Stöckchen

Artikel mit dem Stichwort Stöckchen.

Zwar hat Julia mich nicht explizit gefragt, aber das kürzlich von ihr gefundene Stöckchen fand ich dann doch interessant genug. Immerhin gibts sowas ja kaum noch. Stöckchen.

  1. Ein Lied aus deiner frühsten Kindheit:
  2. Natürlich Banana Boat von Harry Belafonte. Ich habe immer Belafonte geliebt, so wie es sich gehört. Nichts daran hat sich je geändert und ich glaube die “Greatest Hits” hängen meinen Eltern immer noch ganz fürchterlich zum Hals heraus, so oft wie ich als Kind auf ihnen bestanden habe.

  3. Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert:
  4. Dancing Queen von Abba. Meine erste und einzige CVJM-Familienfreizeit nach Schweden enthielt während der Busreise Unmengen von Regen und Unmengen von Abba. Damals war das irgendwie klasse, aber ich habe seitdem auch genug Abba für die nächsten zwei Leben gehört und kann sie heute nicht mehr gut ertragen.

  5. Ein Lied, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst:
    Was Musik angeht, bin ich komplett schamlos. Es gibt nichts was ich meinen Freunden nicht zumuten würde. Was ich mag, müssen die einfach mitkriegen. Pure Liebe eben.
  6. Ein Lied, das du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast:
  7. Gefühlt: Die größten Hits von Modern Talking. Vermutlich wahr: Seite “A” der MC von Bruce Springsteens Born in the USA. Meine erste selbstausgesuchte Muskkassette und erbarmungslos zuschandegehört.

  8. Ein Lied, das eine deiner liebsten Bands repräsentiert:
    Debaser von den Pixies. Da ist alles drin – merkwürdig zusammengetackerte Zitate, entfesseltes Rumschreien, wahnsinnige Refrains und totaler Garagenenthusiasmus. Großartigste Band des Planeten, Folks.
  9. Ein Lied, in dem du dich selbst wiederfindest:
    Ich glaube, das müsste … so gut wie jedes Lied sein, das ich mag. Window Shop for Love von den Wipers war so ein Stück, das in meinen schlimmsten und einsamsten Liebeskummerzeiten absolut passte. Vor allem, wenn man ständig glückliche Paare anschauen musste. Später lief das Stück dann auf so ziemlich jeder AJZ-D.I.S.C.O. und es war auf eine bestimmte Weise nicht mehr meines. Ach was, Lieder kann man nicht wegnehmen, oder? Sowas ähnliches gilt für Telepathic Love von derselben Band. Für bessere Zeiten.
  10. Ein Lied, das dich an eine spezielle Begebenheit erinnert:
    Etwas Entsetzliches für das ich mich doch eine Winzigkeit schäme: Music Monks von Seeed. Hab mich selten so beim besoffen Tanzen blamiert und amüsiert – beides gleichzeitig. Außerdem hab ich damals das einzige Mal in meinem Leben jemandem beigebracht, wie man schlecht aber korrekt zu einem bestimmten Song tanzt.
  11. Ein Lied, bei dem du am besten entspannen kannst:
    Eigentlich alles aus der Frühphase von Calexico.
  12. Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht:
    Diese ganze erste Fleet Foxes Platte, die ich an einem ganzen Tag zirka 30mal gehört habe und danach nie wieder. Es war ein verdammt guter Tag.
  13. Ein Lied, das momentan ein Lieblingssong ist:
  14. Ah, Remember Today (The Thermals) – der würde ich auch gut unter Punkt 6 passen.

    anything you can break
    you can probably mend
    anything you can feel
    you can feel again

    hold tight
    remember today
    anything you can grasp
    you can easily see
    is just plastic
    (…)

    … ganz groß.

  15. Ein Lied, das du deiner besten Freundin widmen würdest:
    Natürlich There is a Light that never goes out von den Smiths. Weil man erstmal jemand finden muss, der dieses Lied wert ist. Für mich das allerbeste von der Band – manchmal habe ich eben auch langweilige Ansichten.
  16. Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört:
    ich denke, das wäre The Marsist von Frank Black.
  17. Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst:
    Von der kleinen Scheibe mit The Dirty Three zusammen – Nick Caves Zero is also a Number. Diese Streicher, diese Stimme, diese Geschichte…
  18. Ein Lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst:
  19. Formed a Band von den mächtigen Art Brut!

