung des Gorgmobils mit meinen Mitfahrern schnell etwas futtern und dann direkt ins Kino – für gut drei Stunden – nach 2 Stunden Schlaf in der Nacht davor – geht das gut?

Komischerweise ja. Man kann Watchmen: Die Wächter auf jeden Fall das Kompliment machen, mich wachgehalten zu haben und unterhaltsam zu sein, stellenweise auch mehr: Ich kann bestätigen, dass meine Begleiter schwer beeindruckt waren.

Aber die kennen auch den Comic nicht. Der Film schnippelt rechts und links, oben und unten alles weg, was man nur weglassen kann und versucht, sich auf die Geschichte der Helden auf dem mehr oder weniger unfreiwilligen Altenteil zu konzentrieren. Das ist immer noch eine verdammt gute, facettenreiche, epische Geschichte. Die Vorlage war viel mehr als das und es zeigt sich in Zack Synders Verfilmung anschaulich, dass die Vorlage tatsächlich so umfangreiches, geschickt verwobenes Garn ist, in ganzen wohl wirklich unverfilmbar: Es war als Comic gedacht und kann nur (!) seine volle Wirkung entfalten.

Aber das ist alles Fangeschwafel. Comicfan Snyder hat einen richtig guten Watchmen-Film gemacht. Man könnte ihm die nicht immer überzeugenden Spezialeffekte vorwerfen. Man könnte ihn fragen, warum wirklich jede Einstellung übertrieben künstlich verdreckt aussehen musste – vermutlich, um die düstere Grundstimmung kurz vor dem Atomkrieg auszudrücken. Nixons Nase. Warum Dr. Manhattans enormer blauer Schwanz1 viel größer ist als im Comic.

Der Film ist schon in Ordnung. Das Ende nicht ganz dasselbe, aber die große Frage ist noch da.

  1. Es ist nur ein Computereffekt, Ladies! []

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