Nun, hier ist also mein Beitrag zur großen Blogempfehlungsaktion von Stylespion – etwas über deutschsprachige Blogs sollte ich schreiben, die nicht das ganz große Publikum abdecken. Tatsächliche lese ich kaum welche der sogenannten A-Blogger – nur Anke Gröner (weil ich so gern anderer Meinung bin, was ihre Filmbesprechungen angeht) und 500beine (weil man den lesen sollte, wenn man so etwas wie – wahlweise – Seele oder Verstand oder Geschmack sein Eigen nennt).
Tatsächlich ist es für mich etwas zwiespältig, ob manche Blogs überhaupt empfohlen werden wollen oder es vielleicht vorziehen, von einer eher kleinen Leserschaft frequentiert zu werden, die sich mehr oder weniger von selbst entwickelt. Bloggen unter Freunden sozusagen – diese Weblogs mag ich in der Regel am liebsten, diejenigen, deren Autoren vielleicht sogar auch mich lesen. Nicht alle tun das (aber die hier folgenden lese ich trotzdem).
Das hermetische Café lese ich schon jahrelang, ohne es je ordentlich zu verlinken- das hole ich nach. Kid37 macht schöne Bilder und schreibt dazu ein paar Zeilen, nicht viele meistens – aber dafür treffsicher. Ich kenne den Autor nicht, aber nach einer Weile bekommt man das Gefühl, es wäre so. Ich mag Blogs, die einen eigenen Klang haben, so etwas wie eine Stimme, die man raushört. Das hat dieses.
Wenn es darum geht, dann muss ich wohl auch wieder Meriche erwähnen, die in einer gerechten Welt von einem Vorschuss für den großen deutschen Roman leben würde. Vielleicht tut sie das auch, lächelt fein und sagt es niemandem. Das würde mir gefallen. Mach weiter, du aufrechte Seele.
Ich bin nicht ganz sicher wie ich Little James’ Blog nennen soll – es hat mehr als einen Namen, scheints – es ist jedenfalls angenehm geschrieben. Auch wenn sie manchmal über Fussball berichtet, was ganz sicher außerhalb meiner Präferenzen liegt. Ich lese einfach trotzdem weiter.
Der Stadtschreier brüllt gar nicht so laut, er schreibt nur ganz ehrlich aus seinem Leben in der irischen Hauptstadt.
Der Alltagsbrei mit Butterkäfer ist in letzter Zeit glücklicherweise wieder aktiver geworden; die Autorin macht nicht nur flink geschnörkelte Texte, sondern auch ebensolche Musik. Empfehlung.
Looka denkt nach und manchmal ist das wie Jazz, bemerkte ich vor einer Weile. Stimmt immer noch, finde ich. Und mehr kann ich gar nicht über ihn(?) schreiben.
Das soll erstmal reichen – ich habe auch ausgelassen, wer grade offizielle Blogpause macht. Wer fehlt trotzdem?
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