Ich habe mich dagegen entschieden, hier Beweisbilder zu veröffentlichen – aber nachdem mir ein paar alte Fotos in die Finger kamen, weiss ich genau, warum es bei mir so lange gedauert hat, bis ich endlich eine feste Freundin hatte:
Meine Frisuren – damals hatte ich noch sowas – lockten vermutlich die gefiederten Freunde und Nestbausparer ebenso erfolgreich an wie sie die weiblichen Exemplare meiner eigenen Spezies eher an eine Karriere in der Briefmarkensammelbranche denken ließen als eine sonstwie geartete Beziehung mit mir auch nur ansatzweise zu erwägen.
Um ehrlich zu sein, konnte der Anblick der Kunstwerke oberhalb meiner Augenbrauen alle bis auf die tapfersten unter den Menschen beiderlei Geschlechts in die Flucht schlagen.
Und ich dachte, es wäre nur das Bild in meinem Führerschein – nein, sie waren alle schlimm oder sogar übler.
Wie hätte mein Leben anders verlaufen können, hätte ich nur früh genug die Segnungen wildromantischer Dreadlocks, eines fiesen Scheitels oder die Vorzüge eines gepflegten Ziegenbärtchens erkannt.
Allerdings bin ich auf diese Weise von den Tapfersten unter den Menschen umgeben, im lokaler wie in geistiger Nähe. Auch nicht schlecht.


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