  20. Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte:
    Keins, weil ich nicht zu sterben beabsichtige – ansonsten hängt das von der Tagesform ab, ihr solltet mich also rechtzeitig und zeitnah fragen. Jetzt gerade A Pair of brown Eyes von den Pogues. Könnte an der Biersorte liegen, die ich gerade konsumiere.
  21. Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest:
    Eines? Das ist nicht so einfach. Monkey Gone to Heaven ist einer. Gott, Teufel, Müll, Numerologie. All das und mehr in unter drei Minuten. Das sollen Led Zeppelin mal nachmachen. Egal, irgendwer soll das mal nachmachen, bittesehr.

Das ist alles.

Ich habe hier doch mal wieder gemerkt, dass ich eher ein Albumhörer bin, der Albumbands mag. Aber ich will eure Ansichten auch lesen. Ja?

Schlagworte:

  1. Ich bin mir gar nicht sicher, was meine Lieblingsfarbe ist – ich mag aber immer noch blau, wie ganz zu Anfang.
  2. Als ich noch ein Kind war, hatte ich Schnecken als Haustiere.
  3. Ich war mal wirklich exzessiver Computerspieler.
  4. Ich hasse es, wenn mein Schreibtisch mit Papierkram zugepflastert wird.
  5. Post-Its auf dem Monitor verabscheue ich auch.
  6. Ich bin genauso gern allein wie in Gesellschaft, alles zum richtigen Zeitpunkt.
  7. Ich mag Bier.
  8. Gutes Sushi ist toll und ich verbinde die besten Erinnerungen damit.
  9. Ich bin ein ziemlich loyaler Mensch.
  10. Ungeschicklichkeiten sind bei mir an der Tagesordnung.
  11. Linux habe ich lange Jahre durchlitten, heute ertrage ich es nur auf dem Handy.
  12. Marzipan mag ich nicht. Überhaupt nicht.
  13. Zartbitterschokolade auch nicht so besonders.
  14. Bin der Meinung, dass man Mixies aus Getränken machen sollte, die man pur auch nicht runterkriegt.
  15. Leckere Getränke braucht man nicht mit Cola o.a. zu verunreinigen.
  16. Wenn ich sie hier im Blog erwähne, denke ich an eine einzige bestimmte Person.
  17. Mein rechtes Sprunggelenk ist etwas wacklig und ich knicke leicht um.
  18. Ich gehe gern zu lauten Konzerten.
  19. Ich mag keine Ohrstöpsel bei lauten Konzerten, benutze sie aber trotzdem.
  20. Ich mag leise Konzerte auch.
  21. Man kann mich mitten in der Nacht wecken und ein freundliches Ohr finden.
  22. Man sollte mich nicht morgens direkt nach dem aufwachen anrufen.
  23. Jeans sollten Knöpfe haben und keinen Reißverschluss. Außer bei Frauen.
  24. Ich kann richtig gut massieren, erstens weil ich das mal richtig gelernt habe und weil ich so ein kraftvoller, aber auch sehr einfühlsamer Typ bin (jawoll!).
  25. Außerdem kann ich gut Zinnfiguren anmalen und mir Namen ausdenken.
  26. Ich habe zigmal einen Roman angefangen, den ich irgendwann fertigstellen werde. Ich habe sogar Zeugen dafür! Nun ja: Eine ist eher eine einzige Person. Einen Zeugen habe ich also.
  27. Man hat mich mal am Blinddarm operiert.
  28. Ich habe mir mal den Arm gebrochen, als ich eine 20cm hohe Mauer hinabgefallen bin.
  29. Ich finde Kröten sympathisch.
  30. Ich bin kitzlig.
  31. Als Kind mochte ich Werder Bremen, weil Otto Rehagel so derbe Sprüche klopfen konnte und weil sie nicht Bayern München waren und trotzdem mal den Titel holen konnten.
  32. Ich koche gern.
  33. Ich finde Katzen genauso sympathisch wie Hunde: Es kommt auf das Individuum an.
  34. Ich hasse, hasse diese Leute Typ Schulhofschläger, die jahrelang nichts verbessern und irgendwann glauben, ihre Freundin/Frau schlagen zu dürfen. Ich kann nur schwer an mich halten, wenn ich mit solchen Leuten konfrontiert werde.
  35. Manchmal kann ich nur schwer den übergroßen Drang niederkämpfen, das genau Falsche zu sagen.
  36. Dortmund ist eine tolle Stadt1.
  37. Ich zeige hier nicht mein Gesicht, aber es ist nicht schwer, es zu finden.
  38. Ich habe einmal einer weit entfernten Freundin über eine Stunde lang beschrieben, wie ich sie in den Arm nehmen würde, wäre sie bei mir. Das hat mich sehr glücklich gemacht.
  39. Man sollte mich nicht wütend machen. Ich sollte nicht wütend werden.
  40. Ich sehe sehr hässlich aus, wenn ich wütend bin.
  41. Lord Dunsany mag ich gern.
  42. Geschenke mache ich sehr gern.
  43. Ich gebe mir oft zu viel Mühe, mit manchmal desaströsen Folgen.
  44. Lakritz finde ich ehrlich gesagt… ziemlich unwiderstehlich.
  45. So ein Technikfreak wie einige wohl vermuten bin ich lange nicht. Aber ich bin wohl problemlösungsbegabt.
  46. So ein trauriger Mensch wie einige wohl vermuten bin ich auch nicht. Aber ich schreibe oft, wenn mir so zumute ist.
  47. Ich bin abenteuerlustig, was unbekannte Delikatessen angeht – solange kein Marzipan beteiligt ist. Das Zeug verabscheue ich.
  48. Zartbitterschokolade finde ich meistens ungenießbar, egal wie sehr die Schokosnobs davon schwärmen.
  49. Dafür mag ich Whisky und Martini. Nicht in einem Glas und nicht beides auf Eis.
  50. Ich sehe mich als Optimist.

