Smartphone

Artikel mit dem Stichwort Smartphone.

Eine der interessanteren Erfindungen der letzten Zeit ist für mich Evernote, eine Art digitales, illustriertesNotizbuch auf Steroiden für überall und immer. Du füllst deine Notizbücher mit Bildern, PDF und was auch immer du hereinkleben willst und der ganze Kram wird übersichtlich in deinem Account gespeichert. Soweit, so gut – aber erst ab dann wird es wirklich interessant.

Du kannst nämlich nicht nur im WWW von überall auf dein Material zugreifen, sondern auch per Client-Software für Windows und Apple Mac und – für mich der Clou – auch zum Beispiel per Windows Mobile Handy und auch dem iPhone. Dabei wird auch die eingebaute Kamera endlich mal sinnvoll genützt – so kann man durchaus auch Text einfach vom Blatt abfotografieren – und den kann Evernote tatsächlich dann auch per Suchfunktion finden, per Texterkennung. Sehr praktisch für Leute, die ungern abschreiben, so wie ich.

Schaut es euch mal im Video an:

Es gibt noch eine Reihe mehr Funktionen, zum Beispiel fürs notieren von Bildschirminhalten, aber ich will es hiermit belassen: Ich wünschte, ich hätte sowas wie Evernote während meines Studiums gehabt – sehr nett, wenn man an vielen verschiedenen Rechnern arbeitet. Du kannst eine Menge dieser virtuellen Moleskine-Notebooks haben, die man dann auch exportieren und mit anderen Leuten teilen kann, wenn man will.

Ach ja: Ich komme sehr gut mit dem kostenlosen Account zurecht, wer sehr viele Daten hochläd, z.B. hochauflösende Fotos, der kommt vielleicht nicht um ein Abo herum. So weit kann ich das Teil wirklich empfehlen.

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Das ist jetzt mal wieder einer dieser “technischen Beiträge” in eigener Sache und ich hoffe, ein paar Tipps zu bekommen – wenn ich euch damit fürchterlich langweile, dann seid euch versichert, dass die nächste Geschichte bestimmt völlig untechnisch wird.

Also: Ich habe das Gefühl, dass ich eine andere Art und Weise der Terminplanung brauche. Mein Nokia N95 hat zwar einen ganz guten Organizer (Weil ich mir Papyrus dazugekauft habe), aber die Eingabe “on the road” mit der Handytastatur ist sehr lästig.

Ich sehe einiges an günstigen Geräten auf dem Markt (sprich: Ebay), von Palms en Masse und einiges an HTCs und wenigen teuren Samsungs; sie sollten schon eine “richtige” QWERTZ Tastatur haben. Zu teuer sollte es auch sein und ich will nicht unbedingt einen neuen Mobilfunkvertrag abschließen, um mir ein z.B. iPhone zu sichern. Sync mit Mac OS/Windows Vista1 wäre sehr hilfreich, natürlich. Ein Blackberry wäre günstig zu haben, aber ohne Blackberry-Server machen die wohl wenig Sinn, hm?

Ein paar Tipps, Mädchen und Jungs?

  1. Verwenden wir auf der Arbeit []

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Da habe ich die erste Woche ohne Pendeln Xtreme hinter mir und was passiert: Meine rein legal so verfärbten roten Augen beschließen, endlich so richtig wehzutun und sich als ausgewachsene Bindehautentzündung zu entpuppen. Das ist nicht ausgesprochen schlimm, aber es tut weh und macht Kopfweh … komischerweise bekomme ich so etwas nur, wenn ich mal Wochenende habe.Wieder einmal ganz ohne Zweifel eine Verschwörung, trotzdem wieder einmal ein Grund dafür, heute zuhause zu bleiben und keine kopfschmerzträchtigen Orte aufzusuchen.

Damit ich pünktlich zum Montag wieder fit bin. Oh Joy.

Falls ich euch/eurer attraktiven Begleitung also ungebührlich zuzuzwinkern scheine, bedenkt meinen beklagenswerten Zustand, bevor ihr eure Bodyguards auf mich hetzt.

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Damit meine ich ein guter Schreiber und gleichzeitig ein unverbesserlicher Nerd. Stephen Fry ist offentlich beides und außerdem wohl noch zigtausend Dinge mehr. Das beruhigt mich ganz enorm. Ich wusste, dass der erste Apple Macintosh auf der Insel von Douglas Adams gekauft wurde1; seine Leidenschaft für technisches Spielzeug war kein Geheimnis sondern vielmehr ein unübersehbarer Teil seines Lebens. Frustration über nicht wie gewünscht funktionierenden elektronischen Geräten schimmerte in seinen wenigen Büchern deutlich durch; in Frys Weblog zeigt sich eine ungeahnte Faszination – im verlinkten Beitrag geht es um ‘Smartphones’, also richtig schlaue Telefone. Der Mann ist viel schlimmer als ich.2

Design matters
By design here, I mean GUI and OS as much as outer case design. Let’s go back to houses. The sixties taught us, surely, that architectural design, commercial and domestic, is not an extra. The office you work in every day, the house you live in every day, they are more than the sum of their functions. We know that sick building syndrome is real, and we know what an insult to the human spirit were some of the monstrosities constructed in past decades. An office with strip lighting, drab carpets, vile partitions and dull furniture and fittings is unacceptable these days, as much perhaps because of the poor productivity it engenders as the assault on dignity it represents. Well, computers and SmartPhones are no less environments: to say “well my WinMob device does all that your iPhone can do” is like saying my Barratt home has got the same number of bedrooms as your Georgian watermill, it’s got a kitchen too, and a bathroom.” … I accept that price is an issue here; if budget is a consideration then you’ll have to forgive me, I’m writing from the privileged position of being able to indulge my taste for these objects. But who can deny that design really matters? Or that good design need not be more expensive? We spend our lives inside the virtual environment of digital platforms – why should a faceless, graceless, styleless nerd or a greedy hog of a corporate twat deny us simplicity, beauty, grace, fun, sexiness, delight, imagination and creative energy in our digital lives? And why should Apple be the only company that sees that? Why don’t the other bastards GET IT??

