Kürzlich hat man mich überredet – was nicht besonders schwer war, schließlich bin ich neugierig – den Asperger Test (AQ) zu machen. Immerhin überprüft der Soziale Unsicherheiten, übertriebenes Auge fürs Detail – eigentlich alles, was den landläufigen Geek so ausmacht. Ich quälte mich durch die Fragen und war wie ich finde zu Recht enttäuscht über mein Ergebnis: Eine Punktzahl von erbärmlichen 13.
Damit war ich gar nichts. 13, das ist nichtmal “Wissenschaftlerin”, die übrigens deutlich niedriger als “Wissenschaftler” eingestuft wird. Verdacht auf Asperger Syndrom erreicht man mit satten 50 Punkten.
Wer mich also bisher für merkwürdig oder schräg gehalten hat: Pech gehabt, ich bin ein ganz normaler Langweiler mit schlechten Ausreden für sein ungeschicktes und gelegenheitspossierliches Verhalten.
Irgendwie geht das gegen meinen Stolz, auch wenn ich eigentlich nicht erwartet hätte, eine dermaßen üble Krankheit zu haben1. Aber … wenigstens “etwas schräg” hätte doch drin sein können, oder?
- Die ich natürlich an dieser Stelle auf keinen Fall veralbern will [↩]


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