Nun, das hier ist eine neue Fassung – ich habe ein paar Antworten verloren, leider – daher ein paar neue.

Gesehen bei Mia und Little James

  1. Lies: Ein toller Mensch war damals bei mir, darum ist die Stadt schonmal automatisch zwei Klassen besser. Glaube ich. War abgelenkt. []

Schlagworte: ,

Und das geht so: Hier hast fünf Über Unter-Schriften. Nimm sie und schreibe etwas dazu. Egal was. Wenn du magst, wechsele ein paar Unter-Punkte aus – vielleicht hilft ja auch ein Lexikon.. Gib das Unterstöckchen an andere Blogger weiter. Los!

Unter-Haltung

Ich kannte da mal in einen sehr großen Typen, der in meiner Stufe locker 20cm über den nächstkleineren Riesen hinausragte, aber dem trotzdem aufgrund seiner gebückten Einstellung zum Leben direkt in die Augen schauen konnte und vermutlich grauenhafte Nackenschmerzen hatte. Seine Haltung auf jeden Fall war für niedrige Türen und wohl auch Hotelbetten angemessen, aber wohl kaum gesund oder angenehm. Zu niedrig.

Unter-mieter

In meiner ersten WG wohnte ich einem ungefähr 100 Jahre alten Mietshaus. Neben einer nichtfunktionierenden Etagenheizung beeindruckten auch in so gut wie jeder Nacht die Bewohner unter uns mit einer rätselhaften Möbelrückaktion, die Schlaf unmöglich machte. Ich habe nie herausgefunden, was das für Leute waren und wagte auch nicht sie zu fragen.
Vielleicht war es ja etwas… Sexuelles?

Unter-Wäsche

Ich habe besondere schwarze Boxershorts, die im Mondlicht schimmern. Man sagt, sie hätten magische Kräfte.

Unter-Schlupf

Eine Weisheit: Wenn man wirklich, wirklich einen warmen und weichen Ort für hemmungslosen, gefährlichen Sex sucht, fällt es plötzlich erstaunlich schwer einen dieser passenden überdachten Hauseingänge zu finden. Keiner ist gut genug für den Moment die 2,5 Stunden der Heiligkeit.
(Hat man mir erzählt).

Unter-Farbe

Ich glaube eigentlich nicht, dass Menschen sich über die Jahre im Kern ändern, das ist aber auch nicht besonders schlimm; ich finde es ganz im Gegenteil eher tröstlich. Man kann sich irren und mal etwas falsch verstehen – schonmal über Jahre – aber wenn ich jemanden erst einmal richtig erkannt habe – man muss nur etwas den Lack abkratzten, sehen, was darunter ist – und mir sicher bin, dann reicht mir das. Ist halt so, machen wir das beste daraus: Die paar guten Leute da sind schon eine verdammt gute Sammlung. Auf die kann man warten. Die können auch mal so richtig Mist bauen. Ändert ja nichts, nicht so wirklich.

