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Es ist wieder diese Zeit der Woche … GorgCast kehrt zurück. Wie immer sehe ich Raum für Verbesserung, vor allem was meine Stimme angeht, die leider ziemlich angeschlagen ist.

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim mithören; irgendwie deprimiert mich das “mit dem Computer reden” inzwischen etwas. Ich kann es aber noch lustig genug finden, um noch mindestens einen Podcast abzusondern. Glaube ich.

Die Bücher sind Bad Monkeys und Endless Things: An Aegypt Novel. Und ich bin wirklich so müde wie ich klinge.

Hinweis: Ich habe den Beitrag nach der ersten Veröffentlichung noch einmal komplett neu gesprochen, nachdem die erste Fassung einfach schrecklich klang.

Hinweis 2: Die Musik am Ende ist VIEL zu laut. Vorsicht. So kommts, wenn man zu müde ist.. eine bessere Fassung kommt heute abend.

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Nach den letzten Tipps zum besseren Sprechen sind mir aus meiner Radiozeit noch ein paar eigene wieder in den Sinn gekommen; ich habe damals eine Menge Leute sprechen hören und habe ihnen dann immer wieder ein paar Hinweise beim Umgang mit dem Mikrofon gegeben, damit sie nicht so sprechen wie … nun, ich vor dem Mikrofon. Ein paar davon sind wohl auch für Podcaster ganz nützlich.

  1. Ein gutes Mikrofon ist ein gutes Mikrofon ist ein gutes Mikrofon und kostet in den meisten Fällen etwas Geld. Man hört hier leider bis zu einer gewissen astronomischen Preisklasse jeden investierten Euro. Das billigste Headset klingt auch genau so.
  2. Stell das Headsetmikrofon nicht so ein, dass du direkt darauf sprichst, sondern bieg es in eine Person seitlich vom Mund. Das verringert die Übersteuerungen, Atemgeräusche und “Plopps”. Der Abstand zum Mikro sollte bei der Aufnahme immer gleich bleiben.
  3. Wenn dein Headset/Mikro am Notebook sehr leise klingt, dann hat dein Computer wohl nur eine Line-In Buchse1. Lösung: Ein USB-Headset. Die sind leider etwas teurer.
  4. Achte beim Sprechen darauf, besonders genau zu betonen. Undeutliche Aussprache wirkt sich bei solchen Aufnahmen viel deutlicher aus als im direkten Gespräch.
  5. Sprich langsam und gleichmäßig – die Qualität wird viel besser sein, wenn du es schaffst, durchgehend ungefähr dieselbe Lautstärke zu halten.
  1. Ein “richtiger” Mikrofoneingang verstärkt das Signal. So etwas haben zum Beispiel MacBooks nicht, genauso wie viele andere Notebooks. []

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Ein neues Headset und ein paar interessante Atemübungen später ist er da, der nächste Teil des PodCast mit inzwischen ungeliebtem Namen. Ich gebe es ja zu: Ein wenig – gut, nicht nur ein wenig – “presse” ich meine Stimme immer noch, aber das ist auch durch meine normale Feierabendheiserkeit bedingt, wenn nicht sogar entschuldbar. Immerhin arbeite ich mit meiner Stimme. Die eigentlich auch mal Feierabend haben darf. Aber heute, da musste sie noch einmal ran. Die Übungen aus dem letzten Beitrag haben eine gewaltig positive Wirkung gehabt. Zugegeben.

Ein ganz fieser Fehlschnitt ist gleich im ersten Viertel. Hilfe!

Wie immer: Kommentiert mich.

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Ich habe schon in den Kommentaren erwähnt, dass ich ein paar gute Tipps zum guten Sprechen bekommen habe, noch dazu aus berufenem Mund. Ich habe nun die Erlaubnis bekommen, diesen Teil der Email zu veröffentlichen – vielleicht findet ihr ihn so hilfreich wie ich selbst. Ihr Name sei nicht so wichtig, sagt sie. Ich sage: Vielen Dank, Lady Mystery!

Jedenfalls solltest du dringend sprechen üben. Ich weiß, dass es eh nicht deine große Stärke ist (reden wir vom schönen sprechen, nicht davon, viel zu sprechen), aber wenn ich höre, wie du vor Nervosität deine Stimmbänder malträtierst, muss ich mir an den Hals fassen. Du QUETSCHST. Und DRÜCKST. Ayayay, ich kann mir vorstellen, wie deine Stimmbänder anfangen zu quietschen, wenn du das Mikro anstöpselst. Probiers beim nächsten Mal vorerst hiermit:

  • Schritt eins: Mikro aufstellen, Aufnahme vorbereiten.
  • Schritt zwei: Vom PC entfernen (!), mindestens 10 Schritte gehen.
  • Schritt drei: (am besten am Fenster, wenn draußen saubere Luft ist – keine Gewährleistung im Ruhrgebiet) 30 Sekunden lang tief ein- und ausatmen.
  • Schritt vier: (kann mit tiefem Atmen kombiniert werden) Arme in die Luft, auf die Zehenspitzen stellen und strecken!
  • Schritt fünf: Arme und Oberkörper langsam nach vorne kippen lassen und bequem von der Hüfte aufwärts baumeln.
  • Schritt 6: Schritt vier und fünf im Wechsel mindestens drei Mal wiederholen.
  • Schritt sieben: ausgiebig gähnen. Ja, das kannst du, wenn du es nur willst.
  • Schritt acht: Ans Mikro setzen, nicht zu lang sprechen und dabei ganz entspannt bleiben. Gerade sitzen, Kinn hoch!
  • Schritt neun: Mit alten Aufnahmen vergleichen und hoffentlich eine Besserung merken.


Das mit dem Gähnen wird jedenfalls nicht so schwer für mich – ich werde sicher das nächste Mal versuchen, alle Schritte zu beherzigen und euch wieder eurem Urteil stellen.

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Bitte entschuldigt mein unverbesserliches Genuschel, dass vielleicht dieses Mal noch unerträglich ist. GorgCast Nummer Zwei ist da und ich hoffe, dass dieses deutlich längere Audioobjekt euch gefällt.

Bitte schreibt mir Kommentare.

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gorgcast_small.jpgDas ist also die erste Ausgabe meines Podcast-Versuchs. Schauen – nein, hören wir mal, wie sich die Sache so entwickelt. Wenn sie sich entwickelt.
Natürlich gibt es auch einen RSS Feed.


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