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Artikel mit dem Stichwort blogs.

“Du meine Güte”, denkst du dir. “Ist ja erstaunlich, was ich mir so zusammenschreiben kann, wenn der Taumel der Emotionen gepaart mit extremem Schlafentzug zu wundersamer Einheit finden.”

Dann: “Lösch den ganzen Mist. Warst ja wirklich neben dir.”

Und dann hast du eine ganze Weile Zeit, durch sehr kalte und nasse Straßen zu wandern, bis du auch wirklich zuhause angekommen bist. Punkt Mitternacht, übrigens.

Und dann löscht du es nicht. Weil es wahr ist. Weil du das alles immer noch so siehst und genauso fühlst.

Und wem das nicht passt, nun, der kann sich ja ein anderes Blog zum lesen suchen. Hier gibt’s eben nur mich.

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Quo?

Ich habe mir Rum gekauft und den ersten Grog des Jahres getrunken, aber ohne sie wärmt der mich nicht so, wie er es mal gemacht hat. Ohne meine Lieblingsinspiration habe ich keine Lust zum bloggen und alles ist mir zu grau.

Vor allem bin ich mir selbst zu grau, so.

Worüber soll ich denn mal schreiben?

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Ich habe soeben das letzte Kapitel für dieses Blog geschrieben, nun muss das Leben noch aufholen. Seltsames Gefühl.

Außerdem habe ich ein Stöckchen in Arbeit, das sollte ich besser nicht um vier Uhr nachts auf die Welt loslassen. Ihr wisst ja, es gibt keine Stöckchen, die ihr beantworten wollt und die dann auch noch Leute lesen wollten.

Dieses hier ist wenigstens ein wenig anders. Daher muss es etwas gären.

Es ist ein Unterstöckchen.

Nur damit ihr es wisst.

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Ein Herz für Blogs

Nun, hier ist also mein Beitrag zur großen Blogempfehlungsaktion von Stylespion – etwas über deutschsprachige Blogs sollte ich schreiben, die nicht das ganz große Publikum abdecken. Tatsächliche lese ich kaum welche der sogenannten A-Blogger – nur Anke Gröner (weil ich so gern anderer Meinung bin, was ihre Filmbesprechungen angeht) und 500beine (weil man den lesen sollte, wenn man so etwas wie – wahlweise – Seele oder Verstand oder Geschmack sein Eigen nennt).

Tatsächlich ist es für mich etwas zwiespältig, ob manche Blogs überhaupt empfohlen werden wollen oder es vielleicht vorziehen, von einer eher kleinen Leserschaft frequentiert zu werden, die sich mehr oder weniger von selbst entwickelt. Bloggen unter Freunden sozusagen – diese Weblogs mag ich in der Regel am liebsten, diejenigen, deren Autoren vielleicht sogar auch mich lesen. Nicht alle tun das (aber die hier folgenden lese ich trotzdem).

Das hermetische Café lese ich schon jahrelang, ohne es je ordentlich zu verlinken- das hole ich nach. Kid37 macht schöne Bilder und schreibt dazu ein paar Zeilen, nicht viele meistens – aber dafür treffsicher. Ich kenne den Autor nicht, aber nach einer Weile bekommt man das Gefühl, es wäre so. Ich mag Blogs, die einen eigenen Klang haben, so etwas wie eine Stimme, die man raushört. Das hat dieses.

Wenn es darum geht, dann muss ich wohl auch wieder Meriche erwähnen, die in einer gerechten Welt von einem Vorschuss für den großen deutschen Roman leben würde. Vielleicht tut sie das auch, lächelt fein und sagt es niemandem. Das würde mir gefallen. Mach weiter, du aufrechte Seele.

Ich bin nicht ganz sicher wie ich Little James’ Blog nennen soll – es hat mehr als einen Namen, scheints – es ist jedenfalls angenehm geschrieben. Auch wenn sie manchmal über Fussball berichtet, was ganz sicher außerhalb meiner Präferenzen liegt. Ich lese einfach trotzdem weiter.

Der Stadtschreier brüllt gar nicht so laut, er schreibt nur ganz ehrlich aus seinem Leben in der irischen Hauptstadt.

Der Alltagsbrei mit Butterkäfer ist in letzter Zeit glücklicherweise wieder aktiver geworden; die Autorin macht nicht nur flink geschnörkelte Texte, sondern auch ebensolche Musik. Empfehlung.

Looka denkt nach und manchmal ist das wie Jazz, bemerkte ich vor einer Weile. Stimmt immer noch, finde ich. Und mehr kann ich gar nicht über ihn(?) schreiben.

Das soll erstmal reichen – ich habe auch ausgelassen, wer grade offizielle Blogpause macht. Wer fehlt trotzdem?

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Rouven hat da eine ganz erfreuliche Aktion gefunden, bei der ich gern mitmachen will.

“Kai von StyleSpion.de hat eine ganz fantastische Idee. Weil sich in den Blogrolls der meisten Blogs immer nur die gleichen Verdächtigen auffinden lassen, rief er die Aktion ‘Ein ♥ für Blogs’ ins Leben Der Idee nach stellen alle am kommenden Dienstag, 21.04., einen Beitrag unter jenem Titel über lesenwerte deutschsprachige Blogs online, so dass wir alle etwas über den Tellerrand sehen können.”

(Via killefit.net.)

Mehr direkt auf stylespion: Ein ♥ für Blogs.

Tatsächlich haben viele Blogs gar keine Blogrolls (ich nenne das “Linkliste”) mehr.

Nachtrag: Meine eigenen Empfehlungen erschienen hier.

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Soeben nach einem Blick in meinen Feedreader festgestellt, dass laut Anke Groener das langvermisste sowie unvergessene Schriftstellwerk wieder aktiv ist. Das ist sehr gut. Das Blog hat selbst keinen neumodischen Kram wie zum Beispiel Feeds, aber man sollte es auf jeden Fall lesen; wie damals eben. Mein erstes Lieblingsweblog.

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In einer Diskussion in einer Kneipe die Theorie entwickelt, dass Männer zu viel an ihre Haare denken, wenn diese sie zu verlassen beginnen. Manche scheinen 80% der Zeit an ihre verflossenen (Haare) zu denken und beklagen, dass sie nicht zuletzt deswegen keine Frauen und infolgedessen keinen guten Sex mehr bekommen; der Lösungsansatz wäre, lieber wieder wie in alten Zeit zu 80% der Zeit an Sex zu denken und weniger an Kopfbewuchs oder die unfreiwillige Scheidung von diesem.
Besagter Lösungsansatz stammt allerdings von einem Mann, der vor dem Besuch der Toilette seinen Mantel anlegt, um nicht zu frieren. Sie ist also zumindest kritisch zu sehen. War selten so froh, Haare zu haben.

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Die Katze faucht seit einiger Zeit unmotiviert die Badewanne an. Stellt die Pfoten auf den Rand, schaut hinein, faucht entschlossen und legt sich dann unter das Waschbecken zum Mittagsschläfchen. Hmm.

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