*

Moritz bekommt das Stöckchen zugeworfen, wenn er sich schon interessierte, ebenso Caesar. Ich würde so gern Meriches Version lesen;1. Mayla hat vielleicht Spaß daran, möglicherweise auch QoD oder gar Atomality?
Und all die Bielefelder, das sind so viele richtig Gute. Und sowieso jeder Leser/Blogger. Und ihr anderen, die ihr mich auf Twitter lest.

Ich bin neugierig und ich würde mich freuen, wieder ein wenig mehr hin und her zwischen den Blogs zu lesen.

  1. Ich würde gern irgendetwas von ihr lesen, um ehrlich zu sein []

Schlagworte:

Das geschätze Blonde Alien hat  ein Stöckchen aus dem Winkel geklaut und ich glaube, das nehme ich auch mal, so vor dem familiären Tee mit zuviel Kuchen. So weit das bei mir geht. Das ist immer so persönlich und so und das geht euch ja fast schon mal gar nichts an, ne? Nehmt euch doch auch was, vom Kuchen oder Stöckchen.

Vorherrschendes Gefühl für 2009?

Hoffnung, würde ich sagen. Und viel Neues steht an, darauf freue ich mich. Ein paar altgewohnte Dinge werde ich sicher hinter mir lassen, das wird wohl auch nicht so leicht. Hoffnung und mehr Träume.

2008 zum ersten Mal getan?
Fristlos gekündigt. Und es fühlte sich verdammt gut an, auch wenn es taktisch gesehen vielleicht nicht das Klügste war – in der Sache find ich es immer noch gut und richtig. Ach, verdammt: Es fühlt sich immer noch verdammt gut an.

2008 leider gar nicht getan?
Eine lang ausstehende Verabredung zum Sushi-essen  steht immer noch aus.

Spruch des Jahres?
Ich mach keine verdammten Sprüche. Bin ich ein Abrisskalender oder ein Glückskeks? Nein.

Zugenommen oder abgenommen?
Ist das so wichtig? Abgenommen. Gar kein Zweifel, obschon sich die letzten Feiertage sichtbar in Bauchnähe zeigen. Ich hab sicher mehr als 5-6 Kilo weniger als letztes Jahr. 

Stadt des Jahres?
Nicht Oberhausen.

Alkoholexzesse?
Oh ja. Diverse. 

Davon gekotzt?
Ein Gentleman “kotzt” niemals.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Aber sie wachsen immer noch. Etwas grauer auch, aber ich habe beschlossen, das cool zu finden.

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Weitsichtiger. Auch wenn das vor Jahren mal mittels Brille korrigiert wurde. Ich erlaube mir mehr irre Gedanken, wenn wir den Begriff etwas weiter fassen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr! Hatte auch direkt damit zu tun, dass ich mehr Geld zur Verfügung hatte. Aber ich habe auch sehr viel mehr gespart als zuvor.

Höchste Handyrechnung?
Ich denke, so 50€ in der Oberhausener Zeit. Sonst weniger. Ich werde mir meinen immer noch viel zu teuren Tarif nochmal genau überdenken, wenn Anfang 2009 der Vertrag ausläuft; ich liebe es ja auch, neue Mobiltelefone auszuprobieren. Mal schauen.

Krankenhausbesuche?
Viel zu viele Besuche, aber ich selbst war glücklicherweise einigermaßen gesund.

Getränk des Jahres?
Staropramen.

Essen des Jahres?
Pasta mit Schafskäse.

Most called persons?
Mein Vater oder mein Bruder.

Song des Jahres?
“Monkey and Bear” von Joanna Newsom.

CD des Jahres?
“Third” von Portishead.

Buch des Jahres?
Weiss nicht.

Film des Jahres?
“The Dark Knight” war wohl für die Kassen der wichtigste Film, aber so beeindruckt war ich nun auch wieder nicht; von keinem Film übrigens. “Lost in Translation” im Orignalton auf Arte war toll.

Konzert des Jahres?
Zong im AJZ.

TV-Serie des Jahres?
Doctor Who, natürlich. Und Pushing Daisies.

