Kürzlich stellte ich fest, dass mein sehr gelbes Auto einen kleinen Mangel hatte – eine lose Naht auf dem Rücksitzpolster. Mein Vater hat es drauf, ziemlich gut solchen Kram reparieren zu können und bot an, sich darum zu kümmer – der eindeutige Vorteil, wenn man Näher und Schneider unter seinen Vorfahren verorten kann und einiges gelernt hat. Ich habe davon so gut wie gar nichts mitbekommen – mal davon abgesehen, dass ich Knöpfe “mit Stiel” annähen kann.
Er rief mich noch am nächsten Tag an und meinte, dass der Schaumstoff im Polster beschädigt sei – etwas hätte sich dorthinein gefressen. Er wollte mal sehen, ob er ein günstiges Ersatzteil besorgen könnte – langsam würde er neugierig. Ich ebenfalls.
Dann sagte er, dass sich da ein weißes Pulver auf dem Metallunterbau abgelagert hätte. Das Pulver fühle sich “seltsam” auf den Fingern an. Er würde das mal entfernen.
Heute, nach dem Regenguß, da rief er mich an. Dort, wo er das Pulver auf den Rasen geschüttet hatte… war nichts mehr grün, sondern nur noch ein schwarzer Fleck verbrannten Grases.
Gut, dass meine Mitfahrer nie auf die Rücksitze geschwitzt haben, oder? Sehr mulmiges Gefühl. Gut, dass ich von Berufs wegen keine Kinder mehr transportieren muss…




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