fressmorg

Artikel mit dem Stichwort fressmorg.

Ich freue mich ja immer sehr, wenn jemand neue Rezepte in das inzwischen altgediente Fressmorg-Wiki schreibt; am Wochenende war es wieder einmal dabei. Ursprünglich war ja der Gedanke, zu den Einträgen immer so etwas wie eine kleine Geschichte zu schreiben, aber ich gebe zu, dass Kreationen wie “RoRo-Pute” schon vom Namen her neugierig machen. Nach dem Lesen auch hungrig; das muss ich wohl gar nicht erst gestehen.

Selbst eintragen geht hier ganz ohne Anmeldung; wobei Anmeldungen natürlich auch ganz toll sind. Eigentlich habe ich selbst auch noch einiges an interessanten Kreationen, die ich veröffentlichen sollte …

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Einmal Risotto mit Tomaten und Erbsen und einmal Erbsen-Risotto. Beide toll, beide erprobt.

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Nun, was man nicht alles beim Aufräumen findet. Hier habe ich ein ganz, ganz altes Rezept, das ich vor vielen Jahren im goldenen Zeitalter des Recyclingpapiers auf ebensolches in meiner schlimmsten Klaue gekrakelt habe. Das Blatt ist vergilbt und die Dichte an Schreibfehlern ist beunruhigend. Ich glaube, damals wollte ich die Muschelpizza retten, weil sonst jeder im Haus Angst vor den Sardellen hatte. Mir hatte das Zeug ziemlich gut geschmeckt.

Nun, meine Mission nicht noch nicht beendet. Ich habe eine neue Version davon veröffentlicht und sie lebt nun im Fressmorg weiter – die gefürchtete, unterschätzte Muschelpizza.

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Heute abend werde ich die letzte Folge von “Kochen am Krisenherd” schauen: Indien.

Stefan Gates schließt sich im indischen Bihar der Kaste der Unberührbaren an. Auf deren Speisekarte: Ratten. Er teilt mit ihnen den Alltag, versucht sich als Feldarbeiter und kommt schließlich nicht um gegrillte Ratte herum. Dann wechselt er die Seite, zieht mit der Bürgerwehr einer höheren Kaste umher, welche versucht, die “Dalits” – die “gebrochenen” Menschen der unteren Kasten – vom Diebstahl auf den Feldern abzuhalten.

West3, 22 Uhr. Falls man nicht so an Fussball interessiert ist, sehr interessant – Gates probiert wirklich alles und hat absolut keine Berührungsängste mit den ärmsten Menschen des Planeten, über deren Lebensbedingungen man einiges erfährt. Manches davon ist merkwürdig bizarrr und kaum für einen Wohlstandsmenschen für mich zu verstehen, manche anderen Aspekte sind doch eher … lecker. Sehr britisch serviert. Empfehlung.

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  1. 500beine hatte ich trotz dauernder und nachdrücklicher Empfehlung von nicht etwa vielen Seiten, sondern von genau einer Person nicht in meinem RSS-Reader untergebracht. Dem ist nun abgeholfen worden, denn ich erkannte spät: Das ist ein ganz tolles Weblog. Ich linke und lese und danke. (Warum sehen eigentlich die myblog-de Weblogs allesamt so seltsam aus? Ich weiß, das liegt nicht an den Benutzern, aber manchmal manchmal schreckt der graumausige Look etwas ab. Da sollte etwas getan werden.)
  2. Es gibt mal wieder mehr als eine Handvoll neuer Rezepte im Fressmorg, die wie immer gelesen ausprobiert und erweitert werden sollten müssen wollen. Guten Appetit!

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Dicke Bohnen

Meine derzeitige Eltern-nahe Wohnsituation hat einige Vor- und auch Nachteile – zu den Nachteilen gehört “Kannst Du mal bitte den Rasen mähen?”, zu Vorteilen gehört die Küche. Ja. Zum Beispiel eines der liebsten Gerichte meiner Kindheit – Dicke Bohnen! Hurra! Nicht nur in den besseren “Bud Spencer und Terrence Hill”-Western (sind Bohnen drin? Anschauen!) waren Bohnen schon mit das Beste am Westen, sondern auch im klassischen Ostwestfalen – und ich würde wetten, anderswo auch.

Ich finde Bohnen toll. Aber das sollten Fressmorg-Besucher inzwischen leicht erraten können. Auch dieses Rezept gibt es dort zu lesen, hier: Dicke Bohnen mit Speck. Auch für unsere Leser im fernen Irland, ein Stück… Heimat. Toll!

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