Erkenntnis des Jahres?
Das Leben kann sich verdammt schnell ändern.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

  1. Eine fürchterlich fehlgeleitete SMS.
  2. Eine fristgerechte Kündigung und die Totalverarsche beim neuen Arbeitgeber, die zur o.g. fristlosen Kündigung führte.
  3. Eine Menge sinnlosen Streits mit den falschen Leuten.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Vertrauen.

Schlimmstes Ereignis?
Eine fast verlorene Freundschaft.

Schönstes Ereignis?
Ein Blogposting und die Mails davor und danach. Und alles drumherum, trotz schlimmer Wahrheiten. Sowieso, Wahrheit kann auch mal etwas Gutes sein. Das war neu, nach all dem ehrlich-und-zerstörerisch-sein in der letzten Zeit davor.

2008 war mit einem Wort?
Wildromantisch.

Schlagworte:

Ich habe aufgrund eines unwiderstehlich günstigen Angebotes für Sixpacks zu einem der beiden verfeindeten Billig-Billig-Discounter aufgemacht, nur um festzustellen, dass Becks natürlich bereits aus war. Dafür gabs Bitburger, teurer, aber immer noch günstig. “Pfandfrei” – steht drauf. Naja. Ich kauf trotzdem drei, um auf Eventualitäten vorbereitet zu sein, wanke zur Kasse und muss noch einen Fünfer drauflegen – für den Pfand, versteht sich.

Endlich zuhause angekommen, balanciere ich meine Beute rein und … schaffe es in zuverlässiger, aber deswegen noch lange nicht geliebter Manier, ein Sixpack beim Offenhalten der Tür zu verkanten und auf den Fliesen des Vorratskellers mit einem Krrrschklrrr zerschellen zu lassen. Die nächste halbe Stunde verbringe ich mit Wischen und aufräumen; dabei schneide ich mir natürlich auch noch die Flossen auf. Aus diesem Grund schreibe ich heute vielleicht etwas knapper. Ich bin mir sicher, meine wahrscheinlichste Todesursache wird “Unfall im Haushalt” sein. Aber echt.

*

Mayla bat um “Sechs unwichtige Dinge, die mich glücklich machen”. Sowas ist schwer zu beantworten. Dinge machen mich selten glücklich, da muss ich schon nachdenken. Außerdem ist “glücklich” ja auch nicht so leicht zu definieren. Also bleiben nur noch Dinge, derer sechs. Aufgeschrieben zu Sufjan Stevens.

  1. Die richtige Musik im richtigen Moment wirkt schonmal ganz fantastisch, vor allem wenn ich sie nicht selbst auflege oder mache. Andere müssen das Richtige finden und (ab)spielen, dann ist das gut.
  2. So ein genau richtig großes Röllchen Sushi in den Mund zu stopfen und zu verspeisen, in der richtigen Gesellschaft, am richtigen Ort. Das ist gut.
  3. ‘Ich denk an dich’ Nachrichten.
  4. Ein Blick, der dir die Nackenhaare aufstellt.
  5. Ein ehrliches Lächeln im richtigen Moment.
  6. Wenn an einem grauen Wintertag die Sonne kommt und dir das Gesicht wärmt und dich blinzeln lässt.

Das ist ein Stöckchen, aber ich mag die Regeln dazu nicht. Nehmt, wenn ihr wollt.

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Von Anke Gröner habe ich ein Stöckchen geklaut, das sie auch geklaut hat, daher ist es nur gerecht, wenn ich auch ganz diskret und ungefragt das Teil aufhebe. Ich bin wohl nicht zurechnungsfähig genug für richtige Postings und bevor ich noch mehr seltsame Emails schreibe, schnapp ich mir sowas. Schreiben muss ich jedenfalls. Sonst explodiert mein Kopf.Ich habe gefährliche Träume, Leute.

Hierin handelt es von Details. Und so heißt auch das Stöckchen und darum müssen die Zwischenüberschriften auch unbedingt in englisch sein.

Clothes

Klamotten sind mir nicht sonderlich wichtig, ich bilde mir jedenfalls ein, Leute nicht aufgrund ihrer Kleider zu schubladisieren. Was aber nicht bedeutet, dass ich einen gewissen Stil nicht zu schätzen wüsste, im Gegenteil. Nur hat das absolut gar nichts mit “teuer” oder “Marke XY” oder “ich verlier schlaflose Nächte über den Kram” zu tun. Ich versuche mehr darauf zu achten, Sachen zu tragen, die mir wirklich gefallen und nicht nur das was gerade oben im Schrank lag. Das ist nicht ganz einfach. Aber ich arbeite an mir. Ich habe immerhin einen sehr anschmiegsamen schönen Caban und versuche auch sonst die plastikartigen Anoraks und so weiter gegen richtige Kleidung auszutauschen. Kostet.

