Wie einige meiner geschätzten Besucher schon mit nicht unbeträchtlichem Bedauern angemerkt haben, besitze ich keine Kaffeemaschine. Ich habe lediglich ein halbvolles Glas mit Instant-Espressopulver und zwei braune, mehr oder weniger geschmackvoll mit Instant-Espressopulverwerbung bedruckte Instant-Espressopulvertässchen. Das ist nicht genug, auch ich habe es eingesehen:
Der Witz beim Espresso ist ja der -presso Teil, also der Aspekt mit dem gewissen Druck, der das Zeug durch den Filter quält. Ich bin mir nicht sicher, ob selbst ein mit hochmotivierter Hand geführter Teelöffel1 die 9 Bar erreicht werden, die für einen ordentlichen Espresso laut den Richtlinien des Istituto Nazionale Espresso Italian unabdingbar sind. So schmeckt das nämlich: Nicht richtig. So kann ich auf keinen Fall sicher schlafen. Wer weiß, wann mal ein verkleideter Tester des Istituto Nazionale Espresso Italian sich bei mir einschleicht und meinen Ruf auf alle Ewigkeit ruiniert. Am Ende schreibt der noch etwas Ehrenrühriges in Twitter.
Nun, das mit dem Espresso lasse ich lieber gleich: So ein Espressoatomat ist teuer und für klassische Espressokannen bin ich entschieden zu … ich wollte hier einen Moment lang “faul” schreiben, wähle aber nach reiflicher Überlegung “energieökonomisch”. Aber Kaffee wäre nett. Ein erträglicher Kaffee. Wenn ich einen will. Das kommt vor – ich mag nicht nur Tee. Ich trinke beides und nicht wenig. Eine Maschine sollte her.
Eine Tassenmaschine, weil ich keinen Filterkaffee mag und den trotzdem andauernd trinken muss. Außerdem will ich meine Tasse gleich und nicht erst in 20 Minuten, verdammt nochmal. Da kann man ja gleich einen Tee aufgießen! So ein hochmodernes KapselPadTabRepetierWinschesterMagnumKaffeegerät, das auch nicht so viel Müll macht.
Aber ich bin ja gelegenheitsgeizig und schaute mich nach günstigen Geräten um, die nicht schon beim ersten Anschauen dieses sehr erklärliche Brennen in den Augen auslösen, welches nur von ausgesprochen hässlichen Haushaltsgeräten oder einigen Passfotos ausgehen kann. Die würden sich grauenhaft mit meinen ausgesuchten antiken Möbeln beißen.
Also B-Ware von besseren Kaffeebereitern. Gibt es ja, wenn man Glück hat, beim vertrauenswürdigen Onlineversand aus dem Amazonasbecken. Tatsächlich finde ich sogar Gebrauchtgeräte “Wie neu”. Die sind günstig. Eines davon finde ich optisch richtig nett und lege es in meinen virtuellen Einkaufswagen, steuere die virtuelle Kasse an und reihe mich in die virtuelle Warteschlange ein – ein unglaublich wichtiger Teil des Onlineeinkaufs, bei dem man sich überlegt ob man den ganzen Ramsch überhaupt braucht.
Wenn nicht gerade etwas Schlimmeres passiert wie meine geneigten Leser nicht zu Unrecht vermutet haben. Wenn ich unter einer Sache nicht leide – das will schon etwas heißen, ich bin ein spitzenmäßiger Leider von Weltruhm – dann Mangel an Phantasie. Nur manchmal, in gewissen Momenten, da leide ich etwas unter meinem Mangel an Mangel an Phantasie…
So ein Moment ereignete sich:
In diesem Augenblick.
Ich dachte daran, wie einige besser ungenannte alte Freunde sich Hühnersuppe oder Ochsenschwanzsuppe, Brühe oder noch ganz andere fürchterliche Sachen zwischen den Aufgüssen der Einfachheit halber in ihren Kaffeemaschinen zubereitet haben, ohne sie zwischendurch zu reinigen. Dann dachte ich daran, dass es sicher auch noch Möglichkeiten geben muss, eine Pad-Maschine zu zweckentfremden. Wie gebraucht ist denn bitte “fast neu” genau?
Bis diese merkwürdigen Bilder aus meinem Kopf verschwunden sind, verschiebe ich den Kauf besser noch ein Weilchen.
- Ich meine natürlich Kaffee, nein: Espressolöffel. [↩]

Vor gar nicht langer Zeit entbrannte eine interessante Diskussion darüber, das mein
Also schreibe ich mal ganz korrekt über Brüste. Um eigene Erfahrungen voranzustellen beginne ich mit der männlichen Brust. Meine ist nicht sonderlich behaart, Ladies and Gents. Und so soll es bleiben. Sexy? Hmja. Für mich nicht. Ich habe mich wirklich an sie gewöhnt und pflege sie innerlich mit Deutschen Brusttee sowie mit echten Pectoral Echte Apotheker Brust Karamellen
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