O2

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Ich weiss, ich weiss – so eine tolle Geschichten wie die Badezusatzoperette bekomme ich in dieser überaus nervigen Woche nicht mehr hin. Aber ein paar Sachen müssen einfach raus. Diese sind es:

  • Warum kann ich mein O2-Supervertragshandy als Onlinekunde (!) nicht im O2-Laden zur Reparatur einschicken lassen, ohne vorher meine Rechnung vorzulegen? Sie haben ja vorher sowieso meinen Namen und meine Nummer und meine Daten abgefragt – da steht auch drin, welches Handy – inklusive Seriennummer übrigens – ich habe? Oh doch, steht da drin. Die – für Onlinekunden so gar nicht kostenlose- Hotline hat mir das nämlich verraten. Die wollten dann auch keine Rechnung. Aber sie liefern natürlich auch kein Ersatzgerät für die Dauer der Reparatur. Grrrr… ich habe viele Geschichten über die Zweiklassengesellschaft der Ladenkunden und Onlinebesteller gehört, sie aber nicht glauben wollen. Selber schuld, Denis.
  • Warum hat denn die eine ordnungsfimmelige blonde Mami bei “Frauentausch”1 laut Script eine Voodoopuppe im Bett ihrer Leihkinder verstecken müssen? Und vor allem, wer soll das glauben? Vielleicht sehe ich zu wenig fern und muss mich anpassen. Vielleicht aber auch nicht.
  • Ich esse und koche bekanntlich sehr gern, aber es macht alleine einfach keinen Spass. Genauso wie Kino. Der Film ist derselbe, aber Kino muss ein Tempelbesuch sein. Essen gehen oder gemeinsam kochen muss ein heiliger Ritus sein. Ein ordentliches Besäufnis muss ein Kreuzzug gegen jedwedes Unrecht sein. Sonst wirkt das alles einfach nicht so richtig, oder?
  1. ich habs nicht absichtlich reingeschaut! Ich schwörs! Die 20 Sekunden haben gereicht! []

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  1. Ich bin seit einer Weile auch auf Facebook (Das “Social Network” von dem StudiVZ schamlos klaut, vor allem was die lückenlose Überwachung aller Aktivitäten des Freundeskreises angeht) und bin noch nicht ganz sicher, ob ich das Ding mag. Es ist eine besondere Eigenschaft von Facebook, dass man kleine Anwendungen in sein Profil installieren kann, zum Beispiel eines mit einer Anzeige von Musiktiteln, die man auf Last.FM gehört hat und so weiter. Eine Anwendung, die ich schon nach wenigen Minuten gehasst habe, ist “Compare Friends”. Sie bringt einen dazu, genau das zu machen, was Freunde nicht miteinander tun: Man bekommt zwei Leute gegenübergestellt und muss sich entscheiden wer nun vertrauenswürdiger, schlauer oder – das Ding kommt aus Amerika – “the better body” hat. Schon nach ein paar Testklicks fühlte ich mich ziemlich schäbig. Bäh.
  2. Es gibt Leute, die immer gleichzeitig daran denken, das man sich unbedingt mal wieder sehen sollte und darüber trotzdem jedes mal merkwürdig überrascht sind. Eine dieser Personen wird mir im Laufe des Tages zustimmen, da bin ich mir relativ sicher. Ich weiss, das ist wieder eine meiner kryptischen Insidernachrichten, aber ich darf es jetzt einfach nicht vermurksen, sonst ist die Überraschung ja weg.
    Ich mag solche Momente jedenfalls sehr.
  3. So ein Mac lässt sich super nur mit Hilfe der Tastatur bedienen; wer dann noch das tolle Trackpad1 lieben gelernt hat, ertappt sich wohl wie ich immer wieder dabei, die Maus zu vergessen.
  4. Die Tastatur des MacBook selbst hingegen fordert mir eine gewisse Lernphase ab. Nicht das ich darauf nicht gut tippen könnte, das Gegenteil ist der Fall: Ich mag das Tippgefühl, der Widerstand der Tasten ist genau richtig und die Tasten sind schön flach, so wie ich es mag. Allerdings ist das Layout etwas anders als gewohnt und außerdem hacke ich viel, viel schneller als zuvor, was meine in der Vergangenheits bereits astromisch hohe Zahl von Typos in bisher undenkbare Höhen treibt. Ich sollte also entweder langsamer tippen oder weniger Fehler machen.
  5. Früh aufzustehen hat seine Vorteile. Ich habe mich inzwischen wieder daran gewöhnt; darüber schreibe ich in Zukunft sicher noch etwas.
  6. O2 Deutschland verzichtet immer mehr darauf, bei mangelnder eigener Netzabdeckung auf das T-Mobile Netz zurückzugreifen, was sich bei mir in einer ziemlich schwachen Empfangsleistung und noch mäßigerer Internetperformance im mächtigen Überhandy niederschlägt. Ich habe schon gelesen, dass das Grund für eine Vertragsauflösung sein soll, aber auf den Ärger habe ich (noch) keine besondere Lust. Trotzdem sehr unerfreulich. Auf jeden Fall kann ich Bewohner von ländlichen Gebieten im Moment nur davon abraten, diesen Anbieter zu wählen, auch wenn er sich bezüglich Service und so weiter bei mir ganz angenehm hervorgetan hat.
  1. Das “Touchpad” in Apple Notebooks bemerkt, ob man einen oder zwei Finger aufgelegt hat und kann so verschiedene Funktionen abrufen -zum Beispiel “Mauszeiger bewegen” oder mit zwei Fingern “Fensterinhalt verschieben ohne irgendwas zu klicken”, was zum Beispiel bei der Arbeit mit längeren Texten extrem praktisch sein kann. []

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Grumpf

Ich habe gestern mein E65 von O2s Reparaturpartner zurückbekommen, nachdem ich es wegen der über Nacht aufallenden Tasten rund um den Cursor einschicken musste. Das hat 3 Wochen gedauert, und was ist passiert?

Genau: Nichts.

(Moment, das stimmt so nicht: Das anscheinend aufgespielte Softwareupdate hat bewirkt, das meine (gekaufte!) Software nun nicht mehr funktioniert. Das ist toll!)

Reklamationsschreiben Nummer 5 ist soeben verschickt worden.

Der unerfreulichste Teil daran ist, das ich eigentlich mit dem Telefon ziemlich zufrieden bin, auch der Service von O2 reagiert prompt und freundlich per Email (deutlich billiger als die für mich als Onlinekunden nicht kostenlose Hotline, dazu habe noch den Wortlaut der Konversation vorliegen) – aber die kleinen, nervigen Fehler des Gerätes bekommt man scheinbar nicht alle in den Griff. Ich brauche das Telefon aber. “Eigentlich” täglich. Da sind meine Termine drin. So, wieder ein freier Morgen vorbei. Sehr produktiv. Danke, O2. Danke, Nokia.

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