Furniture

Die einzigen Möbel die mir gehören sind – mal abgesehen von einem dänischen Bett, einem Ikea Schreibtisch und halbwegs passenden Regalen desselben Herstellers – an die 200 Jahre alt. Die sind ganz schön schwer, das kann ich euch sagen. Aber ich mag sie. Trotzdem bin ich pingelig, was Möbel angeht und mag Wundervolles. Früher war mir nur die Funktion wichtig, heute will ich auch Schönes. Ein wirklich grandioses Sofa fehlt mir, ich hab nur ein günstiges.Es sollte wirklich aufsehenerregend sein, bittesehr. Ein Sofa für wichtige und möglicherweise unaussprechliche Vorgänge.

Sweet

Da denke ich ehrlich gesagt eher an Jemanden als an etwas Essbares. Aber ich mag Shortbread. Und seltener Schokolade, aber nur in der richtigen Gesellschaft und eher keine Zartbitter. Und manchmal Lakritz. Der soll nämlich die männliche Libido runterfahren. Das muss hin und wieder eben auch sein, sonst könnte es schlimme Folgen geben. (Außerdem mag ichs. Zugegeben.)

City

Bielefeld und Umgebung. Da komm ich wech. Ich mag Hamburg und finde Berlin spannend, Köln ist toll und Dortmund … ist besonders. Ich würde gern mal wieder nach London kommen, aber nicht wieder allein. Heimweh habe ich nach Personen, nicht nach Orten.

Drink

Ich mag Bier. Staropramen derzeit vor allem, aber das kriege ich ja nicht überall. Schweren, roten Wein und Cherry und Port. Und Martini dry auf einem kleinen Eisberg. Ehrlich gesagt trinke ich nicht mehr so viel Alkohol und ich mag die allermeisten Softdrinks überhaupt nicht. Dafür einige Cocktails, niemals aber Mixies. Zu süß ist das Zeug.

Music

Ich höre im Moment die Fleet Foxes. Anderen Indiekram, vor allem Sachen mit schönem Gesang und akustischen Instrumenten. Herbstmusik.

TV

Dr. House, Doctor Who, Torchwood, Pushing Daisies und dann und wann etwas komisches. Gibt’s ja nicht so oft. Auch wenn es nicht so scheint, ich schaue nicht besonders viel fern und es wird trotzdem weniger.

Film

Ja, und bitte gern im Kino. Ungern allein.

Workout

Jogging im Wald und gelegentlich auf dem Stepper. Aber ich muss gestehen – seitdem ich mit Kindern zu tun habe, brauche ich das alles nicht mehr so dringend. Ich wiege wöchentlich weniger. Bald habe ich gar keinen Bauchansatz mehr! Damenwelt, sei erschüttert.

Pastries

Backwerk? Keine Blähbrötchen, bitte. Scones sind toll. Und Quarkbällchen! Nachtrag: Wie könnte ich Pflaumen/Zwetschgenkuchen vergessen? Und Apfelkuchen! Aber die sollten am besten hausgemacht sein. Sonst stimmt da irgendwas nicht.

Coffee

Tea, please. Ansonsten sollte der Kaffee bitte sehr gut sein. Manchmal gern maßlos mit diversen Zusätzen getunt, dann wieder schwarz ohne alles (nur mit Tässchen).

*

Nun, wer soll das Stöckchen zugeworfen bekommen? Ich denke automatisch an Meriche, so wie ich fast immer an sie denke in diesen Zeiten, aber ich weiss gar nicht, ob sie überhaupt Stöckchen mag oder sie gleich ihrem Hund zum spielen weiterwirft. Das wäre ja auch sinnvolle Anwendung.

Kate und Mayla auch und der Luca auch. Für die bisher brauche ich auch gar keine Links. Wie siehts mit dir aus, Semia? Und – ganz listig – noch eins, Herr Womke? Natürlich kann auch jeder sonst das Stöckchen klauen. Tut ja scheinbar jeder.

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