Geneigte Leserinnen, geschätzte Leser – wie wohl ein Großteil von euch muss auch ich mich seit Tagen mit den aufgeregten Medienberichten und tatsächlich auch etwas ganz realem Schnee herumplagen. Ich möchte betonen, dass ich Schnee mag und ihm keineswegs seine Rechte absprechen möchte, überall herauf zu schneien und auch liegen zu bleiben.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass nicht wenige da draußen doch ein wenig in Stress geraten sind, wegen Schneepflugzuschaufelungen, Glatteis, Verwehungen, Matsch und all den anderen winterlichen Dingen die man während milder Winter so romantisch findet und schmerzlich vermisst.
Meine Lösung: Warum nicht ganz darauf verzichten, den Wagen freizuschaufeln? Ich würde vorschlagen, einen ganz anderen Ansatz zu erwägen und nicht etwa dem inneren Schweinehund nachzugeben und faul im Haus zu bleiben. So wäre mein Vorschlag dieser: Wir gehen raus und nehmen Schaufeln und Handschuhe und all das Notwendige mit und dann… buddeln wir unsere Autos und Züge und Busse so richtig ein, bis wir sie gar nicht mehr erkennen können. Wenn ein Schneepflug vorbeikommt, wird der uns sicherlich gern behilflich sein. Danach gehen wir alle ins Haus und sind faul. Da müssen nur alle mitmachen, sogar Chefs und tapfere Zugführer und so. Irgendwann ist der Schnee weg und dann gehen wir raus und tun einfach so, als wären die letzten Tage gar nicht passiert. Keine Unfälle, kein Stress, kein Chaos. Alles in bester Ordnung.
Alle wären so glücklich. Ihr solltet mich öfters fragen, ich weiß Rat.



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