Einige von euch wussten es vielleicht noch nicht,aber diese Personen werden sicher ebenso wie die bereits Eingeweihten erfreut darüber sein, dass ich einen eigenen Landsitz besitze.
Er befindet sich auf dem Anwesen meiner Eltern und ich weigere mich, diesen feinen Ort – mit einer gepflegten Sicht auf den Himmel – einfach profan als Veranda oder Freisitz zu titulieren. Immerhin habe ich immer noch meinen Zweitwohnsitz hier und mir reicht es, anstelle meines alten Zimmers gelegentlich den Liegestuhl in Anspruch zu nehmen. Es sind ja oft die kleinen Privilegien, die über alle Maßen angenehm sind.
Nebenan liegt die Katze und schläft offiziell seit vielen Stunden; inoffiziell stehe ich unter strengster Beobachtung durch fast unsichtbar doch noch geöffnete Katzenlider. Ich sollte wohl meine Steuererklärung oder ein paar der noch ausstehenden Berichte machen, aber das ist dem Wetter gegenüber wirklich unangemessen, findet ihr nicht? Ich lese P.G. Wodehouse und lerne alle paar Absätze neue Vokabeln. Marrick, shiftless, vapid… Namen wie Cyril Baddington-Baddington, Lord Strathmorlick, Miss Braythwayt etwa oder Honoria Glossop…
Außerdem überlege ich, ob ich vielleicht doch einen Kammerdiener wie Jeeves brauchen könnte. Eigentlich hätte ich genug Weisheit um mich herum, vor allem Weibliche. Ich frage die Katze, deren Ohren sich verdächtig oft argwöhnisch in meine Richtung drehen.
Die Katze gähnt.


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