Zwar hat Julia mich nicht explizit gefragt, aber das kürzlich von ihr gefundene Stöckchen fand ich dann doch interessant genug. Immerhin gibts sowas ja kaum noch. Stöckchen.
- Ein Lied aus deiner frühsten Kindheit:
- Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert:
- Ein Lied, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst:
Was Musik angeht, bin ich komplett schamlos. Es gibt nichts was ich meinen Freunden nicht zumuten würde. Was ich mag, müssen die einfach mitkriegen. Pure Liebe eben. - Ein Lied, das du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast:
- Ein Lied, das eine deiner liebsten Bands repräsentiert:
Debaser von den Pixies. Da ist alles drin – merkwürdig zusammengetackerte Zitate, entfesseltes Rumschreien, wahnsinnige Refrains und totaler Garagenenthusiasmus. Großartigste Band des Planeten, Folks. - Ein Lied, in dem du dich selbst wiederfindest:
Ich glaube, das müsste … so gut wie jedes Lied sein, das ich mag. Window Shop for Love von den Wipers war so ein Stück, das in meinen schlimmsten und einsamsten Liebeskummerzeiten absolut passte. Vor allem, wenn man ständig glückliche Paare anschauen musste. Später lief das Stück dann auf so ziemlich jeder AJZ-D.I.S.C.O. und es war auf eine bestimmte Weise nicht mehr meines. Ach was, Lieder kann man nicht wegnehmen, oder? Sowas ähnliches gilt für Telepathic Love von derselben Band. Für bessere Zeiten. - Ein Lied, das dich an eine spezielle Begebenheit erinnert:
Etwas Entsetzliches für das ich mich doch eine Winzigkeit schäme: Music Monks von Seeed. Hab mich selten so beim besoffen Tanzen blamiert und amüsiert – beides gleichzeitig. Außerdem hab ich damals das einzige Mal in meinem Leben jemandem beigebracht, wie man schlecht aber korrekt zu einem bestimmten Song tanzt. - Ein Lied, bei dem du am besten entspannen kannst:
Eigentlich alles aus der Frühphase von Calexico. - Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht:
Diese ganze erste Fleet Foxes Platte, die ich an einem ganzen Tag zirka 30mal gehört habe und danach nie wieder. Es war ein verdammt guter Tag. - Ein Lied, das momentan ein Lieblingssong ist:
- Ein Lied, das du deiner besten Freundin widmen würdest:
Natürlich There is a Light that never goes out von den Smiths. Weil man erstmal jemand finden muss, der dieses Lied wert ist. Für mich das allerbeste von der Band – manchmal habe ich eben auch langweilige Ansichten. - Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört:
ich denke, das wäre The Marsist von Frank Black. - Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst:
Von der kleinen Scheibe mit The Dirty Three zusammen – Nick Caves Zero is also a Number. Diese Streicher, diese Stimme, diese Geschichte… - Ein Lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst:
- Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte:
Keins, weil ich nicht zu sterben beabsichtige – ansonsten hängt das von der Tagesform ab, ihr solltet mich also rechtzeitig und zeitnah fragen. Jetzt gerade A Pair of brown Eyes von den Pogues. Könnte an der Biersorte liegen, die ich gerade konsumiere. - Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest:
Eines? Das ist nicht so einfach. Monkey Gone to Heaven ist einer. Gott, Teufel, Müll, Numerologie. All das und mehr in unter drei Minuten. Das sollen Led Zeppelin mal nachmachen. Egal, irgendwer soll das mal nachmachen, bittesehr.
Natürlich Banana Boat von Harry Belafonte. Ich habe immer Belafonte geliebt, so wie es sich gehört. Nichts daran hat sich je geändert und ich glaube die “Greatest Hits” hängen meinen Eltern immer noch ganz fürchterlich zum Hals heraus, so oft wie ich als Kind auf ihnen bestanden habe.
Dancing Queen von Abba. Meine erste und einzige CVJM-Familienfreizeit nach Schweden enthielt während der Busreise Unmengen von Regen und Unmengen von Abba. Damals war das irgendwie klasse, aber ich habe seitdem auch genug Abba für die nächsten zwei Leben gehört und kann sie heute nicht mehr gut ertragen.
Gefühlt: Die größten Hits von Modern Talking. Vermutlich wahr: Seite “A” der MC von Bruce Springsteens Born in the USA. Meine erste selbstausgesuchte Muskkassette und erbarmungslos zuschandegehört.
Ah, Remember Today (The Thermals) – der würde ich auch gut unter Punkt 6 passen.
anything you can break
you can probably mend
anything you can feel
you can feel againhold tight
remember today
anything you can grasp
you can easily see
is just plastic
(…)
… ganz groß.
Formed a Band von den mächtigen Art Brut!
Das ist alles.
Ich habe hier doch mal wieder gemerkt, dass ich eher ein Albumhörer bin, der Albumbands mag. Aber ich will eure Ansichten auch lesen. Ja?


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