Meinen Leute sage ich, ich sei zum catsitting gefahren. Das stimmt nur zur Hälfte, denn natürlich besuche ich die Katze in Abwesenheit meiner Eltern, aber die Katze will nicht, dass ich sitze oder mich auch nur in irgendeiner Form mit ihr beschäftige.
Die Katze will was zu beißen.
Mehr als sonst.
Wenn ich nicht wüsste, dass mein Bruder den Kater schon heute mittag reichlich versorgt hat. Wenn der Katzenfressnapf nicht halb voll wäre. Dann würde ich glaube, dass das arme Tier am verhungern ist. Das Futter von heute mittag ist natürlich ungenießbar. Dazu muss eine Katze von Welt nicht einmal irgendeinen Blick abfeuern. Die Körperhaltung ist eindeutig.
Fülle er den Napf mit frischer Nahrung, nur vom Besten soll’s sein und er möge sich sputen.
Nachdem das Werk getan ist, trottet das Biest wieder weg, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Zeit für sein Hobby, Ausdemfensterstarren.
Ich liebe Katzen. Ich vermisse den alten Flohsack, sobald ich wieder in Bielefeld bin. Ich weiß nicht genau warum…





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