“Du kannst doch nicht wieder von hier wegziehen!”, sagt meine Mutter, “schau dir doch mal das Wetter an, das ist nirgendwo so schön wie hier. Ostwestfalen, Tecklenburger Land… woanders ist es überall kalt und die Sonne scheint auch nicht.” Ostwestfalen, das gelobte Land.
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Ich glaube nicht, dass man seinen Frieden finden kann. Der ist zwar unterwegs, aber wenn man niemals stehenbleibt, dann holt der einen nie ein. Frieden ist keine hektische Sache, daher ist das so. Man muss sich nur hinsetzen, einen Tee trinken, in die Sonne blinzeln und an so rein gar nichts denken. Außer möglicherweise: “Hey, das in dem Fenster da ist mal ein schönes Foto.” Und vielleicht erwischt es dich dann. Oder du bemerkst, dass es dich vor 20 Minuten eingeholt hat.
Ich bin aber nicht sicher, ob ich nicht lieber immer weiter in Bewegung bleiben will.
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Ich warte darauf, dass meine verschollenen Freunde wieder mehr Zeit haben. Ich habe beschlossen, mir keine Sorgen zu machen und freue mich einfach auf sie.
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Ich habe viel Mitgefühl für Freunde, die ihre alten Helden treffen und feststellen, einen aufgeblasenen Popanz für jemand Besseres gehalten zu haben. Mir ist das nicht passiert. Außer mit Bruce Springsteen, der ist einfach irgendwie von meiner Bühne abgegangen.
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Es war großartig, Art Brut wieder einmal live zu sehen, auch wenn Sänger Eddie Argos sichtlich mit üblen Rückenschmerzen haderte und von Schmerzmitteln an explosiven Showeinlagen gehindert wurde. Am Ende musste er auf den Soundmann gestützt von der Bühne abgehen. Humpelnd. Aber bei ihm ist das okay.
Erst recht, wenn man angeblich seinen Rücken beim Bilderbedingten Kniefall im Van Gogh Museum ruiniert hat. Das ist eine gute Entschuldigung, erst recht wenn man die Geschichte in einem Song erzählen kann – auch wenn das zu 99% gelogen ist.
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Bald schreibe ich mal wieder etwas Richtiges.






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