
Singvögelchen.
Einige von euch kennen mich aus dem wahren, einzigen und richtigen Leben und wieder andere aus Facebook. Letztere kennen mich als fleißigen Facebooknutzer und die nun folgende Bekenntnis wird sie vielleicht überraschen:
Ich mag Facebook nicht sonderlich. Ich mag Twitter.
Twitter kann nur 140 Zeichen an teilweise völlig anonyme Leute schicken. Facebook kann nicht nur das, sondern auch noch so ziemlich alles andere außer dir einen dicken, feuchten Knutscher auf die Backe zu drücken. Es gibt keine Grenzen in Facebook. Nun, das anonym bleiben, diese Kleinigkeit geht nicht. Aber sonst…
Ich will aber aber gar nicht so viel über so viele Leute wissen. Ich mag gern lesen, was sie in 140 Zeichen unterbringen, die sie von fast überall her verschicken können, sogar per Mail und per SMS von absolut jedem Handy.
Ich mag die Beschränkung auf das Wesentliche. Darauf, dass es um puren Text geht. Wer dazu eine Meinung hat, muss sie schon formulieren und nicht nur “gefällt mir” klicken.
Twitter ist eine feine, kleine Schreibübung, wenn man das will. Facebook ist ein Monstrum, welches zu zähmen ist.
Ich bin unter @gorgmorg zu finden und ich folge euch gern, wenn ich mag was ich bei euch zu lesen finde. Aber wenn ihr vielleicht gerade erst jetzt (wieder) anfangen wollt zu tweeten, dann… ach, dann folge ich euch auf jedem Fall und sage meinem illustren Kreis aus 188 Mitlesenden, dass ihr wundervoll und lesenswerte Minimaltexte schreibt.
Hey: Ich sage euch auch, wie Twitter funktioniert. Ich will lesen was in in euren Köpfen ist und mehr nicht.


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