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Wenn man so betrachtet, wie viele Leute nicht mehr auf ihre Blogs schreiben, wie sie in die sozialen Netzwerke umziehen – egal wie die nun heißen mögen, Facebook oder Google Plus und die VZs dieser Welt und diese Welt als kurzen, schnell dahingetippten Wegwerfnachrichten an eine kleine Gruppe von Kontakten… dann muss ich nachdenken und ich frage mich, ob das alles war, warum sie einmal gebloggt haben: Der Klick auf das “gefällt mir”. Ob man damit seinen Kontakten positiven Eindruck und ihre Aufmerksamkeit erregt. Reicht das?

Nun, für mich war das nicht alles.

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Ich würde mich nicht unbedingt für einen religiösen Menschen halten, aber die Idee einer großen, unbestechlichen und sicheren Gerechtigkeit, die irgendwann kommen wird – die finde ich gut und tröstlich. Ich bewundere diese Menschen für ihren Glauben, der nichts mit diesem hässlichen, modischem Zynismus zu tun hat. Das vor nicht langer Zeit zu erleben hat mich sehr berührt. So dass mir die Worte fehlten.

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Die merkwürdigen Fehden verschiedener (Kommunikations-) Elektronikfirmen und ihrer Fans erinnern mich immer mehr an aggressive Fangruppen im Stadium, die unbedingt voneinander ferngehalten werden müssen. Denn sonst könnte es knallen. Da muss man schonmal aufpassen, welches Mobiltelefon man öffentlich zeigt. Noch eine Gemeinsamkeit mit Hools: Ihre Muttis würden sich schämen – die der Samsung-, Apple-, und Google Chefs und so weiter… und die ihrer fanatischen Kaufsklaven sowieso.

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So. Nun kann ich meine Spülmaschine ausräumen.

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Lange her, dass ich mal so eine kleine Aufzählung gemacht habe, aber inzwischen hat sich so einiges in meinen Gehirnzellen und Notizbücher angesammelt – das muss nun raus. Mal sehen, vielleicht bin ich gar nicht so eingerostet…

  • Der berüchtigte Held aus dem Westen namens Rouven führt das Spezialportal meines Lieblingsviertels auf den Seiten der Neuen Westfälischen – sehr passende, eher: Ideale Besetzung für diese Aufgabe finde ich. Allerdings hätte ich als URL-Unwissender Schwierigkeiten, “Bielefelds Westen” im ausufernden WWW-Angebot der Zeitung zu finden. Aber keine Sorge – du liest ja Gorgmorg und Gorgmorg hilft: http://www.nw-news.de/westen. Der Mann packt gleich die ganz gefährlichen Kontroversen an – ich denke da an die Räumpflicht. Ganz schön mutig.
  • FRRZZZ fänd ich vermutlich schon aufgrund des ganz im Sinne von Gorgmorg sinnvollen Titels großartig, es hat auch eine Bielefeld-Connection: Der Autor hat dieser Stadt viel Gutes getan, nicht nur was geschmackvolle Schal-Mode angeht. Erstaunliches Zeug. Wo findet der all dieses Zeug?
  • Der Mensch hinter Gedankenübertragung hört offenbar viel von derselben Musik, der ich früher mal mehr oder weniger hilflos ausgesetzt worden bin – woher das wohl kommt? Man könnte direkt glauben, dass wir uns kennen. Er ist ein weiterer der wenigen tapferen Menschen, die ihr Biblostati-Schnitzel ohne den gefürchteten Salat zu bestellen wagen. Dafür allein hätte er den Link verdient; außerdem leiht er mir neuerdings Bücher. Guter Mann.

Ich garniere diesen Beitrag mit zwei Erkenntnissen – mit denen habe ich in letzter Zeit ja auch eher gegeizt.

Erstens: Es fühlt sich erst so richtig nach Montag an, wenn dir ein Glas Sìchuān-Bohnen in deinem Kühlschrank ausläuft und alles mit schwarzer Soße überzieht.

Zweitens: Inzwischen beginne ich Twitter schätzen zu lernen. MeinVZ/StudiVZ, Facebook… diese immer weniger. Twitter macht nur eines, maximal 140 Zeichen an deine Kontakte, Einzelpersonen oder eben das gesamte Twitterversum zu schicken. Das reicht mir – ich brauche keinen Lebenslauf auf irgendwelchen Servern.

Drittens: Trotzdem habe ich diese Wetten Dass ?!? – Sache vom Samstag nicht mitbekommen und ich bin eigentlich auch froh darüber. Ich bin lange nicht so multimedial wie einige zu glauben scheinen.

Hoffentlich habt ihr es schön warm in diesen Schneematschtagen.

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Schnurr. Klick mich.

Streichel mich.

Wer hätte das gedacht? 2008 war es, als der letzte Beitrag auf Antigames erschien. Nun sind wir wieder da. Nicht älter, nur besser.

Wir haben die Band wieder zusammen, glaube ich.

Antigames ist das grantige aber herzensgute Blog, in dem man auch über Computer und Videospiele schreibt, aber nicht nur das – außerdem über die große Liebe und Kopfbedeckungen sowie Saurier. Wir lieben Dinoaurier.

Das wird gut.

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“Du meine Güte”, denkst du dir. “Ist ja erstaunlich, was ich mir so zusammenschreiben kann, wenn der Taumel der Emotionen gepaart mit extremem Schlafentzug zu wundersamer Einheit finden.”

Dann: “Lösch den ganzen Mist. Warst ja wirklich neben dir.”

Und dann hast du eine ganze Weile Zeit, durch sehr kalte und nasse Straßen zu wandern, bis du auch wirklich zuhause angekommen bist. Punkt Mitternacht, übrigens.

Und dann löscht du es nicht. Weil es wahr ist. Weil du das alles immer noch so siehst und genauso fühlst.

Und wem das nicht passt, nun, der kann sich ja ein anderes Blog zum lesen suchen. Hier gibt’s eben nur mich.

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Quo?

Ich habe mir Rum gekauft und den ersten Grog des Jahres getrunken, aber ohne sie wärmt der mich nicht so, wie er es mal gemacht hat. Ohne meine Lieblingsinspiration habe ich keine Lust zum bloggen und alles ist mir zu grau.

Vor allem bin ich mir selbst zu grau, so.

Worüber soll ich denn mal schreiben?

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Ich habe soeben das letzte Kapitel für dieses Blog geschrieben, nun muss das Leben noch aufholen. Seltsames Gefühl.

Außerdem habe ich ein Stöckchen in Arbeit, das sollte ich besser nicht um vier Uhr nachts auf die Welt loslassen. Ihr wisst ja, es gibt keine Stöckchen, die ihr beantworten wollt und die dann auch noch Leute lesen wollten.

Dieses hier ist wenigstens ein wenig anders. Daher muss es etwas gären.

Es ist ein Unterstöckchen.

Nur damit ihr es wisst.

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