Das beruhigt mich. Nun muss ich nur noch richtig schreiben lernen und ich kann genauso erstaunlich werden.

Um entsprechenden Kommentaren vorzugreifen: Ich kenne ja meine kommentarfreudige weibliche Leserschaft und erahne schon die “typisch Jungs!” Sprüche, die entweder unter diesem Text oder in ICQ einschlagen werden. Bei Telefonen seid ihr mindestens genauso schlimm, Ladies. Sie sollen Spaß machen und toll sein, oder? Nicht wie Computer, stimmts? – die sind Werkzeuge und sollen ihre Arbeit tun, was sie meist eben nicht tun. Jungs basteln ständig an ihren Computern und Autos, bis sie erst recht nicht mehr funktionieren. Sie mögen Spoiler und farbige Lichter an ihre Lieblingsgeräte basteln, aber sie kleben keine funkelnden Kunstedelsteine an ihre Telefone; auch puschelwuschelige Anhänger bleiben meist auf die weibliche Fraktion beschränkt. Komischerweise sind Kerle auch oft diejenigen, die “nur telefonieren” wollen. Hm. Irgendwie funktioniert die Sache mit den ganzen Klischees und Generalisierungen nicht so gut, wie ich mir das vorgestellt hatte. Vielleicht sind die aber auch großer Mist. Was meint ihr?

Seien wir doch ehrlich. Wir sind alles Nerds oder Geeks3, egal ob wir nun mit Y-Chromosom ausgeliefert wurden oder ohne diesen genetischen Defekt. Wir wollen schöne Sachen, vor allem diejenigen, die wir uns beim besten Willen nicht leisten können. Schöne Sachen, die alle möglichen großartigen Funktionen haben und Spass machen. Fantastisches Essen und Trinken gehört definitiv dazu.

“Brauch ich alles nicht?”- Stimmt. Will ich aber alles!

  1. darauf spielt Fry übrigens auch an. []
  2. Und er kann es sich leisten. []
  3. Immerhin lesen wir nachweislich Weblogs. []

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507294800_eb0fd3860c_o.jpgIch ahne schon, das hier ist eher etwas für meine etwas verschrobeneren Leser, aber da ich nicht der einzige bin, der im Restaurant Erinnerungsfotos vom Essen macht (ich habe dafür viel Verständnis, liebe Leserin deren Namen ich nicht nenne), wird es vielleicht auch schlimmere Nerds geben: Wem Google Earth nicht detailliert genug ist oder wer generell sehr neugierig ist, der kann sich nun mittels eines Nokia N95, der richtigen Software und Zubehörteilen wie einem kleinen Modellflugzeug endlich mal persönliche Eindrücke von Nachbars Garten verschaffen… und alles live auf Google Earth o.ä. hochladen. Man sollte vielleicht den Erfindungsreichtum der Leute ja einfach nur bewundern, aber ich gebe zu… das ist schon nahe an der Grenze zu “beunruhigend”. Ich habe auch so ein Telefon und ich erwarte eigentlich, dass in den nächsten Wochen damit intergalaktische Raumfahrt ermöglicht wird. Mit ein paar kleinen Zusatzteilen, natürlich.

Nokia bewirbt ihre Symbian-S60 basierten Smartphones scheinbar nicht zu Unrecht als extrem vielseitig…
[N95blog]

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Versuchung

Nein, nein, hier gehts nicht um Essen oder Frauen. Es geht darum das ich mein Nokia E65 oft genug “defekt” (bedeutet: Ich war zu faul, auf ein Softwareupdate zu warten, wenn man mich ganz garstig einschätzt) eingeschickt habe, um mir ein neues Gerät aussuchen zu können. Auf jeden Fall könnte ich. Hehe. Wenn ich wollte. Das Problem ist: Ich will natürlich. Das Problem ist, genauer gesagt: Hemmungsloses Spielkindsein. Ich bin nicht geisteskrank und total unpraktisch. Nein. Ich bin allerdings nur ein Mensch mit Schwächen. Sagt mir bloss nicht, das man ein Telefon nur zum Telefonieren braucht. Das, liebe vernünftigen und rationalen Leute, die ihr immer noch ihr 5 Jahres Mobilfon benutzt (gibt es euch?) – es reicht ja aus, nicht wahr? – ist eure große Verblendung. Ihr seid ja auch nicht mit eurer Freundin zusammen, weil sie ja “ausreicht und den job zuverlässig erledigt”, oder? Ich hoffe nicht.

Ihr seid mit ihr zusammen, weil ihr sie liebt, weil sie gut aussieht, sich toll anhört, enorm schlau ist, unfassbar geil und handschmeichelnd ist, Spass macht und perfekt in eure Hosentasche passt. Genauso, neben gutem Empfang, sollte ein Telefon sein, das euer Leben besser macht. Nicht viel. Aber ein klein wenig schon.

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