Meint ihr, man kann sich einen halben Tag Sonderurlaub nehmen, weil man sich vollgefressen hat und sich nicht mehr rühren kann?
Es wäre unverantwortlich, mich jetzt einfach wieder an die Arbeit zu schicken.
Artikel mit dem Stichwort Kochen.
Meint ihr, man kann sich einen halben Tag Sonderurlaub nehmen, weil man sich vollgefressen hat und sich nicht mehr rühren kann?
Es wäre unverantwortlich, mich jetzt einfach wieder an die Arbeit zu schicken.
Manchmal ist das Internet der Fluch des kleinen Amateurkochs, der grade versprochen hat, in nicht allzu ferner Zukunft einen lieben Menschen zu bekochen. Mit ein wenig Pech lernt man erst danach auf diversen Kochcommunities die bisherigen Kreationen des geschätzten Gastes kennen und erstarrt in Ehrfurcht ob jeder begnadeten Schöpfungen, deren Makellosigkeit gleich auch noch in Fotos dokumentiert wurden. Meine Güte, ich sollte dringend üben.
Und zwar schnell.
Also wird ein Rezept probiert, welches hier schon eine ganze Weile herumliegt. Dieses:
Für vier Personen, also höchstens zwei Blogger:
Und so geht’s :
Dazu am besten Brot, toll wäre leicht geröstetes Baguette, es geht aber auch Reis.
Eins muss ich ja mal sagen: Das Ur-Rezept hat wirklich nicht geschmeckt. Ich musste nachwürzen und es hatte eigentlich gar kein Knoblauch und auch keine Schärfe. Meine Version ist entschieden besser. Verlasst euch drauf.
Nun… muss ich wohl weiter an meiner Kunst feilen.
Schlagworte: Apfel, Hähnchen, Hähnchenschenkel, Kochen, Rezepte
Ich habe zu meinem Geburtstag einen kleinen Wok geschenkt bekommen und nachdem er die anstandsmäßige Wartezeit über im Keller verbracht hat, war es langsam Zeit ihn das erste Mal zu verwenden und das Chili nach Thai-Art zu kochen, welches Saciel freundlicherweise auf Fressmorg1 veröffentlich hat.
Angeblich ist das für Anfänger geeignet. Ich hätte aber das Fleisch noch etwas länger anbraten sollten, es hätte noch etwas braun werden können. Nun gut; fürs erste Mal gar nicht mal so schlecht. Ich muss sagen, es war tatsächlich nicht sonderlich schwer zu kochen und noch dazu wahnsinnig schnell und ohne großartigen Aufwand – klar, Gemüse und Fleisch müssen nach wie vor geschnitten werden, aber ich werde noch lange nicht so weit gehen, mir “Wok-Gemüse” aus dem Tiefkühlfach zu kaufen. Man hat ja noch seinen Stolz.
Hat ziemlich gut geschmeckt- und für meine Begriffe gar nicht mal scharf, die Warnung im Rezept war für mich unnötig – und ich wollte euch nur daran teilhaben lassen. Ich bin ziemlich stolz auf mich und ich denke, ich werde demnächst wieder einmal ein paar Rezepte veröffentlichen – schließlich habe ich ja gerade Zeit zum richtig kochen.
Manche essbaren Sachen heben meine Stimmung, so zum Beispiel Sushi oder in seltenen Fällen weiße Schokolade, oft auch frische Pasta (nicht die mit weißer Soße, das ist mehr was für andere Situationen) – aber es gibt auch deprimierendes Futter. Wie der Falsche Hase, den ich vor ein paar Tagen gegessen habe. Allein schon die Farbe… dieses graubraun. Und der Geschmack – nicht dass das Zeug nicht schmeckt, es betrübt mich nur zutiefst.
Nebenbei, Grüner Tee mit künstlichem Karamell-Aroma ist fast genauso desorientierend eklig.
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Den Namen der “Ein ♥ für Blogs” Aktion finde ich immer noch ein klein wenig albern, aber ich kann nicht sagen, dass sie wirkungslos gewesen wäre: Ich habe mehr als nur eine Handvoll mehr Besucher gehabt und wenn ich so meine Statistiken anschaue, dann haben die wohl auch ganz gern meine Empfehlungen beachtet und fleißig meine Lieblingsblogs besucht. Danke dafür und – last but not least – auch denen (ich glaube, es waren drei?), die mich selbst empfohlen haben. Ich fühle mich geehrt.
Und ich habe vielleicht auch ein paar neue Perlen gefunden.
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Dieses muss das Jahr der Wasserschäden sein. Erst tropfte es mysteriös hinterm Küchenschrank und sinnvoll auf die Topfpflanze, dann kam der Leckfinder1, nun hämmert und sägt jemand unsanft gegen die Fliesen im Bad an und dann kommen neue Fliesen, neue Anstriche und um die hinterrücks angefeuchteten Küchenschränke muss sich auch jemand kümmern. Mit mehr Wasserschäden könnte man ganz bestimmt bald Vollbeschäftigung erreichen. Gegen die Krise!
Schlagworte: Falscher Hase, Kochen, Wasserschaden
Ehrlich, Fischstäbchen sind ja wohl neben der Bravo, Flaschendrehen und dem legendär unwirksamen Pickelmittel Clearasil eine der Sachen, die man mit Verlassen des Teenageralters plötzlich als überhaupt nicht mehr so lebenswichtig findet, oder?
Die schmecken ja nach vielerlei Dings, zum Beispiel fallen mir da Panade und Fett ein, aber auf jeden Fall nicht nach Fisch.
Nun habe ich für dieses Wochenende eine ganze Packung von den Dingern hinterlassen bekommen, die dringend aufgebraucht werden sollte. Der erste Versuch war desaströs und nur mit viel scharfer Soße – mit scharfer Soße ist fast alles erträglich1 – habe ich meine zwei, drei Nähreinheiten verdrücken können.
Ich überlege, die nächste Ladung in Griebenschmalz anzubraten. Das nennt man dann wohl Verzweiflung.
Schlagworte: Fischstäbchen, Kochen
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