Herz

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Das kleine Google Talk Chatback Widget macht sich gut – ich habe ein paar Gespräche mit ein paar völlig neuen Personen geführt und, nunja, auch genau die kleine aber entscheidende Zielgruppe, die ich damit erreichen wollte: Die, welche oft in grauenhaften, nie enden wollenden Seminaren gefangen gehalten wird. Schon aus Gewissensgründen werde ich das Ding also erstmal laufen lassen.

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Unruhe, Herzrasen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Angstzustände, Schwindel, Sehstörungen, Stimmveränderung, Depression … wer glaubt, dass ich mich in letzter Zeit etwas seltsam benommen habe, sollte sich nicht wundern – das sind laut Beipackzettel und Internetquellen nur ein paar der beliebtesten Nebenwirkungen meines Hustenpülverchens, welches ich mir zweimal täglich in die Lungen ziehen muss – ich nehme an, ich soll mich damit gesund koksen. Noch eine Woche, dann habe ich es endlich hinter mir. Hoffentlich jedenfalls, denn ich huste immer noch.

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Ach ja, die Gesundheit – ich versuche mich trotz allem daran, wieder ein wenig etwas für meine Kondition zu tun – auf dem Stepper. Tatsächlich geht es mit Musik viel besser – dabei tendiere ich bei meinen sich immer höher auftürmenden neuen Verantwortungen zu Stücken, zu denen man auch genauso gut schwungvoll Tanzen oder Nasenbeine brechen kann. Du agierst vor einem Spiegel und knurrst das unangenehme Subjekt vor dir bösartig an. Und los.

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Ich habe nicht einfach ein weiches Herz, mir scheint es ist fast schon gasförmig – ich habe eine Herzwolke. Alle paar Wochen stehe ich fast neben mir und staune, wie ich überhaupt gar nicht hart drauf bin, ey. Jedenfalls in manchen Situationen. Das darf echt keiner wissen.

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Eine hevorragende Marketingidee könnten Notebooks sein, die auch auf modernen Kochstellen betrieben werden können. Man denke nur an die Möglichkeiten der Vermarktung von kleinen, stylischen Rechnern, die sich problemlos auch auf dem modernsten Induktionsherd betreiben lassen.
Tatsächlich weiß ich aus gesicherter Quelle, dass in Bielefelds – wie jeder weiß, gibt gibt hier eine erstaunliche Ansammlung technischer Genies, die an einer besseren Zukunft basteln – bereits erste Testreihen mit Prototypen laufen – bisher kann man sich schon über Teilerfolge freuen.

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Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass man am schnellsten durch Sport, eine geänderterte Diät oder Hungern an Gewicht verlieren könnte. Es geht aber viel einfacher, wenn man per SMS mitgeteilt bekommt, dass die Operation gut gegangen ist und bald jemand aus dem Krankenhaus abgeholt werden kann.

Man macht sich ja schon Sorgen, weil das ja am Herz war und man hört ja immer solche Gesichten. Leute, die bei einer einfachen – ha! – Untersuchung per Herzkatheter einen Schlafanfall bekommen haben. Ich jedenfalls bin ganz groß im Sorgen machen.

Und so kann ich dann auch spontan dreivier Kilo verlieren, die dann direkt vom Herzen (meinem) fallen.

Daher ist es wohl erlaubt, wenn ich einen Teller mehr Pasta mit Schafskäse und Salbei esse, oder?

Das geht so:

Du brauchst eine Packung Spaghetti, einen Block Schafskäse1, eine ordentliche Handvoll Salbeiblätter2, Olivenöl und Pfeffer sowie Salz. Du kannst schonmal as Wasser aufsetzen, die Nudeln können während der Zubereitung ruhig schonmal kochen. Den Salbei waschen und kleinschneiden, den Schafskäse in zirka 5mm große Würfel würfeln – das muss nicht einmal sonderlich sorgsam geschehen.

Wenn die Nudeln fertig sind, Wasser abgießen, eine gute Ladung Öl dazu, Käse und Salbei drauf, gut pfeffern und vermischen, bis der Käse geschmolzen ist und sich mit den Rest verbindet. Ich mache das gern auf der ausgeschalteten Platte, das macht es einfacher und schneller.

Reicht für 3-4 richtig hungrige Personen.

  1. 200g oder so []
  2. Idealerweise frisch []

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